Bayreuth

Medi Bayreuth will Schwung mitnehmen

Auf Bundesligist Medi Bayreuth wartet gegen den Tabellenvierten Oldenburg eine schwere Aufgabe. Nach dem Kantersieg im Europapokal soll der Schwung mitgenommen werden.
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Gegen Andrew Hilliard (links) und die Bakken Bears liefen James Robinson (am Ball) und Medi Bayreuth heiß. Gegen Oldenburg soll der Schwung in die Bundesliga mitgenommen werden.  Foto: Peter Mularczyk
Gegen Andrew Hilliard (links) und die Bakken Bears liefen James Robinson (am Ball) und Medi Bayreuth heiß. Gegen Oldenburg soll der Schwung in die Bundesliga mitgenommen werden. Foto: Peter Mularczyk

Zum Hinrunden-Finale in der Basketball-Bundesliga empfängt Medi Bayreuth am Sonntag (15 Uhr) die EWE Baskets Oldenburg, und steht vor einem harten Stück Arbeit. Mit zehn Siegen und fünf Niederlagen belegen die Niedersachsen derzeit den vierten Tabellenplatz. Die Bayreuther wollen an den Kantersieg gegen die Bakken Bears anknüpfen und den Schwung aus dem Europapokal mit in die Bundesliga nehmen.

Defensive muss sich steigern

"Unsere Offensive läuft derzeit wie ein gut geölter Motor", war Medi-Coach Raoul Korner nach dem zurückliegenden 105:82-Kantersieg im FIBA-Europe-Cup gegen den dänischen Meister Bakken Bears zufrieden. Gegen die Niedersachsen, die als Play-off-Anwärter gelten, werden die Bayreuther auch in der Defensive ein gutes Stück zulegen müssen, wenn sie ihren siebten Saisonsieg einfahren wollen.

Denn die Mannschaft von Mladen Drijencic setzt in dieser Saison auf eine Mischung aus etablierten Akteuren und Neuzugängen. Im Frontcourt dominieren bekannte Gesichter, allen voran der österreichische Nationalcenter Rasid Mahalbasic. Im Endspurt der Vorsaison stellte er seine Vielseitigkeit eindrucksvoll unter Beweis: Als erster Spieler der Bundesliga-Geschichte erzielte er in einer Spielzeit gleich in drei Spielen zweistellige Werte bei Punkten, Rebounds und Assists - sogenannte "Triple Doubles ".

Ihm zur Seite stehen Ex-Nationalspieler Philipp Schwethelm, US-Center Justin Sears und US-Power Forward Armani Moore. Moore, der vor zwei Jahren bereits 22 Partien für die Niedersachsen absolviert hatte, kam im Herbst für seinen verletzten US-Landsmann Nathan Boothe an die Hunte zurück. Nationalspieler Karsten Tadda steht auf den kleinen Positionen für Kontinuität, direkt vom US-College kam Shooting Guard Kevin McClain, der aufgrund eines deutschen Passes keine Ausländerposition belegt, neu dazu.

Treffsicherer "Oldie"

Vom FC Bayern angelte sich Oldenburg Spielmacher Braydon Hobbs und den Ex-Bayreuther Robin Amaize, Tyler Larson spielte in der Vorsaison noch für Ligakonkurrent Frankfurt. Seit Sommer 2007 trägt Rickey Paulding ununterbrochen das Trikot der Oldenburger. Der mittlerweile 37-jährige US-Flügelspieler steht im Schnitt noch immer länger als seine Teamkollegen auf dem Parkett und führt die interne Korbschützenliste mit 15,2 Punkten an.

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