Bayreuth
Fußball

Überraschung im Totopokal-Finale bleibt aus

Eine starke Leistung über die erste halbe Stunde reichte der SpVgg Bayreuth im Pokalfinale gegen Schweinfurt nicht für einen Überrachungserfolg.
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Hart umkämpft wie hier der Ball zwischen dem Bayreuther Patrkck Hobsch (vorne) und dem Schweinfurter Matthias Strohmaier war vor allem die erste Hälfte des Totopokal-Finales.  Foto: Peter Mularczyk
Hart umkämpft wie hier der Ball zwischen dem Bayreuther Patrkck Hobsch (vorne) und dem Schweinfurter Matthias Strohmaier war vor allem die erste Hälfte des Totopokal-Finales. Foto: Peter Mularczyk
Die Hoffnung der SpVgg Bayreuth auf einen Überraschungserfolg im Totopokal-Finale gegen den FC Schweinfurt war groß. Doch trotz starker Aktionen der Bayreuther in der ersten Hälfte waren die Gäste überlegen - und feierten den Pokalsieg mit einem 3:1-Erfolg.


Totopokal, Finale

SpVgg Bayreuth -
FC Schweinfurt 1:3 (1:2)

Die "Schnüdel" waren stets einen Schritt schneller und spielten insgesamt stärker, was aber nicht darüber hinwegtäuschte, dass die Bayreuther nach dem überraschenden Trainerwechsel (Joe Albersinger übernahm vorgezogen von Christian Stadler), eine starke Leistung zeigten.
Das Überraschungsmoment des Trainerwechsels schien zu fruchten: Die Bayreuther störten früh und setzten die anfangs teils nervös wirkenden Gäste unter Druck. Doch durch einen Sonntagsschuss in Wembleymanier von Fery gingen die Schweinfurter bereits in der neunten Spielminute in Führung. Die SpVgg hielt in einem mit offenen Visier geführten Spiel gut dagegen und glich alsbald aus: Einen feinen Diagonalball von Held leitete Böhnlein weiter auf Knezevic, der einschob (19. Minute). Sehr ähnlich kam wenige Minuten vor der Pause der erneute Führungstreffer der Schweinfurter zustande (41.).

Bayreuth hielt weiter dagegen, blieb besonders durch Konter gefährlich, doch im Abschluss fehlte oft das Quäntchen Glück. Das hatten dann die Schweinfurter, als Jabiri einen schlecht verteidigten Flankenball gerade so im Tor unterbrachte (73.). Dieser entscheidende Treffer hätte durchaus auch früher fallen können, zwei Mal zuvor visierten die Gäste aber das Aluminium an. Auch der stark aufgelegte Bayreuther Torwart Hempfling war oft zur Stelle.

Auf der anderen Seite hätten Knezevic und seine Stürmerkollegen ebenfalls mehr als einmal einnetzen können. "Bayreuth hat es uns schwer gemacht. Wir waren überrascht und waren ein wenig nervös, da hatten wir viele Fehlpässe", gesteht Schweinfurts Trainer Gerd Klaus im Gespräch mit unserem Partnerportal anpfiff.info, fügt aber an: "Am Ende haben wir verdient gewonnen, da wir mehr Chancen hatten und mehr Willen gezeigt haben." Das erkennt auch der neue Bayreuther Trainer Joe Albersinger an: "In den Aktionen war Schweinfurt klarer und hat rechtzeitig zugeschlagen."

Nun muss sich die SpVgg auf das Abstiegsrelegationsspiel beim unterfränkischen Bayernligisten TSV Aubstadt (Freitag, 18.30 Uhr) konzentrieren.

Schiedsrichter: Haslberger (TSV St. Wolfgang). - Zuschauer: 3248. - Tore: 0:1 Fery (9.), 1:1 Knezevic (19.), 1:2 Pieper (41.), 1:3 Jabiri (73.).
SpVgg Bayreuth: Hempfling - Dengler, Kolbeck, Hobsch (60. Makarenko), Schmitt 81. Ulbricht), Weimar (75. Coleman), Wolf, Held, Weber, Knezevic, Böhnlein. - FC Schweinfurt: Eiban - Paul, Kracun, Fritscher (81. Weiß), Fery, Strohmaier, Pieper (50. Kling), Messingschlager, Wolf, Jabiri (89. Adam), Willsch.
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