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Eishockey

Bayreuth Tigers geben Dresden die Rote Laterne mit

Die Bayreuth Tigers haben im achten Anlauf endlich die volle Punktzahl eingefahren.
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Der Bayreuther Juuso Rajala wird vom Dresdner René Kramer (rechts) verfolgt.  Foto: Peter Mularczyk
Der Bayreuther Juuso Rajala wird vom Dresdner René Kramer (rechts) verfolgt. Foto: Peter Mularczyk
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Mit dem 4:1-Sieg im Kellerduell der DEL 2 gegen die Dresdner Eislöwen reichten sie die Rote Laterne an die Sachsen weiter.

Zu Beginn merkte man beiden Teams nach einem missglückten Saisonstart die Verunsicherung an. Im ersten Powerplay der Oberfranken gelang ihnen der Führungstreffer. Mit einer flüssigen Kombination im "tic-tac-toe-Stil" spielten Järveläinen und Heatley Torjäger Bosas im Zentrum frei in Schussposition, und der litauische Nationalspieler netzte trocken ein.

Die Wagnerstädter bekamen mehr Oberwasser und verdienten sich den knappen Vorsprung zur ersten Pause.

Im zweiten Abschnitt behielten die Tigers weitgehend Kontrolle über die Partie, auch wenn sich die Gäste mühten. Richtig viel ließen die Gelb-Schwarzen auch ohne den verletzt fehlenden Verteidiger Veisert nicht zu. Mit einem haltbaren Weitschuss von Järveläinen erhöhten die Tigers auf 2:0.

Fast wie aus dem Nichts kamen die Sachsen aber zurück ins Spiel. Pielmeier bestrafte die steigende Fehlerquote der Tigers mit dem Anschlusstreffer, wobei Goalie Herden der Puck auch noch unglücklich durchrutschte. Damit drehte sich das Momentum des Spiels. Dresden bekam mehr Spielanteile und drängte phasenweise mächtig, ohne sich aber Großchancen zu erspielen. Die Hochkaräter waren eher auf der anderen Seite durch Bosas und Kolozvary zu verzeichnen, die aber ungenutzt blieben.

Wer im Schlussdrittel nun einen Sturmlauf der vor der Saison hoch eingeschätzten Gäste erwartet hatte, sah sich getäuscht. Vielleicht die entscheidende Phase des Spiels lief um die 50. Minute, als die Bayreuther für eine komplette Minute in doppelte Unterzahl gerieten. Mit letztem Einsatz und dem starken Goalie Herden überstanden die Gastgeber diese schadlos. Zu Gute kam den Oberfranken dann, dass sich Dresden am Ende zu viele und auch völlig unnötige Strafen leistete. Mit der letzten Option ohne Torwart versuchten die Eislöwen zwar noch eine Wende, aber der neben Torwart Herden beste Tiger, Järveläinen, traf aus der Mittelzone ins verwaiste Gehäuse zum entscheidenden 3:1. Den Schlusspunkt setzte kurz darauf Gams, der einen feinen Querpass von Bartosch fulminan in die Maschen jagte.

Das nächste Heimspiel der Tigers findet am kommenden Sonntag um 18.30 Uhr gegen die Kassel Huskies statt. bis Bayreuth Tigers - Dresdner Eislöwen 4:1 (1:0, 1:1, 2:0) Tore: 1:0 (9.) 5-4 Bosas; 2:0 (25.) 4-3 Järveläinen; 2:1 (28.) Pielmeier; 3:1 (60.) 5-4 Järveläinen; 4:1 (60.) Gams. - Zuschauer: 1414. - Strafminuten: 8/14.

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