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Eishockey

Bayreuth verliert auch das dritte Spiel

Der EHC Bayreuth hat am Freitagabend auch das dritte Saisonspiel in der DEL 2 verloren - 2:3 bei den Heilbronner Falken.
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Arnoldas Bosas (rechts) erzielte in Heilbronn den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Bayreuther. Peter Mularczyk
Arnoldas Bosas (rechts) erzielte in Heilbronn den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Bayreuther. Peter Mularczyk

Am Sonntag um 18.30 Uhr erwarten die Bayreuther die Lausitzer Füchse, die am Freitag Freiburg mit 5:4 nach Verlängerung schlugen und damit den dritten Sieg im dritten Spiel einfuhren. Heilbronner Falken - Bayreuth Tigers 3:2 (2:0,0:2, 1:0) Die Bayreuther mussten auf die erkrankten Gams und Kronawitter verzichten. Den mit zwei Siegen gestarteten Falken merkte man das Selbstbewusstsein bei ihrem Auftritt an. Dennoch hatte Bartosch die erste Chance für die Gäste, scheiterte aber knapp. Minuten später war es erneut der langjährige Außenstürmer, der in Unterzahl nach einem Konter knapp das 0:1 verpasste. Ausgelassene Chancen rächen sich oft, und so überraschte nach elf Minuten Falken-Stürmer Preto den Bayreuther Schlussmann, dem die Sicht verstellt war, mit einem Schlenzer zur Führung. Diese baute Gibson eine gute Minute später aus, als er von Ranta einen Steilpass aufnahm und Herden keine Chance ließ. Auch wenn man den Gastgeber ein optisches Übergewicht im ersten Abschnitt attestieren musste, so kamen auch die Tigers zu mehreren sehr guten Gelegenheiten.

Im zweiten Abschnitt zeigten die Bayreuther noch mehr Elan. Bosas, Rajala und Heatley kamen aber am starken Pantowski nicht vorbei. Und auch Bartosch scheiterte in der 26. Minute mit einem Penalty am Falken-Goalie.

So brauchte es eine numerische Überlegenheit, um was Zählbares auf die Anzeigentafel zu bringen. Gibson saß zwei Minuten ab, da bugsierte Mayr die Scheibe per Schlagschuss von der blauen Linie ins Tor. Drei Minuten vor Ende des Abschnitts passte Bosas auf, als der Heilbronner Torsteher einer seiner bekannten leichtsinnigen Ausflüge startete. Von hinter dem Tor passte dieser die Scheibe direkt auf den Bayreuther Angreifer, der zum Ausgleich einschob. Obwohl das Schussverhältnis in diesem Drittel mit 17:8 zu Gunsten der Falken sprach, hatten die Tigers das Spiel ausgeglichen.

Im Schlussabschnitt konnten sich beide Torsteher mehrfach auszeichnen. Nach 52 Minuten musste der Bayreuther Felix Linden auf die Strafbank. Nach acht mit großem Kampf überstandenen Unterzahlspielen an diesem Abend war jedoch das Glück des Tüchtigen aufgebraucht. Ranta passte auf Gibson - wie schon einmal an diesem Abend - und erneut schlug die Scheibe hinter Herden zum 3:2 ein. Wütende Angriffe der Tigers folgten. Bartosch tanzte nach 57 Minuten die komplette Falken-Abwehr aus und scheiterte knapp. Im Gegenzug musste Herden in höchster Not gegen den durchgebrochenen Gibson klären. Und wieder nur Momente später visierte Rajala den Pfosten des Heilbronner Tores an. 1,5 Minuten vor dem Ende brachte Coach Kujala einen sechsten Feldspieler für Herden und schickte nach einer Auszeit sechs Stürmer aufs Eis. Bis zum Schluss schossen die "Gelb-Schwarzen" aus allen Lagen. Entweder warf sich ein Falken-Akteur in die Schussbahn oder Pantowski war Endstation.

"Ich mache meiner Mannschaft keinen Vorwurf. Wir waren im ersten Drittel nicht so gut organisiert, was dann aber besser wurde. Wir haben ein gutes Penaltykilling gezeigt und auch ein paar gute Chancen gehabt, die wir leider nicht reinbekommen haben," resümierte Coach Petri Kujala.

Heilbronner Falken - Bayreuth Tigers 3:2 (2:0,0:2, 1:0) Tore: 1:0 (11.) Preto (Bettahar, Möller), 2:0 (12.) Gibson (Ranta, Eberhardt), 2:1 (32.) Mayr (Rajala, Heatley), 2:2 (37.) Bosas, 3:2 (53.) Gibson (Ranta, Pavlu). - Zuschauer: 1413. - Strafminuten: 8/18.