Bayreuth
Eishockey

Bayreuth Tigers sind beim Meister chancenlos

Ersatzgeschwächte Bayreuther verlieren bei den Löwen Frankfurt mit 3:8.
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Für Tigers-Trainer Sergej Waßmiller war die Partie in Frankfurt ein weiterer Fingerzeig, dass die Bayreuther den Topteams der Liga nur in Bestbesetzung Paroli bieten können.  Foto: Peter Mularczyk
Für Tigers-Trainer Sergej Waßmiller war die Partie in Frankfurt ein weiterer Fingerzeig, dass die Bayreuther den Topteams der Liga nur in Bestbesetzung Paroli bieten können. Foto: Peter Mularczyk
Selbst mit Bestaufgebot wäre die Aufgabe schwer geworden, doch ersatzgeschwächt war sie unlösbar für die Bayreuth Tigers. Das DEL2-Kellerkind musste beim amtierenden Zweitliga-Meister auf sieben Spieler verzichten und verlor mit 3:8 (0:2, 1:2, 2:4).


DEL2

Löwen Frankfurt - Bayreuth Tigers 8:3

"Das Ergebnis fällt etwas zu hoch aus", sagte Tigers-Teammanager Dietmar Habnitt. "Wir haben zu viele dumme Strafen kassiert und gleich fünf Treffer in Unterzahl bekommen. Das ist eindeutig zu viel. Man muss aber auch sehen, dass wir wieder einige kranke und verletzte Spieler haben. Das ist für uns nicht zu kompensieren."

Zu den bereits länger verletzten Andreas Geigenmüller, Yannick Drews und Martin Heider gesellten sich Friedrich Hartung, Marvin Neher und Topscorer Anthony Luciani. Timo Gams weilte bei der U19-Nationalmannschaft. Zudem fielen während der Partie Constantin Ontl und Ivan Kolozvary aus. Im Tor erhielt Stammkeeper Tomas Vosvrda eine Pause und wurde von Martins Raitums vertreten.

Im ersten Drittel dominierten die Gastgeber und führten nach acht Minuten bereits mit 2:0. Die Tigers kreierten erst ab der 15. Minute Chancen, die Valentin Busch, Eugen Alanov, Eric Chouinard und Michal Bartosch aber vergaben.

Im zweiten Abschnitt erhöhte Wade MacLeod auf 3:0. Zwar traf anschließend Kolozvary per Abpraller zum 3:1, doch nur 65 Sekunden später stellte der frei zum Abschluss gekommene Martin Schymainski den Drei-Tore-Abstand wieder her.

Die Gastgeber hatten auch im Mittelabschnitt alles im Griff, erlaubten den Tigers aber einige gelungene Offensivaktionen. So scheiterte unter anderem Kolozvary kurz vor der Pause am Pfosten des Frankfurter Tores. An den klaren Kräfteverhältnissen änderte auch Chouinards Unterzahltreffer zum 4:2 zu Beginn des Schlussabschnitts nichts. Danach schraubten die Frankfurter das Ergebnis Tor um Tor in die Höhe. Konsequent nutze das beste Powerplay-Team der Liga seine Gelegenheiten. In insgesamt acht Überzahlsituationen gelangen fünf Treffer. red

Zuschauer:
3712. - Strafminuten: Frankfurt 6, Bayreuth 18 +10 gegen Chouinard. - Tore: 1:0 (5.) Stretch (B. Breitkreuz, Liesegang - 5 gegen 4), 2:0 (8.) Dumont (Schüle, Seeger), 3:0 (24.) MacLeod (Dronia, Jarrett - 5 gegen 4), 3:1 (29.) Kolozvary (Potac, Alanov), 4:1 (30.) Schymainski (Stretch, Schüle), 4:2 (42.) Chouinard (Stas - 4 gegen 5), 5:2 (44.) B. Breitkreuz (Liesegang, Schüle - 5 gegen 4), 6:2 (50.) Schymainski (Jarrett, MacLeod), 7:2 (54.) Faber (Liesegang, Stretch - 5 gegen 4), 8:2 (56.) Pistilli (Stretch, Faber - 5 gegen 4), 8:3 (60.) Alanov (Stas).
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