Bayreuth

Der Tiger-Käfig wird zur Festung

Die Bayreuther holen beim 4:3 gegen Bad Nauheim im elften Heimspiel in Folge Punkte auf eigenem Eis. Bei den Lausitzer Füchsen setzt es am Sonntag eine 3:5-Niederlage.
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Ivan Kolozvary (links, hier gegen den Bad Nauheimer Andreas Pauli) war mit zwei Treffern gegen Bad Nauheim ein Sieggarant für die Bayreuth Tigers. Foto: Peter Mularczyk
Ivan Kolozvary (links, hier gegen den Bad Nauheimer Andreas Pauli) war mit zwei Treffern gegen Bad Nauheim ein Sieggarant für die Bayreuth Tigers. Foto: Peter Mularczyk

Die Bayreuth Tigers haben am Freitag den EC Bad Nauheim in der DEL 2 mit 4:2 geschlagen und einmal mehr ihre Heimstärke unter Beweis gestellt. Drei Powerplay- und ein Unterzahltor sorgten zum elften Mal in Folge für Punkte im Tiger-Käfig, der immer mehr zur Festung wird. Zwei Tage später gab es für die Bayreuther eine 3:5-Niederlage bei den Lausitzer Füchsen (Bericht folgt).

DEL 2

BayreuthTigers - Bad Nauheim 4:2 (0:0, 4:1, 0:1)

Die Tigers mussten auf insgesamt sechs Stammspieler verzichten. Nur dank der drei Förderlizenz-Spieler aus Nürnberg konnte Tigers-Trainer Petri Kujala zumindest drei Reihen stellen. Die personalbedingt fehlende Abstimmung bei den "Gelb-Schwarzen" nutzten die bis auf Fiddler nahezu komplett besetzten Gäste zu einer anfänglichen Überlegenheit.

Einige klare Chancen der Hessen konnte Tigers-Goalie Brett Jaeger entschärfen. Erst in den letzten Minuten des ersten Drittels wurde auch Felix Bick auf der anderen Seite geprüft. Im zweiten Abschnitt hatten wieder die Südhessen den besseren Start und gingen durch ein gut abgeschlossenes Break von Bindels in Führung.

Nun nahm das Spiel aber richtig Fahrt auf. Zeitweise spektakuläres Eishockey wurde den Zuschauern nun am Roten Main geboten, mit den besseren Aktionen der Hausherren. Erst traf Gron im Powerplay, bevor Kolozvary einen Zwei-gegen-Eins-Unterzahl-Konter zusammen mit Kislinger zur ersten Tigers-Führung nutzte. Järveläinen scheiterte danach mit einem weiteren Unterzahlbreak an Bick.

Bayreuth wie entfesselt

Bad Nauheim leistete sich nun viel zu viele Strafen. Konsequenz daraus waren zwei weitere Powerplay-Tore der nun wie entfesselt aufspielenden Oberfranken. Erst fälschte der "Spieler des Tages", Ivan Kolozvary, einen Fernschuss ab, zwei Minuten später tat es ihm Järveläinen zum 4:1 nach 40 Minuten gleich.

Im Schlussabschnitt wollten die Gäste aus der Kurstadt nochmal ins Spiel zurückkommen, doch Bayreuth verhielt sich clever, störte früh und ließ nicht mehr viel zu. Einzig in Überzahl gelang Hamill noch ein Abstauber-Tor. So blieben die Punkte völlig verdient komplett in Oberfranken. Eine geschlossene Mannschaftsleistung um einen starken Torhüter Jaeger war die Grundlage für den Ausbau der Heimserie.

Tore: 0:1 (23) Bindels, 1:1 (25) 5-4 Gron; 2:1 (28.) 4-5 Kolozvary; 3:1 (38.) 4-3 Kolozvary; 4:1 (40.) 5-4 Järveläinen, 4:2 (47.) 5-4 Hamill / Zuschauer: 1507 / Strafminuten: 10/24.

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