Bayreuth

Kyan Anderson überragt beim 95:83 gegen Bremerhaven

Der US-Amerikaner Kyan Anderson erzielt beim 95:83-Sieg von Medi Bayreuth gegen Bremerhaven allein 30 Punkte.
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Kaum zu stoppen war Kyan Anderson gestern. Der Bayreuther erzielte beim 95:83-Sieg gegen Bremerhaven 30 Punkte. Foto: Peter Mularczyk
Kaum zu stoppen war Kyan Anderson gestern. Der Bayreuther erzielte beim 95:83-Sieg gegen Bremerhaven 30 Punkte. Foto: Peter Mularczyk
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Medi Bayreuth behauptet in der Basketball-Bundesliga den wichtigen 4. Platz, der am Ende zum Heimrecht im ersten Spiel der ersten Play-Off-Runde berechtigt. Am Freitagabend besiegten die Wagnerstädter Bremerhaven mit 95:83.

Der 15. Saisonsieg bedeutet gleichzeitig eine neue Bestmarke für die Wagnerstädter seit dem Erstligaaufstieg 2010.

Nach der 11:8-Führung der Bayreuther waren die Gäste am Drücker, bei denen US-Spielmacher Jordan Hulls mit drei erfolgreichen Dreiern im ersten Viertel herausragte. Bis auf 26:21 (7.) konnten sich die Seestädter absetzen, bevor die Wagnerstädter mit deutlich verbesserter Defensivarbeit energisch in die erste Viertelpause spurteten:

Nach einem sehenswerten Block von Brooks gegen den serbischen 2,10-Metermann Nemanja Aleksandrov versenkte Robin Amaize von der Dreierlinie zur 31:28-Führung (10.).

Mit dem Start in den zweiten Spielabschnitt schraubten die Wagnerstädter deutlich an der Intensitätsschraube und kamen somit mehrfach zu Ballgewinnen und ihrer bis dahin höchsten Führung (40:33, 13.), die Anderson wenig später erstmals zweistellig (48:38, 16.) anwachsen ließ. Anderson war es auch, der mit der Pausensirene von der Dreierlinie seine Punkte 15 bis 17 zum 58:47 (20.) versenkte.

Fast drei Minuten mussten die Bayreuther Fans nach dem Seitenwechsel warten, dann beendete Brooks die vorübergehende Flaute in der Bayreuther Offensive (60:50, 23.). Beim Stand von 77:62 (30.) ging es in die letzte Viertelpause.

Die Eisbären hatten sich aber noch nicht aufgegeben: Nach einem erfolgreichen Dreier von Ivan Elliott war die Bayreuther Führung urplötzlich nur noch einstellig (83:74, 36.). Medi-Trainer Raoul Korner bat sein Team zur Auszeit. Doch auch danach war zunächst weiterhin Sand im Getriebe bei den Wagnerstädtern und es wurde nochmals unnötig spannend (90:83. 40.). Doch Kyan Anderson, der am Ende mit 30 (!) Punkten eine neue persönliche Saisonbestleistung aufgestellt hatte, hielt den Sieg an der Freiwurflinie fest.

Sebastian Machowski, Bremerhavens Trainer, sagte: "Es war ein verdienter Sieg für Bayreuth. Uns ist es nicht gelungen, die Bayreuther Offensive zu stoppen. Wir haben Bayreuth zu viele zweite Wurfchancen gelassen und uns vor der Pause zu viele Ballverluste geleistet.

Sein Bayreuther Pendant Raoul Korner sprach von einem "ganz wichtigen Erfolg".Der Medi-Coach weiter: "Ein Sonderlob geht an Bastian Doreth, der mit seiner Defensivarbeit vielleicht etwas den Unterschied gemacht hat und Kyan Anderson den Weg für seine hohe Korbausbeute geebnet hat!"


Medi Bayreuth - Eisbären Bremerhaven 95:83
(31:28; 27:19; 19:15;18:21)
Medi Bayreuth: Gonzalvez (1), Lewis (15/3), Amaize (6/1), Seiferth (8), Brooks (12/2), Linhart (7), Anderson (30/4), Doreth, Marei (9).
Bremerhaven: Anderson (17), Schmitt, Bleck (9/1), Hulls (17/3), Diggs, Elliott (13/3), Wendt (6/1), Austin, Kamp (12/1), Brembly, Aleksandrov (9).
Zuschauer: 3300.

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