Bayreuth
Basketball

Ludwigsburg bleibt Bayreuther Angstgegner

Medi Bayreuth ist einmal mehr an seinem Angstgegner Ludwigsburg gescheitert.
Artikel drucken Artikel einbetten
Neuzugänge im Duell: Center Eric Mika (rechts) kam bei seinem Debüt für Bayreuth auf drei Zähler. Ludwigsburgs Neuer Center Marco Knigth (links), der auch schon für die Baunach Young Pikes gespielt hat, war dagegen mit 22 Zählern gleich Bester seiner Teams.  Foto: Peter Mularczyk
Neuzugänge im Duell: Center Eric Mika (rechts) kam bei seinem Debüt für Bayreuth auf drei Zähler. Ludwigsburgs Neuer Center Marco Knigth (links), der auch schon für die Baunach Young Pikes gespielt hat, war dagegen mit 22 Zählern gleich Bester seiner Teams. Foto: Peter Mularczyk

Die MHP Riesen Ludwigsburg haben ihrem Ruf als Angstgegner von Medi Bayreuth einmal mehr alle Ehre gemacht: Am 15. Spieltag der Basketball-Bundesligist feierten die Schwaben gegen die Schützlinge von Trainer Raoul Korner einen deutlichen 100:82 (46:42)-Erfolg. Für die Bayreuther war es die sechste Saisonniederlage.

In sieben Duellen standen sich Bayreuth und Ludwigsburg in der vergangenen Saison wettbewerbsübergreifend in Bundesliga-Hauptrunde, Play-Offs und Basketball Champions League gegenüber, sechs Mal hieß der Sieger Ludwigsburg.

Und auch in dieser Saison haben die Schwaben die Erfolgsserie gegen Bayreuth fortgesetzt. Sie zeigten am Sonntagnachmittag ihr bis dato bestes Saisonspiel und siegten auch in der Höhe verdient.

Nach schleppendem Start (29:22, 10.) fanden die Wagnerstädter im zweiten Viertel besser ins Spiel und kamen bis zur Pause auf 46:42 (20.) heran. Es wäre sogar noch mehr möglich gewesen, wenn die Schützlinge von Trainer Raoul Korner beim Rebound etwas beherzter zugepackt und zudem im Abschluss mehr Konsequenz gezeigt hätten.

Ein Fehlstart nach dem Seitenwechsel nahm den Bayreuthern frühzeitig die Hoffnung auf einen Auswärtssieg, denn die Ludwigsburger nahmen alles dankend an, was sie von den Gästen angeboten bekamen. Mit viel Feuer schraubten sie den Vorsprung auf 55:42 (23.) in die Höhe, bevor Andreas Seiferth den ersten Korberfolg für Medi Bayreuth nach der Pause erzielen konnte.

Als sich die Bayreuther mühsam wieder auf 57:51 (25.) herangearbeitet hatten, folgte die nächste Ludwigsburger Offensivwelle, die schließlich in einem 75:61 (30.)-Zwischenstand vor dem letzten Abschnitt gipfelte.

Die Wagnerstädter wurden aber auch danach immer wieder Opfer der aggressiven Ludwigsburger Verteidigung und konnten am Ende ein dreistelliges Ergebnis nicht verhindern.

"Die Ludwigsburger waren aggressiver, sie haben schwierige Würfe getroffen und wir haben sie phasenweise auch einfach gewähren lassen", kommentierte Bayreuths neuer US-Center Eric Mika sein erstes Pflichtspiel auf deutschem Boden. Der Debütant kam auf sechs Punkte und drei Rebounds, stand dabei aber klar im Schatten von Riesen-Neuzugang Marcos Knight, der mit 22 Zählern (9 Rebounds) gleich zum Topscorer und herausragenden Akteur auf dem Parkett avancierte.

Bester Akteur bei Bayreuth war der unermüdlich rackernde Gregor Hrovat mit 17 Zählern. Riesen Ludwigsburg - Medi Bayreuth (29:22, 17.20, 29:19, 25:21) Ludwigsburg: M. Knight (22), A. Waleskowski (19), K. Martin (19), L. Jones (18), J. Crawford (13), O. Klassen (59, C. von Fintel (3), A. Hukporti (1), A. Best, D. McCray, K. Klein, Emanga Q. Noupoue. Bayreuth: G. Hrovat (17), A. Thomas (14), D. Stockton (13), D. Brooks (12), A. Seiferth (11), L. Meisner (7), E. Mika (6), N. Raivio (2), K. Robertson, B. Doreth. Zuschauer: 3780.



Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren