Bayreuth

Medi Bayreuth düpiert Oldenburg

Das Medi-Team besiegt den Favoriten aus Oldenburg mit 86:75 und beendet die Hinrunde mit sieben Siegen und neun Niederlagen.
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Nur mit einem Foul zu stoppen: Oldenburgs Robin Amaize (rechts) fährt Bayreuths James Woodard in die Parade. Woodards Medi-Team stellte dem Tabellenzweiten ein Bein.  Foto: Peter Mularczyk
Nur mit einem Foul zu stoppen: Oldenburgs Robin Amaize (rechts) fährt Bayreuths James Woodard in die Parade. Woodards Medi-Team stellte dem Tabellenzweiten ein Bein. Foto: Peter Mularczyk

Zum Hinrunden-Finale hat Basketball-Bundesligist Medi Bayreuth den Dritten aus der vergangenen Saison und diesjährigen Mitfavoriten EWE Baskets Oldenburg vor 3260 Zuschauern mit 86:75 (47:38) geschlagen und die Hinrunde mit sieben Siegen und neun Niederlagen beendet.

Medi Bayreuth - Oldenburg 86:75 (47:38)

Schwungvoll und bis in die Haarspitzen motiviert starteten die Hausherren in die Partie. Als Andreas Seiferth nach herrlichem Zuspiel von Kapitän Bastian Doreth zum 18:9 (6.) traf, beorderte Oldenburgs Coach Mladen Drijencic sein Team mit einer Auszeit an die Seitenauslinie. Angeführt von Braydon Hobbs verkürzten die Gäste bis zur ersten Viertelpause auf 19:23 (10.). Die ersten Minuten des zweiten Spielabschnitts standen wieder im Zeichen von Bayreuth. Das Korner-Team kombinierte sich ein ums andere Mal durch die Defensive der Gäste und zog bis auf 44:29 (16.) davon. Dann verließ Bayreuth vorübergehend das Wurfglück.

Sechs Freiwürfe verfehlten in kurzer Folge ihr Ziel, und die Gäste schlossen nach einem Dreier des österreichischen Nationalcenters Rasid Mahalbasic (17 Punkte, 10 Rebounds) bis auf 38:44 auf. Nate Linhart beendete die Bayreuther Flaute und traf von der Dreierlinie zum 47:38-Pausenstand (20.). Mit hohem Verteidigungsdruck startete Oldenburg in die zweite Halbzeit und verkürzte auf 45:50 (24.). Doch Bayreuth befreite sich einmal mehr und baute die Führung wieder zweistellig aus (57:45, 25.).

Eine erneute Unsicherheit an der Freiwurflinie von Reid Travis gab Oldenburg die Initialzündung zu einem 8:0-Lauf in der letzte Viertelpausen (62:56, 30.). Robin Amaize eröffnete den Schlussabschnitt mit einem spektakulären Korbleger und ließ den Vorsprung weiter schmelzen. Doch Reid Travis (14 Punkte, 10 Rebounds) und Bryce Alford antworteten prompt. Und auch danach hatten die Bayreuther immer wieder die passende Antwort parat.

Brunisma konterte Amaizes 64:68-Anschluss mit einem Dreier, Doreth und Travis antworteten auf Mahalbasic' vier Punkte zum 68:71, und auch bei Hobbs 72:75-Anschluss waren die Gastgeber um keine Antwort verlegen: Die Dreier von Topscorer James Woodard (16/3) und Lukas Meisner (9/2) fanden den Weg durch die Reuse (81:72, 38.) und machten vorzeitig den Deckel auf die Partie.

Korner voll des Lobes

"Wir wussten, dass wir heute ein sehr gutes Spiel brauchen, um die Punkte in Bayreuth zu halten und endlich einmal einen Großen zu schlagen. Das war heute vermutlich unsere bislang stabilste Partie - vorne wie hinten. Einziges Manko war unsere Freiwurfschwäche vor der Pause sowie unsere 18 Ballverluste", lobte Medi-Coach Raoul Korner.

Bayreuth: Robinson (5/1), Woodard (16/3), Doreth (6), Seiferth (7), Meisner (9/2), Alford (7/1), Travis (14), Bruinsma (14/2), Linhart (8), Grüttner

Oldenburg: Moore (13), Hobbs (8/2), Sears (2), Tadda (3/1), Amaize (17/2), Paulding (2), Mahalbasic (17/1), Schwethelm (7/1), Larson (6)

Zuschauer: 3260

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