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Bayreuth
Raub erfunden

Überfall auf dem Weg zum Bäcker in Bayreuth war nur vorgetäuscht

Ein 30-Jähriger ist am Montagmorgen in Bayreuth (Oberfranken) Opfer eines Überfalls geworden. Der Mann wurde während seines morgendlichen Wegs zum Bäcker von vier Unbekannten in einer Überführung ausgeraubt.
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Auf den Rucksack eines 30-jährigen Bayreuthers hatten es angeblich vier  Räuber in einer Unterführung in Bayreuth abgesehen.  Nun ist klar: Die Tat hat es nie gegeben. Symbolbild: unsplash.com/Vitaly Taranov
Auf den Rucksack eines 30-jährigen Bayreuthers hatten es angeblich vier Räuber in einer Unterführung in Bayreuth abgesehen. Nun ist klar: Die Tat hat es nie gegeben. Symbolbild: unsplash.com/Vitaly Taranov

Weil ihm Anfang November angeblich von vier jungen Männern in Bayreuth der Rucksack geraubt worden war, erstattete ein 30-Jähriger Anzeige bei der Polizei. Wie sich nun herausstellte, war der Überfall nur vorgetäuscht. Der Mann muss sich nun wegen Vortäuschens einer Straftat verantworten.

Wie die Polizei am Mittwoch berichtet, gab der 30 Jahre alte Mann damals an, dass sich ihm morgens auf seinem Weg zum Bäcker in der Unterführung der Tunnelstraße in Richtung Bahnhof vier junge Männer in den Weg stellten, die seinen Rucksack forderten und drohten, ihn zu schlagen. Danach seien die Täter mit ihrer Beute in Richtung Markgrafenallee davongelaufen.

Überfall in Bayreuth nur vorgetäuscht

Die Kriminalpolizei Bayreuth fahndete nach den vier Tätern - die das angebliche Opfer als große, athletische Teenager mit dunkler Hautfarbe beschrieben hatte - und ermittelte wegen Räuberischer Erpressung. Im Laufe der Ermittlungen ergaben sich Hinweise, dass die Tat vorgetäuscht war, so dass er sich nun selbst strafrechtlich verantworten muss.