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Medi Bayreuth schlägt bei Summer League zu

Basketball-Erstligist Medi Bayreuth hat bei der NBA Summer League in Las Vegas den 23-jährigen Center Reid Travis unter Vertrag genommen.
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Mit dem 23-jährigen US-Amerikaner Reid Travis (links) aus Kentucky haben die Bayreuther Bundesliga-Basketballer einen sehr beweglichen aber auch körperlich starken Center unter Vertrag genommen. Foto: imago
Mit dem 23-jährigen US-Amerikaner Reid Travis (links) aus Kentucky haben die Bayreuther Bundesliga-Basketballer einen sehr beweglichen aber auch körperlich starken Center unter Vertrag genommen. Foto: imago

Basketball-Bundesligist Medi Bayreuth hat die vorletzte noch freie Ausländerstelle in seinem Kader an den US-Amerikaner Reid Travis vergeben: Der 23-jährige Flügel- und Centerspieler kommt vom College-Team der Kentucky Wildcats und konnte Medi-Chefcoach Raoul Korner bei der NBA Summer League in Las Vegas von sich überzeugen. Reid Travis tritt in der Wagnerstadt die Nachfolge seines Landsmannes Hassan Martin (nach Podgorica/Montenegro) an.

"Reid hatte eine ausgezeichnete Collegekarriere und bringt alle Voraussetzungen mit, um auch als Profi durchzustarten", sagt Korner, der sich bei der Summer League "live von seiner Physis und Energie" überzeugt hat. Der Bayreuther Trainer nennt die Stärken seines Neuzugangs: "Reid hat eine enorme physische Präsenz, reboundet sehr gut, ist für seine Masse sehr beweglich und passt daher genau in unser Anforderungsprofil." Der 2,03-Meter-Mann begann seine Collegezeit an der renommierten Stanford University und kam dort in 98 Partien auf durchschnittlich 14,6 Punkte und 7,7 Rebounds. Nach seinem Wechsel zu Kentucky erzielte Travis in 32 Partien im Schnitt 11,2 Punkte sowie 7,2 Rebounds und konnte mit den Wildcats bis ins Viertelfinale des NCAA-Turniers vordringen.

So kam der Tansfer zustande

Bayreuths Sportlicher Leiter Matt Haufer verrät, wie der Transfer zustande kam: "Reid ist ein Fallbeispiel für die Sinnhaftigkeit eines Trips zur NBA Summer League. Uns war der Spieler bereits im Vorfeld bekannt, aber wir hatten das Signal bekommen, dass er zunächst einmal alles auf die Karte NBA setzt. In Las Vegas ist er dann recht schnell auf unserem Radar erschienen. Wir hatten dort außerdem die äußerst wertvolle Möglichkeit, eine Stunde lang persönlich mit ihm zu sprechen. So konnten wir ihn zum einen von Bayreuth überzeugen und uns zum anderen aber auch ein erstes Bild von seiner Persönlichkeit machen", erklärt Matt Haufer. Reid ist nach Rückkehrer James Robinson (Herzliya/Israqel), James Woodard (Skopje/Mazedonien), Bryce Alford (Oklahoma City Blue/USA) und Evan Bruinsma (Szombathely/Ungarn) der fünfte von sechs erlaubten Ausländern bei den Wagnerstädtern. Die letzte Position soll in Kürze besetzt werden.

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