Bayreuth
Eishockey

Bayreuther bleiben ohne Punkte

Ohne Punkte blieben die Bayreuth Tigers in der DEL 2 am Wochenende vor Weihnachten.
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Zu stark war am Freitaq für die Bayreuther (rechts Niklas Mannes) der Gast aus Weißwasser (links Anders Eriksson).  Foto: Peter Mularczyk
Zu stark war am Freitaq für die Bayreuther (rechts Niklas Mannes) der Gast aus Weißwasser (links Anders Eriksson). Foto: Peter Mularczyk

Die Aufholjagd der Bayreuth Tigers in der 2. Eishockey-Bundesliga (DEL 2) wurde am Freitag von den Lausitzer Füchsen gestoppt. Im Stile einer Spitzenmannschaft setzte sich das Team aus Weißwasser im Tiger-Käfig mit 4:2 durch. Und auch am Tag vor dem Heiligen Abend gingen die Wagnerstädter leer aus. Bei den Heilbronner Falken kamen sie mit 1:6 unter die Räder (Bericht folgt).

Am 2. Weihnachtsfeiertag erwarten die Bayreuth Tigers um 18.30 Uhr den EC Bad Nauheim. Zu dieser Partie darf jeder Dauerkarteninhaber eine Person kostenlos mit ins Stadion nehmen.

Heilbronner Falken - Bayreuth Tigers 5:1 (3:0, 1:0, 1:1) Tore: 1:0 Ross (1.), 2:0 Lavallee (4.), 3:0 Helms (18.), 4:0 Damon (40.), 4:1 Newton (41.), 5:1 Gibson (55.), 6:1 Sharrow (54.). - Zuschauer: 2078. - Strafminuten: 6/14.

Bayreuth Tigers - Lausitzer Füchse 2:4 (1:0, 0:3, 1:1) Die Partie war nicht unbedingt etwas für Eishockey-Ästheten. Das erste Drittel war geprägt von dem gegenseitigen Respekt. Beide Teams machten die Räume eng. Zum Ende der ersten 20 Minuten kamen die Hausherren besser zum Zug. 40 Sekunden vor der ersten Pause gelang den Oberfranken die nicht unverdiente Führung. Potac löste eine knifflige Aufgabe in der Abwehr mit all seiner Routine elegant und zog mit der Scheibe in die Angriffszone, wo er seine starke Vorarbeit mit einem perfekten Querpass krönte. Der mitgelaufene Kunz traf direkt und gut platziert zum 1:0.

Im Mittelabschnitt nahmen dann aber die Gäste das Heft in die Hand. Jaeger im Tigers-Tor stand öfters im Brennpunkt. Der sträflich ungedeckte Eriksson traf nach einem starken Zuspiel von Breitkreuz zum Ausgleich. Von da ab schwappte das Momentum endgültig auf die Seite der Lausitzer. Verteidiger Bär von der blauen Linie und ein abgefälschter Fernschuss von Kuschel stellten das Resultat bis zur 28. Minute auf 1:3. Die Sachsen spielten nun ihre läuferische und stocktechnische Klasse aus, so dass die "Gelb-Schwarzen" trotz Bemühens kaum noch gefährliche Aktionen zu Stande brachten.

Tigerscoach Kujala versuchte es zum Schlussdrittel mit Reihenumstellungen in allen Angriffsblöcken, doch ohne den erkrankten Kolozvary und mit einigen Spielern, die nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte waren, fehlten den Wagnerstädtern diesmal die Mittel gegen die cleveren Lausitzer. Mit dem 1:4 bei angezeigter Strafe gegen Bayreuth sorgte der klasse freigespielte Saviano für die Vorentscheidung (53.). Kujala nahm schon früh (58.) seinen Torwart für einen sechsten Feldspieler heraus. Einige Strafen der Füchse sorgten zum Schluss noch für Dauerpowerplay - zeitweise sogar 6 gegen 3. Doch mehr als das 2:4 durch Heider gelang den Gastgebern nicht mehr. bis

Tore: 1:0 (20.) Kunz; 1:1 (24.) Eriksson; 1:2 (27.) Bär; 1:3 (28.) Kuschel; 1:4 (53.) Saviano; 2:4 (60.) 6-4 Heider. - Zuschauer: 1622. - Strafminuten: 6/12.

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