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Eishockey

Bayreuth Tigers: Pokovic kommt, Rämö geht

Während die Bayreuth Tigers auf dem Eis einen Neuzugang bekannt geben, gibt es abseits des Eises einen Abgang zu vermelden.
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Verlässt Bayreuth: Co-Trainer Mikko Rämö (rechts, auf diesem Bild mit Trainer Petri Kujala). Archiv/Alex Vögele
Verlässt Bayreuth: Co-Trainer Mikko Rämö (rechts, auf diesem Bild mit Trainer Petri Kujala). Archiv/Alex Vögele

Aus Memmingen wechselt der kürzlich 28 Jahre alt gewordene Lubor Pokovic nach Bayreuth. Der in Bremerhaven geborene Linksschütze, der sowohl die slowakische als auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, zählte in seinen drei Jahren, in welchen er für die Allgäuer aufs Eis ging, stets zu den Leistungsträgern in der Defensive. Vor seinem Wechsel nach Deutschland absolvierte Pokovic - der beim HK Ruzinov in Bratislava den Nachwuchs durchlief - knapp 300 Partien in der slowakischen Extraliga und wurde drei Mal ins Nationalteam seines Landes berufen.

Pokovic schon einmal für die Tigers aktiv

Der bei 1,90 Meter Körpergröße und einem Gewicht von 89 Kilo mit Gardemaßen ausgestattete Athlet gelte als "Stay-at-Home"-Verteidiger, der seine hauptsächlichen Aufgaben in der Defensive sieht und dabei immer als großer Kämpfer auftritt, der keine Scheibe verloren gibt. Bei Bedarf schalte er sich aber auch in der Offensive ein und schafft seiner Statur entsprechend Freiräume für seine Kollegen. Dabei agiert er stets mit fairen Mitteln und zieht für einen Verteidiger eine überschaubare Anzahl von Strafminuten.

Zur Vorbereitung auf die Saison 2017/2018 trug Pokovic bereits für drei Partien das Trikot der Tigers. Beim Tatra Cup im August 2017 lief der Verteidiger gegen die Teams von Nizza, Dunaujvaros und gegen den HK Poprad, wo er in der Saison zuvor 51 Partien absolviert hatte, auf. Bei dieser Partie, die in der Overtime knapp an den Gastgeber ging, gelang ihm nach neun Spielminuten das frühe Führungstor für die Tigers. Lubor Pokovic erhält bei den Tigers einen Vertrag für die kommende DEL2-Spielzeit.

Rämö nicht mehr auf der Kommandobrücke

Angesichts der derzeitig schwierigen Situation in Deutschland, die auch Eishockey- und

Sportvereine trifft und nicht ignoriert werden kann, seien die Tigers zum Schluss gekommen, in der kommenden Spielzeit die Position des Co-Trainers nicht zu besetzen. In einem kürzlich stattgefundenen Gespräch zwischen Geschäftsleitung, Petri Kujala und Mikko Rämö beschlossen die Bayreuther, auf die Dienste von Mikko zu verzichten, der hierfür großes Verständnis gezeigt habe.