Bayreuth

Bayreuth Tigers gelingt nur Ergebniskosmetik

Nach dem Sieg am Freitag über Bad Nauheim mmüssen sich die Bayreuth Tigers bei den Lausitzer Füchsen geschlagen geben.
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Sebastian Busch traf für die Bayreuth Tigers in Weißwasser doppelt. Mehr als Ergebniskosmetik war aber nicht drin.  Foto: Archiv/P. Mularczyk
Sebastian Busch traf für die Bayreuth Tigers in Weißwasser doppelt. Mehr als Ergebniskosmetik war aber nicht drin. Foto: Archiv/P. Mularczyk

In unveränderter Aufstellung gingen die Bayreuth Tigers nach dem Heimsieg über Bad Nauheim das Gastspiel bei den Lausitzer Füchsen an. Zu den sechs verletzten Stammkräften gesellte sich mit Henry Martens nach etwa der Hälfte des Spiels noch ein weiterer Akteur. Die Tigers brachten ohne die Förderlizenz-Spieler nur noch 15 eigene Spieler aufs Eis und unterlagen in Weißwasser mit 3:5.

DEL2

Lausitzer Füchse - Bayreuth Tigers 3:5 (0:0, 3:0, 2:3)

Eine Drangphase der Gastgeber, die bis etwa zur Hälfte des Drittels andauerte und in der Tigers-Goalie Jaeger einige Male parieren musste, blieb ungenutzt. Im Anschluss schwammen sich die Gäste frei und kreierten einige Chancen. Järveläinen, Gron und auch Rajala hatten die Möglichkeit, mit etwas mehr Durchschlagskraft die Gäste in Führung zu bringen. Kein Team nutzte die Möglichkeit eines Powerplays, da man bei jeweils zwei gegebenen Strafen auf beiden Seiten immer mit dem Gegner auf die Strafbank ging. So ging es leistungsgerecht ohne Torerfolge in die erste Pause.

Und aus der kamen die Füchse wie schon zu Beginn des Spiels mit großem Tatendrang aus der Kabine. Mit einem Unterschied: Sie belohnten sich nach wenigen Minuten mit dem ersten Treffer der Partie. Ross kam unbedrängt zum Schuss und traf genau ins Toreck. Es dauerte bis zur Mitte des zweiten Drittels, bis George ohne große Bayreuther Gegenwehr durchs Angriffsdrittel laufen durfte und nach einem "sehenswerten Pass" an den eigenen Schlittschuh die Scheibe dem sonst gut aufgelegten Bayreuther Torwart durch die Beine schoss. Ein erneuter Schuss - dieses Mal abgefeuert von Boiarchnov -, der genau im Winkel einschlug, brachte die Drei-Tore-Führung für die Gelb-Blauen. Bayreuth wachte im Schlussabschnitt zu spät auf.

Tigers stecken nicht auf

Zu Beginn des dritten Drittels machte Nogard mit dem vierten Füchse-Treffer fast schon alle Hoffnungen zunichte. Schwamberger legte aus zentraler Position nach 50 gespielten Minuten noch das 5:0 nach - ein Bayreuther Debakel bahnte sich an. Trotz allem gaben die Tigers nicht auf und kamen durch Busch und Järveläinen im Powerplay heran. Nach dem zweiten Tor von Busch, der knapp drei Minuten vor Schluss einen Alleingang abschloss, kamen die Gäste bis auf zwei Tore heran. Mehr als das 3:5 war aber nicht drin, es blieb beim Sieg für die Lausitzer Füchse. "Weißwasser hat verdient gewonnen. Wir haben gut angefangen und die Situationen im ersten Drittel gut gelöst, was wir aber im zweiten Drittel nicht mehr geschafft haben.

Im letzten Drittel hat sich es beim vierten und fünften Tor ganz gut gezeigt, woran es gelegen hat. Wir hatten schlechte Zweikämpfe über fast das ganze Spiel. Am Ende haben wir es dann noch einmal spannend gemacht, was aber nicht mehr gereicht hat", fasste Tigers-Coach Petri Kujala die Partie zusammen.

Tore: 1:0 (25.) Ross (Pozivil, Breitkreuz), 2:0 (34.) George (Breitkreuz, Mik), 3:0 (38.) Boiarchinov (Monteiht, Reichel), 4:0 (42.) Nogard (Murphy, Andres), 5:0 (50.) Schwamberger (Farmer, Breitkreuz), 5:1 (55.) Busch (Bernhardt, Karlsson), 5:2 (57.) Järveläinen (Rajala, Schmidt - 5 gegen 4), 5:3 (58.) Busch (Mannes, Karlsson)

Zuschauer: 2633

Strafminuten: Weißwasser 8 / Bayreuth 10

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