Bayreuth
Basketball

Bayreuth verliert auch in Oldenburg

Medi Bayreuth kassiert beim Tabellenzweiten Oldenburg trotz einer Leistungssteigerung die vierte Niederlage in Folge.
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Nächste Niederlage für die Bayreuther Basketballer - trotz einer Leistungssteigerung gegenüber den zurückliegenden Auftritten gab es für (von links) Kyan Anderson, de'Mon Brooks, Kassius Robertson, Hassan Martin und Adonis Thomas auch in Oldenburg nichts zu holen. Foto: Peter Mularczyk
Nächste Niederlage für die Bayreuther Basketballer - trotz einer Leistungssteigerung gegenüber den zurückliegenden Auftritten gab es für (von links) Kyan Anderson, de'Mon Brooks, Kassius Robertson, Hassan Martin und Adonis Thomas auch in Oldenburg nichts zu holen. Foto: Peter Mularczyk

Die Durststrecke von Basketball-Bundesligist Medi Bayreuth hält an: Beim Tabellenzweiten EWE Baskets Oldenburg kassierten die Wagnerstädter mit 81:90 (40:42) die vierte Niederlage in Folge. Immerhin präsentierten sich die Schützlinge von Trainer Raoul Korner, der zum 100. Mal das Medi-Team coachte, gegenüber den vorangegangenen Partien deutlich verbessert. Nun folgen die Heimspiele gegen Bonn und Berlin.

"Wir haben wieder Kleinigkeiten falsch gemacht: Freiwürfe danebengelegt, Offensivrebounds zugelassen und in der entscheidenden Phase des Spiels zweimal den Ball verloren. Somit geht Oldenburgs Sieg in Ordnung", fasste Bayreuths Kapitän Bastian Doreth die Schlussphase der Partie sichtlich angefressen zusammen. Bis auf drei Punkte waren die Bayreuther Mitte des Schlussviertels (73:70, 34.) dran. Als Oldenburgs herausragender Center Rasid Mahalbasic (14 Punkte, 13 Rebounds) mit dem fünften Foul vom Parkett musste, versäumten es die Oberfranken, diese Schwächung für sich auszunutzen.

Schwache Dreierquote

Ganz im Gegenteil: Erst zielte Nik Raivio zweimal an der Freiwurflinie daneben, dann ließen sich Gregor Hrovat und Erik Mika, der für den angeschlagenen Hassan Martin (muskuläre Probleme) ins Aufgebot gerutscht war, zweimal in kurzer Folge den Ball abnehmen. Hinzu kam, dass auch eine der stärksten Bayreuther Waffen einmal mehr in der entscheidenden Phase des Spiels stumpf blieb: Mehrfach segelten Dreier am Ziel vorbei. Am Ende hatten die Bayreuther lediglich sechs von insgesamt 24 Würfen (25 Prozent) aus der großen Distanz getroffen.

Die Oldenburger konnten sich in der entscheidenden Phase einmal mehr auf ihren Topscorer Will Cummings (21 Punkte) verlassen. Der wieselflinke und explosive US-Spielmacher zog immer wieder in Richtung des Bayreuther Korbes, versenkte dort oder konnte nur mit einem Foul gestoppt werden.

Dass es überhaupt bis in die Schlussphase so spannend war, hatte sich zu Beginn zunächst nicht abgezeichnet, denn die Korner-Schützlinge waren erst nach einer Auszeit bei einem 0:12-Rückstand aufgewacht. Angetrieben von Adonis Thomas, der seine komplette Punktausbeute (9) in den ersten zehn Minuten erzielte und danach völlig abtauchte, biss sich Bayreuth in die Partie hinein. Zur Pause betrug der Rückstand lediglich zwei Punkte.

Und auch vom zweistelligen Rückstand zu Beginn des Schlussabschnitts (68:58, 30.) ließen sich die Wagnerstädter nicht entmutigen. Das alles änderte jedoch nichts daran, dass die Korner-Schützlinge nach der Schlusssirene einmal mehr mit leeren Händen dastanden.

Topscorer bei Medi Bayreuth wurde Eric Mika (17 Punkte, 7 Rebounds), gefolgt von Kassius Robertson (12/1) und Gregor Hrovat (11/1). EWE Baskets Oldenburg - Medi Bayreuth 90:81 (20:21, 22:19, 26:18, 22:23) Oldenburg: Cummings (21), Schwethelm (14/2 Dreier), Mahalbasic (14), Paulding (13/2), Boothe (11/1), Massenat (7), Stojanovski (6), Keßen (4). Bayreuth: Mika (17), Robertson (12/1), Hrovat (11/1), Brooks (10/1), Thomas (9/1), Seiferth (6), Meisner (5/1), Doreth (4), Raivio (4), Anderson (3/1).

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