Bayreuth
Eishockey

Tigers-Coach Kujala ist unzufrieden

Der neue Tigers-Trainer Petri Kujala zeigte sich nach dem 0:5-Debakel im Testspiel gegen Ligarivalen Frankfurt verärgert.
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Der neue Tigers-Coach Petri Kujala sprach nach dem 0:5 im Testspiel gegen Frankfurt Klartext. Links Matthias Wendel, Geschäftsführer  der Bayreuther Tigers.Alex Vögel
Der neue Tigers-Coach Petri Kujala sprach nach dem 0:5 im Testspiel gegen Frankfurt Klartext. Links Matthias Wendel, Geschäftsführer der Bayreuther Tigers.Alex Vögel

Eishockey-Zweitligist Bayreuth Tigers hat nach zwei klaren Niederlagen gegen DEL2-Konkurrenten beim Vorbereitungsturnier um den Wurmberg-Cup in Braunlage den 4. und letzten Platz belegt. Zunächst unterlagen die Oberfranken den Kassel Huskies mit 2:6, dann im gestrigen Spiel um Platz 3 den Frankfurter Löwen mit 0:5. Bayreuth Tigers - Kassel Huskies 2:6 (0:2, 2:2, 0:2) Bis auf den angeschlagenen Benjamin Kronawitter liefen die Bayreuther in Bestbesetzung auf und begannen stark. Sie sicherten sich viele Spielanteile, vergaben aber mehrmals den Führungstreffer. Effektiver waren die Huskies: Aus kurzer Distanz gelang Neal das 1:0 für Kassel, das nun spielbestimmend wurde. Einen Schuss von Müller konnte Tigers-Torwart Herden noch abwehren, doch den Nachschuss verwerte Carciola - 0:2.

Im zweiten Abschnitt setzten auch die Bayreuther Akzente in der Offensive. Heatley per Abpraller und Bartosch glichen aus. Järveläinen verpasste in Überzahl sogar die Führung.

Doch dann stellte ein Doppelschlag innerhalb von nur 32 Sekunden die Weichen für Kassel, das nach der 4:2-Führung routiniert auftrat, auf Sieg.

Bayreuth Tigers - Frankfurt Lions 0:5 (0:2, 0:0, 0:3) Auch gegen Frankfurt begannen die Bayreuther gut und hatten die ersten Minuten mehr vom Spiel. Martens, Linden und Kunz testeten nacheinander den Frankfurter Torsteher. Doch dann kamen die Hessen, und schon beim zweiten Angriff musste Tigers-Torwart Jaeger hinter sich greifen, als Eisenmenger ziemlich unbedrängt abzog. Zehn Minuten später das 0:2. Pistillis Schlagschuss konnte der Bayreuther Goalie erst parieren, doch prallte der Puck unglücklich ins Tor.

Im Schlussabschnitt lösten die Löwen dann jedoch die Handbremse und begannen zum Teil schöne Kombinationen aufs glatte Parkett zu legen. Nach 46 Minuten kam Maginot frei zum Schuss - 0:3. Die beiden letzten Treffer zum Endstand durch Tousignant und Koziol fielen in kurzer Folge während einer nummerischen Überlegenheit der Frankfurter. Tigers-Coach Petri Kujala war hinterher verägert: "Ich habe den Jungs klargemacht, dass wir so nicht auftreten können. Wir müssen in jedem Spiel vollen Einsatz zeigen!" Mit dem Spiel am Freitag zeigte sich Kujala trotz der Niederlage zufrieden. "Wir haben Kassel gut beschäftigt und über weite Strecken mehr vom Spiel gehabt." red



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