Bayreuth
Basketball

Medi Bayreuth ist schon raus aus dem Pokal

Die Bayreuther Basketballer verlieren bei Alba Berlin im zweiten Viertel den Faden und das Pokalspiel mit 68:88.
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Berlins Martin Hermannsson (l) umkurvt mit dem Ball Bayreuths Hassan Martin. Foto: Gregor Fischer/dpa
Berlins Martin Hermannsson (l) umkurvt mit dem Ball Bayreuths Hassan Martin. Foto: Gregor Fischer/dpa

Bereits die 1. Runde des Bundesliga-Pokals war für Medi Bayreuth Endstation. Beim achtfachen Pokalsieger Alba Berlin kassierte das neu formierte Team der Wagnerstädter mit 68:88(34:50) die erste Pflichtspielniederlage der noch jungen Saison.

Bayreuth startete gut in die Partie und konnte schnell bis auf 12:4 (5.) davonziehen, bevor sich die Berliner mit einem 8:0-Lauf zurückmeldeten (12:12, 6.) und die Partie beim Stand von 19:19 (10.) in die erste Viertelpause ging.

Mit sehr viel Energie kamen die Albatrosse auf das Parkett zurück und konnten fast ungehindert auf 36:23 (16.) davonziehen. Während die Hausherren durch Mannschaftsspiel überzeugten, versuchten es die Bayreuther in dieser Phase zu oft mit erfolglosen Einzelaktionen und konnten vor allem das Tempospiel der Berliner nicht unterbinden. Hinzu kam eine deutliche Unterlegenheit im Rebound-Duell (40:23), was den Hausherren mehrfach zweite Wurfchancen ermöglichte und das gesamte Spiel kennzeichnen sollte. Ein deutlicher 50:34-Pausenrückstand war dafür die Quittung.

"Wir haben unseren Matchplan nur im ersten Viertel umgesetzt und sind dann davon abgekommen: Wir müssen die Wege zum Brett jetzt wieder eng machen", analysierte Medi-Assistenzcoach Lars Masell zur Halbzeitpause.

Adonis Thomas startet Aufholjagd

Adonis Thomas, der am Ende als Topscorer auf 17 Zähler kam, führte die Bayreuther Aufholjagd nach dem Seitenwechsel an. Der Neuzugang erzielte im dritten Viertel zehn Punkte und war damit maßgeblich daran beteiligt, dass der Bayreuther Rückstand vor dem letzten Viertel auf 51:64 (30.) schmolz.

Nach schnellen Dreiern von Siva, Hermannsson und dem blendend aufgelegten Niels Giffey (18) konnten sich die Berliner gleich zu Beginn des Schlussabschnitts wieder auf 73:53 (33.) absetzen und damit die Hoffnungen der Bayreuther auf einen erfolgreichen Endspurt frühzeitig zerstören. Die Partie war gelaufen, und Alba Berlin zog mit einem am Ende ungefährdeten 88:68-Erfolg ins Pokalviertelfinale ein.

"Wir haben im zweiten Viertel vorübergehend den Faden verloren, aber wir haben uns nicht aufgegeben und sind auch nicht unter die Räder geraten, auch nicht nach dem Verletzungsausfall von De´Mon Brooks. Wir müssen das Spiel jetzt abhaken und uns auf die nächste Aufgabe am Dienstag gegen Besiktas Istanbul konzentrieren!", hakte Medi-Head Coach Raoul Korner die Partie schnell ab. Alba Berlin - Medi Bayreuth 88:68 (50:34) Alba Berlin: Giffey (18), Giedraitis (12), Schneider (11), Peno (11), Siva (10), Chapman (8), Hermannsson (7), Ogbe (4), Sikma (4), Wagner (3). Medi Bayreuth: Thomas (17), Stockton (11), Martin (11), Hrovat (10), Robertson (7), Brooks (5), Seiferth (4), Wachalski (3), Doreth, Meisner, Raivio.

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