Bamberg
Basketball Bundesliga

medi Bayreuth bricht erneut im Endspurt ein

Bis ins Schlussviertel durfte Basketballbundesligist medi bayreuth im Oberfrankenderby bei den Brose Baskets auf eine Überraschung hoffen, mit einem starken Endspurt stellte dann jedoch der amtierende Meister die Verhältnis klar und feierte einen etwas zu hoch ausgefallenen 99:81-Erfolg.
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Brose-Kapitän Casey Jacobsen wird beim Wurf von Ronny Burrell (r.) gefoult; links der Bayreuther Philipp Heyden. Fotos: sportpress
Brose-Kapitän Casey Jacobsen wird beim Wurf von Ronny Burrell (r.) gefoult; links der Bayreuther Philipp Heyden. Fotos: sportpress
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Ein Dreier von Neuzugang Sead Sehovic in der 32. Minute sorgte für die höchste Bayreuther Führung (66:75) des Spiels. Brose-Coach Fleming bat sein Team prompt zur Lagebesprechung an die Seitenauslinie.

Was nun folgte, muss den Bayreuther Korbjägern wie ein Déjà-vu-Erlebnis vorgekommen sein. Wie schon im zurückliegenden Heimspiel gegen Oldenburg ging den Krunic-Schützlingen in der entscheidenden Phase erneut die Energie abhanden, während die Bamberger noch "eine Schippe zulegen" konnten und im Endspurt auch ihre gefürchtete Treffsicherheit wieder fanden. Vier Punkte von Anton Gavel krönten einen Bamberger 15:4-Lauf und brachten ihnen die Führung zurück (81:79, 37.).

Weitere 18:2-Punkte der nun traumwandlerisch sicher treffenden Domstädter ließen das Ergebnis bis zum 99:81-Endstand in die Höhe schnellen.
Jamar Smith (17/2) und Anton Gavel (16/2) waren die besten Werfer bei den Domstädtern, während bei Bayreuth Ronnie Burrell (17/1) und Nicolai Simon (16/4) am besten trafen.

"Das Ergebnis gibt heute nicht den Spielverlauf wieder. Wir haben 36 Minuten gut gekämpft und haben dabei viele gute Entscheidungen getroffen. Die Verletzung von Kyle Weems war natürlich sehr unglücklich für uns, weil die Partie für ihn dadurch schon vor dem Seitenwechsel gelaufen war. Bamberg hat seine starke Physis im Endspurt ausgespielt, wir fanden keine passende Antwort mehr", kommentierte Bayreuths Cheftrainer Predrag Krunic nach der Partie.

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