Bayreuth
Basketball

Medi Bayreuth besiegt das Schlusslicht

Medi Bayreuth zeigt beim Heimsieg gegen die Tigers Tübingen eine ausgeglichene Mannschaftsleistung.
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Der Bayreuther Assem Marei (links) setzte sich immer wieder gegen Phillipp Heyden durch und erzielte 21 Punkte.  Foto: Peter Mularczyk
Der Bayreuther Assem Marei (links) setzte sich immer wieder gegen Phillipp Heyden durch und erzielte 21 Punkte. Foto: Peter Mularczyk
Basketball-Bundesligist Medi Bayreuth hat am 20. Spieltag den 14. Saisonsieg eingefahren und damit den vierten Tabellenplatz untermauert: Gegen Schlusslicht Tigers Tübingen kamen die Bayreuther vor 3079 Zuschauern zu einem soliden, ungefährdeten 85:71 (44:36) - Arbeitssieg.


Bundesliga

Medi Bayreuth - Tigers Tübingen 85:71

In keiner Phase der Partie schien der Erfolg der Bayreuther ernsthaft in Gefahr, wenngleich die Hausherren die großen Momente diesmal vermissen ließen. Nach ausgeglichenen ersten zehn Minuten (20:19) zogen die Hausherren zu Beginn des zweiten Viertels das Tempo an und bauten die Führung aus (31:21, 13.).

"Wir haben das Spiel über weite Strecken kontrolliert, auch wenn wir es nie dominiert haben", sagte Medi-Trainer Raoul Korner. "Unsere Schwächephasen haben wir immer ganz gut ausgemerzt. Vor allem dann, wenn wir den Ball weggeschmissen haben und Tübingen durch die frühen Dreier in der Transition ins Laufen gekommen ist."

Denn nach einer Auszeit meldeten sich die Tübinger mit einem Zwischenspurt zurück (33:32, 15.), der Endspurt in die Pause gehörte wiederum den Bayreuthern: Assem Marei und Andreas Seiferth dominierten das Duell gegen die beiden Ex-Bayreuther auf Tübinger Seite, Javon McCrea und Phillipp Heyden, nach Belieben und kamen immer wieder zu einfachen Punkten. Zudem traf Steve Wachalski kurz vor der Pause bereits seinen dritten Dreier (40:36, 19.) und war zu diesem Zeitpunkt noch ohne Fehlwurf, wenig später sorgte Seiferth für den 44:36-Halbzeitstand.


Größenvorteil unter dem Korb

"Wir wussten, dass wir einen Größenvorteil unter dem Korb haben, das haben wir bewusst ausgenutzt", sagte Korner. "Ich denke, das haben wir über weite Strecken diszipliniert gemacht. So konnten wir letztendlich mit zehn Mann schön aufgeteilt spielen, es gab keinen Leistungsabfall"
Mit wilden Aktionen starteten die Bayreuther nach dem Seitenwechsel. Alleine dreimal verfehlten Alley-Oop-Anspiele binnen der ersten drei Minuten den Adressaten, aber das Tabellenschlusslicht, das sein Heil immer wieder von der Dreierlinie suchte, wusste kein Kapital daraus zuschlagen, und so konnten die Bayreuther ihren Vorsprung in die letzte Viertelpause retten (60:52, 30.).

Ein Dreier von Bayreuths Mannschaftskapitän Bastian Doreth sorgte in der 33. Minute erstmals für eine Bayreuther Führung von mehr als zehn Punkten. John Cox, der von der Bank kommend das Spiel immer wieder mit guten Impulsen bereicherte, markierte mit dem 68:54 (34.) von der Freiwurflinie die bis dahin höchste Führung der Partie. Vier Minuten vor dem Ende brachte Jared Jordan die Gäste beim 66:75 noch einmal auf neun Zähler heran, doch nach einer Auszeit von Raoul Korner und einem Dreier von De'Mon Brooks war die Partie spätestens beim 80:66 (38.) entschieden.

Einmal mehr bleibt den Bayreuthern nur kurze Zeit zum Verschnaufen: Am Mittwochabend gastieren die Baskets Bonn in der Oberfrankenhalle, bevor die Bayreuther am Samstag beim Pokal-Final-Four in Ulm im Halbfinale auf Alba Berlin treffen.

Medi Bayreuth: Robinson (4 Punkte), Cox (12/2 Dreier), Linhart (4), Doreth (3/1), Seiferth (12), Wachalski (9/3), Amaize (6), Brooks (9/1), York (5/1), Marei (21).

Tigers Tübingen: Lee (18/4), Brooks (5/1), Zinn, Theis (5/1), Jordan (9/1), McCrea (2), Mönninghoff (6/1), Heyden (6), Stewart (7/1), R. Upshaw (13/3).
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