Bayreuth
Fußball

Altstädter besiegen den Spitzenreiter

Ein dickes Ausrufezeichen setzte die SpVgg Bayreuth in der Regionalliga gegen die Reserve des FC Bayern München.
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Immer wieder enteilten die Bayreuther ihren Gegenspielern: Hier ist Christoph Fenninger (links) schneller als Bayern-Torwart Ron Thorben Hoffmann und Lars Lukas Mai, vergibt aber das 3:0.  Foto: Peter Mularczyk
Immer wieder enteilten die Bayreuther ihren Gegenspielern: Hier ist Christoph Fenninger (links) schneller als Bayern-Torwart Ron Thorben Hoffmann und Lars Lukas Mai, vergibt aber das 3:0. Foto: Peter Mularczyk

Als erst dritte Mannschaft in dieser Saison besiegten die Altstädter den souveränen Spitzenreiter FC Bayern München II und sammelten wichtige Punkte gegen den Abstieg. Mit viel Einsatzwillen und dank eines Traumstarts gelang ein 2:0-Erfolg.

"Die Platzverhältnisse waren nicht gut. Aber es mussten beide darauf spielen", konterte SpVgg-Trainer Timo Rost seinen merklich angesäuerten Gegenüber Holger Seitz. Ihm war es egal, dass der Tabellenführer sauer über die grenzwertigen Platzverhältnisse war. Schließlich hatte sich Schiedsrichter Patrick Hanslbauer dafür entschieden, die Partie anzupfeifen.

Und man muss kein Prophet sein: Hätte FCB-Stürmer Kwasi Wriedt nach zwei Minuten nicht das Außennetz, sondern ins Tor getroffen und hätte der Primus den Vorsprung über die Zeit gebracht, der mit Pfützen übersäte Platz wäre für Seitz nur eine Randnotiz gewesen.

Pfütze - Schiller - Tor

So begünstigte aber eine Pfütze die Altstädter Führung: Reaktionsschnell brachte Marcel Schiller (4.) den Ball im zweiten Versuch über die Linie - und machte wenig später mit dem 2:0 (10.) den Traumstart perfekt. "Die Bälle sind mir gut vor die Füße gefallen", sagte der Doppeltorschütze.

Nach der schnellen Führung kämpften die Gelb-Schwarzen leidenschaftlich und kauften den Bayern den Schneid ab - und das mit einer starken Teamleistung. Angefangen von Torwart Sebastian Kolbe über eine bärenstarke Viererkette bis hin zu entlastenden Kontern klappte fast alles.

Auffälligste Defensivkraft war Ex-Bayer Edwin Schwarz. Vorne schuf Christoph Fenninger, er vergab zwei Großchancen auf das 3:0, mit immensem Laufaufwand Räume für seine Mitspieler, was immer wieder zu gefährlichen Aktionen führte.

Doch ein höherer Sieg hätte - vor allem wegen der größeren Spielanteile der Bayern im zweiten Durchgang - die Kräfteverhältnisse nicht widergespiegelt.

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