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Pottenstein
Fränkische Schweiz

Lichterfest in Pottenstein: 15.000 Menschen kommen 2016 zu Bergfeuern

Zum Lichterfest nach Pottenstein sind am Dreikönigstag 2016 wieder etwa 15.000 Menschen gekommen.
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Foto: Ferdinand Merzbach
Foto: Ferdinand Merzbach
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Rund 15.000 Besucher waren am Dreikönigstag bei der bekanntesten und größten Lichterprozession in der Fränkischen Schweiz in Pottenstein im Kreis Bayreuth dabei.

Besondere Vorkommnisse gab es nach Angaben der Polizei nicht. Unter den Prozessionsteilnehmern befanden sich auch der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann und seine Gattin Gerswid, die in der Stadtpfarrkirche St. Bartholomäus auch die letzte Betstunde der Ewigen Andacht miterlebten.

Das Allerheiligste trug heuer der Würzburger Domkapitular Jürgen Vorndran durch die Stadt, der mit Pfarrer Thielscher befreundet ist.

Neben Herrmann nahmen auch Regierungspräsident Wilhelm Wenning, Bezirkstagspräsident Günther Denzler, Landrat Hermann Hübner, die Landtagsabgeordneten Gudrun Brendel-Fischer (CSU) und Christoph Rabenstein (SPD) sowie zahlreiche Bürgermeister aus der Fränkischen Schweiz an der Prozession teil.

Mit Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei aus Bamberg waren nicht mehr Polizeibeamte als im vergangenen Jahr auch vor Ort. Herrmann selbst wurde von drei Leibwächtern begleitet. Auch die Einsatzkräfte der Pottensteiner Feuerwehren unter der Einsatzleitung von Kreisbrandmeister Siegfried Stiefler waren mit 147 Feuerwehrleuten nicht mehr wie die letzten Jahre auch.

Die Feuerwehren aus Waidach und Kirchenbirkig waren diesmal nicht vertreten. Innenminister Herrmann, der das erste mal in seinem Leben bei der Lichterprozession in Pottenstein dabei war, zeigte sich anschließend im Braugasthof Hufeisen und danach beim zehnten Stärkeantrinken der Pottensteiner CSU in Bruckmayers Urbräu tief beeindruckt davon, was die vielen Helfer jedes Jahr in Pottenstein am 6. Januar auf die Beine stellen. "Pottenstein ist ein herrlicher Ort mit herrlicher Tradition", so Herrmann bei seiner Rede vor seinen Parteifreunden im Urbräu.

Domkapitular Vorndran fand die Lichterprozession in Pottenstein ebenfalls sehr beeindruckend. "Es ist ein große Gemeinschaftsleistung, dass alle an einem Strang ziehen und auch eine große Demonstration für den christlichen Glauben", so Vorndran. "Ich habe erlebt das nicht die Schaulustigen im Vordergrund standen, sondern die Menschen am Rand der Prozession auch mitgebetet haben", so der Geistliche, der es als eine "gewisse sportliche Leistung" bezeichnete, das Allerheiligste durch den Ort zu tragen. "Es ist aber ein großer Ehrendienst, dies tun zu dürfen", so Vorndran. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr lag auf den Berghängen auch etwas Schnee der die rund 1000 große Holzfeuer in ein romantisches Licht tauchte.

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