Bayreuth
Basketball

Medi Bayreuth brennt Feuerwerk ab

Die Bayreuther Basketballer fertigen im Europa-Cup den zypriotischen Meister Nikosia mit 112:68 ab.
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Der Bayreuther Center Andreas Seiferth (links) behauptet den Ball gegen den Ex-Crailsheimer im Trikot von Nikosia, Michael Cuffee. Seiferth kam auf acht Punkte. Foto: Peter Mularczyk
Der Bayreuther Center Andreas Seiferth (links) behauptet den Ball gegen den Ex-Crailsheimer im Trikot von Nikosia, Michael Cuffee. Seiferth kam auf acht Punkte. Foto: Peter Mularczyk
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Basketball- Bundesligist Medi Bayreuth hat am 3. Spieltag der Vorrunde des FIBA-Europa-Cups den zweiten Sieg eingefahren. Gegen den zypriotischen Erstligisten Apoel Nikosia brannten die Wagnerstädter vor 2011 Zuschauern in der Oberfrankenhalle ein Offensivfeuerwerk ab und feierten einen verdienten 112:68 (50:31)-Kantersieg. Damit hat Medi alle Optionen auf ein Erreichen der nächsten Gruppenphase.

Medi-Trainer Raoul Korner schickte gegen das Team des Ex-Bayreuthers Chris Hougaz - er spielte in der Saison 1996/97 für Steiner Bayreuth in der Bundesliga - mit Robinson, Woodard, Linhart, Travis und Seiferth erneut die Startformation auf das Parkett, die nach dem ernüchternden Saisonstart mit zuletzt zwei Siegen gegen Prishtina und in Frankfurt wieder für Zuversicht im Bayreuther Lager gesorgt hat.

Und die Bayreuther konnten ihren Aufwärtstrend nahtlos fortsetzen. Nach einer kurzen Phase des gegenseitigen Abtastens übernahm bei Medi Bayreuth College-Absolvent Reid Travis und steuerte zur deutlichen 26:14-Führung nach den ersten zehn Minuten alleine 14 Zähler bei.

Im zweiten Viertel waren noch keine vier Minuten gespielt, da nötigte James Woodard mit seinem bereits dritten Dreier zum 41:16 Gästecoach Hougaz die zweite Auszeit ab. Diese zeigte jedoch wenig Wirkung. Bayreuth konnte nach einem sehenswerten Alley-Oop-Dunking von Lukas Meisner bis auf 50:20 (18.) davonziehen.

Die letzten Minuten vor dem Seitenwechsel gehörten dann jedoch den Gästen, die mit einem 11:0-Lauf wieder auf 50:31 (20.) herankommen konnten.

Gleich nach dem Seitenwechsel ließen die Wagnerstädter letzte Zweifel an einem positiven Ausgang verstreichen. Travis tankte sich immer wieder erfolgreich am Brett der Zyprioten durch und hatte mit weiteren zwölf seiner am Ende 31 Zähler maßgeblichen Anteil am 79:51-Vorsprung vor den letzten zehn Minuten. Die Messe war somit vorzeitig gelesen gegen einen allerdings phasenweise völlig überforderten Gegner. Der Endstand von 112:68 war auch in dieser Höhe verdient.

Medi Bayreuth - Apoel Nikosia 112:68 (26:14, 24:17, 29:30, 33:17) Medi Bayreuth: Robinson (2), Woodard (11), Doreth (8), Seiferth (8), Meisner (10), Alford (21), Travis (31), Raffington (4), Bruinsma (10), Linhart (2), Grüttner (5).

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