Bayreuth

Der nächste Hunderter von Medi Bayreuth

Medi Bayreuth zeigt sich auch gegen Charleroi korbhungrig und gewinnt klar.
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Der Bayreuther James Woodard (rechts) ist von Charlerois Yoeri Schöpen nicht aufzuhalten. Gegen die Belgier waren die Oberfranken erneut korbhungrig und landeten einen klaren Sieg. Foto: Peter Mularczyk
Der Bayreuther James Woodard (rechts) ist von Charlerois Yoeri Schöpen nicht aufzuhalten. Gegen die Belgier waren die Oberfranken erneut korbhungrig und landeten einen klaren Sieg. Foto: Peter Mularczyk

Zum Abschluss der Zwischenrunde im FIBA-Europe-Cup hat Basketball-Bundesligist Medi Bayreuth den zehnfachen belgischen Meister Spirou Charleroi mit 100:89 (54:39) überzeugend geschlagen und den fünften Sieg im sechsten Spiel eingefahren.

FIBA-Europe-Cup

Medi Bayreuth - Spirou Charleroi 100:89 (25:24; 29:15; 28:28; 18:22)

Die Hausherren starteten vor 2.083 Zuschauern fahrig in die Partie und überließen zunächst den Belgiern das Parkett. Beim Zwischenstand von 12:19 (7.) hatte Medi-Coach Raoul Korner genug gesehen und bestellte sein Team zur Lagebesprechung an die Seitenlinie ein. Mit Erfolg: Gut zwei Minuten später hatten die Bayreuther den Spielstand korrigiert und die erste Führung durch ein Dreipunktspiel von James Robinson herausgeworfen (22:21, 9.). Beim Stand von 25:24 ging es in die erste Viertelpause, aus der die Bayreuther fokussiert zurückkamen und durchstarteten.

Nate Linhart sorgte von der Dreierlinie für die erste zweistellige Führung (47:37, 18.), zur Pause war es nach zwei Freiwurftreffern von Lukas Meisner (54:39, 20.) noch deutlicher. Erdrückend war die Rebound-Dominanz zu diesem Zeitpunkt: Während sich die Medi-Korbjäger bereits 27 Abpraller (11 offensiv) gesichert hatten, standen für die Gäste insgesamt nur 11 Rebounds (0! offensiv) zu Buche.

20 Punkte in Führung

Und die muntere Korbjagd der Bayreuther ging nach dem Seitenwechsel zunächst ansatzlos weiter: Keine drei Minuten waren gespielt, da stellte Meisner den Spielstand auf 66:46. Ebendieser war auch der Empfänger des bis dahin schönsten Zuspiels: Nationalcenter Andreas Seiferth "tunnelte" Josh Sharma und Meisner versenkte sicher (70:47, 25.), danach konnten die Belgier vor der letzten Viertelpause noch für Ergebniskorrektur sorgen (82:67, 30.). Zwei Dreiern in kurzer Folge von Speedy Smith ließen die Belgier bis auf zehn Zähler herankommen (93:83, 37.).

Nach einer weiteren Auszeit beseitigten die Bayreuther umgehend letzte Zweifel: Bryce Alford krönte einen 7:0-Zwischenspurt von der Dreierlinie mit dem Treffer zum 100:83. "Meine Mannschaft hat über weite Strecken sehr fokussiert und dominant gespielt. Wir sind als Gruppenerster im Viertelfinale, darauf dürfen wir heute stolz sein, ab morgen gilt unsere volle Konzentration wieder der Bundesliga", lobte Korner seine Mannschaft.

Freitag in der Liga gefordert

Bereits am kommenden Freitag (20.30 Uhr) empfangen die Bayreuther den Mitteldeutschen BC in der Oberfrankenhalle. Am Mittwochabend entscheidet sich, auf welchen Gegner die Bayreuther im Viertelfinale treffen werden. Zur Wahl stehen Minsk (Belarus), die rumänischen Vertreter Obradea und Cluj Napoca und Nes-Ziona aus Israel.

Medi Bayreuth: Wenzl, Robinson (10), Woodard (16/4), Doreth, Seiferth (14), Meisner (15/1), Alford (11/2), Travis (18), Bruinsma (7/1), Pryszcz, Linhart (7/1), Grüttner (2) Spirou Charleroi: Beane (16/3), Greenwood (13/1), Libert (6/2), Hervelle (6), Botuli (5/1), Delalic (9/2), Bronchart (4), Schoepen (6/2), Sharma (12), Creppy), Smith (13/3)

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