Bayreuth

Sieg und Niederlage für die Tigers

Gegen Bietigheim baut Bayreuth am Freitag seine Serie in eigener Halle aus. Zwei Tage später gibt es eine deutliche Niederlage.
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Maximilian Kislinger und die Bayreuth Tigers (rechts) setzten sich gegen Benjamin Hüfner und Bietigheim durch. Foto: Peter Mularczyk
Maximilian Kislinger und die Bayreuth Tigers (rechts) setzten sich gegen Benjamin Hüfner und Bietigheim durch. Foto: Peter Mularczyk

Mit einem Sieg und einer Niederlage sind die Bayreuth Tigers aus dem Doppelpack gegen die Bietigheim Steelers gegangen. Während in der DEL2 am Freitag ein 4:2-Erfolg glückte, folgte am Sonntag ein 0:5 in fremder Halle.

Bayreuth Tigers - Bietigheim 4:2 (2:0, 0:1, 4:1)

Zum Auftakt des Doppel-Duells mit den Bietigheim Steelers gab es einen Blitzstart per Doppelschlag für die Hausherren. Nach vier Minuten "warf" Verteidiger Schmidt die Scheibe einfach mal vor das Tor und da Melanson just in diesem Moment die Sicht von Goalie Williams kreuzte, ließ dieser den Puck durch die Fanghand zum 1:0 rutschen.

Die in den letzten Spielen defensiv sicher stehenden Steelers wirkten geschockt, und die Tigers legten nach. 30 Sekunden später traf Kolozvary nach einem Scheibenklau und Querpass von Kunz per Onetimer. Bietigheim versuchte, sich ins Spiel zurückzukämpfen. Doch die Bayreuther Abwehr ließ mit dem sicheren Goalie Jaeger keinen Treffer zu, weil sie konsequent verteidigten und bei einigen Kontern in Unterzahl klärten.

Im Mitteldrittel hatten die Steelers den Schock des Doppelschlags verdaut und kamen besser ins Spiel. Bayreuth war in der Abwehr mehr gefordert, hielt dem Druck aber meistens stand. Bei einem Powerplay nutzte Fitzgerald seine Chance zum Anschluss.

Lillich trifft zur Vorentscheidung

Im Schlussdrittel kamen die Schwaben gut aus der Kabine und wollten das Spiel drehen. Zu wenig Durchschlagskraft und ein guter Jaeger mit Unterstützung seiner Vorderleute verhinderten das aber.

Als Lillich einen Abstauber zum 3:1 nutzte, war die Vorentscheidung für die Tigers gefallen.

Mit einer herrlichen Kombination über Kolozvary und Bartosch, die Kunz verwandelte, stellte Bayreuth sogar auf 4:1. Bietigheim wollte sich aber nicht kampflos ergeben und versuchte zurückzukommen. Fitzgerald traf zum zweiten Mal, und Bietigheim versuchte schon 200 Sekunden vor Ende ohne Goalie noch einmal alles - aber ohne Erfolg. Alle drei Zähler blieben verdient im Tigerkäfig, weil Bietigheim seine guten Phasen nicht nutzte.

Tore: 1:0 (4.) Schmidt (Melanson, Gron), 2:0 (5.) Kolozvary (Kunz, Bartosch), 2:1 (26.) Fitzgerald (McKnight - 5 gegen 4); 3:1 (46.) Lillich (Järveläinen, Kolozvary), 4:1 (49.) Kunz (Kolozvary, Bartosch), 4:2 (52.) Fitzgerald (Goc, McKnight)

Zuschauer: 1.578

Strafminuten: Bayreuth 4 / Bietigheim 8

Bietigheim - Bayreuth 5:0 (0:0, 1:0, 4:0)

Tore: 1:0 (5.) McKnight (Fitzgerald, Goc), 2:0 (24.) Cabana (Leclerc, Preibisch),

3:0 (29.) Hauner (Hüfner, Cabana - 5 gegen 4), 4:0 (31.) Breitkreuz, 5:0 (60.) Zientek (Cabana, Goc)

Zuschauer: 3287

Strafminuten: Bietigheim 6 / Bayreuth 31

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