Bayreuth

Bietigheim fordert Bayreuth Tigers doppelt

Die Bayreuth Tigers sind zweimal gegen die Bietigheim Steelers gefordert. Beim einstigen Spitzenteam der DEL2 läuft es nicht.
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Juuso Rajala und die Bayreuth Tigers holten aus den vergangenen fünf Partien neun Punkte und wollen gegen die Bietigheim Steelers ihren Aufwärtstrend fortsetzen.  Foto: Peter Mularczyk
Juuso Rajala und die Bayreuth Tigers holten aus den vergangenen fünf Partien neun Punkte und wollen gegen die Bietigheim Steelers ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Foto: Peter Mularczyk

Zum dritten Mal binnen sechs Tagen öffnet der Tigerkäfig seine Pforten. In der DEL2 empfangen die Bayreuth Tigers am Freitag (20 Uhr) die Bietigheim Steelers. Zwei Tage später gastieren die Tigers am Sonntag (17 Uhr) bei den Baden-Württembergern.

Zweimal trafen Bayreuth und Bietigheim in der laufenden Saison aufeinander. Beim ersten Aufeinandertreffen setzten sich die Steelers in eigener Halle mit 4:1 durch, bevor die Tigers Anfang November im heimischen Tigerkäfig einen 3:2-Erfolg nach Verlängerung feierten.

Trainerentlassung nach Talfahrt

Seitdem hat sich bei den Steelers einiges getan: Marc St. Jean ersetzte Trainer Hugo Boisvert und mit dem französischen Nationalspieler Guillaume Leclerc sowie dem Kanadier Myles Fitgerald verpflichtete Bietigheim noch zwei Kontingent-Stürmer. Derzeit liegt der Serien-Finalteilnehmer der letzten Jahre unter den Ansprüchen und auf einem enttäuschenden zehnten Tabellenplatz .

Leistungsträger außer Form

Zum einen schaffte es Bietigheim nicht, Abgänge wie Weller, McNeely oder Sommerfeld adäquat zu ersetzen. Zum anderen zünden langjährige Leistungsträger wie McKnight, Hauner oder Preibisch viel zu selten, um an die Erfolge der Vergangenheit anzuknüpfen. Mit Stephon Williams setzten die Steelers zumeist auf einen Kontingent-Torhüter, der etwa zwei Drittel der bisherigen Spiele absolviert hat.

Bietigheims schwache Saison ist auch mit Blick auf die erzielten Tore zu erklären: Nur Crimmitschau (111) und Bad Nauheim (105) haben bisher weniger Tore geschossen als Bietigheim (116). Auch beim Überzahlspiel sind nur Crimmitschau und Bad Nauheim schlechter als die Steelers, die nur auf eine Erfolgsquote von 16,3 Prozent kommen. Im Gegensatz dazu stehen die Baden-Würrtemberger beim Vereilten von Penaltys gut da und liegen mit 82,6 Prozent gehaltener Penaltys an der Ligaspitze.

Während es bei den Steelers in dieser Runde nicht läuft, zeigt die Formkurve der Bayreuth Tigers nach oben. Drei Siege aus den letzten fünf Partien und eine Niederlage im Penaltyschießen bedeuten neun Punkte. Diesen Aufwärtstrend wollen die Tigers gegen die Steelers fortsetzen.

Davidek fehlt weiter

Denn die Mechanismen griffen in den vergangenen Spielen immer besser, und das schlug sich auch in der Punkteausbeute nieder. Mit nun 45 Zählern liegen die Bayreuther auf dem vorletzten Tabellenplatz. Tigers-Coach Petri Kujala stehen für das kommende Wochenende voraussichtlich die gleichen Akteure zur Verfügung wie zuletzt. Ein Einsatz von Martin Davidek, der seit einiger Zeit wieder am Mannschaftstraining teilnimmt, kommt beim Doppelpack gegen Bietigheim aber noch zu früh.

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