Bayreuth
Eishockey

Bayreuther siegen, verlieren aber Platz 10

Die Bayreuth Tigers haben zwar am Freitag gewonnen, aber Platz 10 in der DEL 2 wieder verloren. Am Sonntag gastieren sie in Bad Nauheim.
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Der Bayreuther Benjamin Kronawitter wird vom Tölzer  Andreas Pauli  bedrängt. Foto: Peter Mularczyk
Der Bayreuther Benjamin Kronawitter wird vom Tölzer Andreas Pauli bedrängt. Foto: Peter Mularczyk
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Die Bayreuth Tigers sind nun punktgleich mit dem ETC Crimmitschau,doch der belegt dank des besseren Torverhältnisses den wichtigen 10. Rang. Bayreuth Tigers - Tölzer Löwen 3:2 (1:0, 0:1, 1:1) n.V. Dieses Duell der "Großkatzen", in dem es auf beiden Seiten einige personelle Ausfälle gab, begannen die Bayreuther wie die Feuerwehr. Schon nach 16 Sekunden die erste Großchance durch das Break von Bartosch, Gleich danach zwei weitere durch Kronawitter und nochmal Bartosch. Was fehlte, war der erfolgreiche Abschluss. Der gelang dann Heatley etwas später, kurz nach Ablauf einer Strafe für die Gäste. Den Querpass von Järveläinen antizipierte er gut und vollendete mit einer starken Bewegung zum 1:0.

Tigersgoalie Herden musste sein Team in Minute 14 mit einer Fanghand-Prachtparade vor dem Ausgleich bewahren.

Im Mittelabschnitt ging der Spielfaden auf beiden Seiten ziemlich verloren. Auch im Powerplay der Tigers lief die Scheibe nicht so wie gedacht, auch wenn Martens mit seinem Abfälscher an den Pfosten (33.) Pech hatte.

Mit einem Pass in die Mitte traf Gästestürmer Strobl dann Herdens Schlittschuh so, dass die Scheibe hinter die Linie zum Ausgleich prallte.

Auch im dritten Drittel fehlten den Tigers ab und an die Ideen gegen die gut gestaffelten, aber oft passiv abwartenden Tölzer. Der Tölzer Drews visierte einmal nur das Torgestänge an. Als Bartosch den besten Spielzug der ganzen Partie zum 2:1 (57) nutzen konnte, dachten viele an drei Punkte für das Heimteam.

Die Gäste warfen aber nochmals alles nach vorne, belegten Herden und seine aufopferungsvoll kämpfenden Vorderleute mit einem wahren Trommelfeuer an Schüssen. Als Dibelka bei fast leerem Tor nur den Pfosten traf (58.), blieb Gästecoach Beattie nur noch die Chance auf einen sechsten Feldspieler. Als bei einer Unterbrechung die Spieluhr vermeintlich weiterlief, intervenierte die Tölzer Spielerbank. Durch Videobeweis ließen die Schiedsrichter die Uhr um vier Sekunden zurückstellen. Tatsächlich gelang den Löwen genau zwei Sekunden vor Schluss noch der Ausgleich.

Doch in der Verlängerung erwies der vorher schon gegen Entscheidungen der Schiedsrichter wild opponierende Wehrs seinem Team einen "Bärendienst". Seine undisziplinierten 2+2+10 Strafminuten nutzte Järveläinen zu einem gut dossierten Pass, den Rajala wuchtig in die Maschen vollendete.

Tigers-Coach Petri Kujala wr "sehr zufrieden sei mit den zwei Punkten, auch wenn man sie sich heute außer in den ersten guten zehn Minuten nicht wirklich verdient hat".

Das nächste Heimspiel der Tigers findet am Sonntag, 3. Februar, um 18.30 Uhr statt, Gegner sind dann die Towerstars aus Ravensburg. Tore: 1:0 (6.) Heatley; 1:1 (16.) Strobl; 2:1 (57.) Bartosch; 2:2 (60.) Dibelka; 3:2 (63). 4-3 Rajala. - Zuschauer: 1438. - Strafminuten: 6/22.

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