Bayreuth
Ausflugstipps

Höhlen im Landkreis Bayreuth

Ob geführter Rundgang oder Entdeckungstour auf eigene Faust. Die Höhlen der Bayreuther Umgebung kann man auf viele Arten erkunden.
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Besucher auf ihrem Rundgang durch die TeufelshöhleFoto: David Ebener dpa/lby
Besucher auf ihrem Rundgang durch die TeufelshöhleFoto: David Ebener dpa/lby

Die Fränkische Schweiz ist nicht nur ein hervorragendes Ausflugsziel für Wanderer und Kletterer. Mit ihren rund 1.000 Höhlen weist die Region auch eine der größten Höhlendichten weltweit auf. Im Landkreis Bayreuth kann man zwei große Schauhöhlen bei geführten Touren entdecken. Für Leute, die lieber ohne Führung auf Entdeckungstour gehen möchten, könnte hingegen der Höhlenwanderweg in Plech das Richtige sein.
 


Große Schauhöhlen im Bayreuther Landkreis

Teufelshöhle bei Pottenstein
Die Teufelshöhle ist die größte Höhle der Fränkischen Schweiz und mit ihren zahlreichen Stalaktiten und Stalagmiten eine Tropfsteinhöhle wie aus dem Buche. Die erste öffentliche Führung durch die Höhle fand bereits im Jahr 1922 statt. Seitdem gilt sie als eine der besterschlossenen Schauhöhlen Deutschlands und ist ein Besuchermagnet in der Region.

Das Höhlensystem erstreckt sich über drei Stockwerke, wobei Besucher heute etwa 1.500 Meter bei öffentlichen Führungen besichtigen können. Mehrere große Hallen werden im Inneren durch enge Gänge verbunden. Neben den Tropfsteingebilden können Besucher im Inneren außerdem ein komplettes Höhlenbärenskelett bestaunen.

Führungen
07. Januar - 23. März: sonntags um 11 Uhr, 12.20 Uhr, 13.40 Uhr und 15 Uhr
24. März bis 4. November: täglich von 9 - 17 Uhr - durchgehend ohne feste Führungszeiten
Preise: Erwachsene 5 Euro, Kinder bis 14 Jahre 3 Euro, Familienkarte 13,50 Euro

 

Sophienhöhle bei Rabenstein im Ahorntal
Die Sophienhöhle wurde bereits im Jahr 1490 urkundlich erwähnt, allerdings erst 1833 bei Grabungen wiederentdeckt.Vom Parkplatz der Burg Rabenstein aus erreicht man die Höhle innerhalb von 15 Minuten zu Fuß. In der Höhle sind etliche, bunt beleuchtete Tropfsteingebilde zu bestaunen, wie beispielsweise der riesige Stalagmit "Millionär" oder die bis zu fünf Meter langen Sinterfahnen.

In der Steinzeit wurde die Höhle von Menschen bewohnt, was zahlreiche Keramikfunde bestätigen. Außerdem zeugt ein Bärenskelett davon, dass die Höhle früher von Bären als Rückzugsort für ihre Winterruhe und zum Großziehen ihrer Jungen genutzt wurde. In der Höhle finden außerdem regelmäßig spezielle Events wie Konzerte oder Vorträge statt.

Führungen
6. November - 23. März: Nur für Gruppen nach Anmeldung
24. März - 4. November: Dienstag - Sonntag 10.30 - 17 Uhr - durchgehend ohne feste Zeiten
Preise: Erwachsene 5 Euro, Kinder 3 Euro

 

 

 


Höhlen auf eigene Faust entdecken

Ludwigshöhle bei Ahorntal
Die Ludwigshöhle - früher auch Kühlloch oder Rabenloch genannt - ist eine Durchgangshöhle am nordwestlichen Talrand des Ailsbachtals. Sie liegt ganz in der Nähe von Burg Rabenstein und der Sophienhöhle. Die drei Sehenswürdigkeiten lassen sich dadurch optimal in einem einzigen Ausflug verknüpfen. Ausgehend von einem Parkplatz rund 20 Meter unterhalb der Höhle - direkt an der Staatsstraße 2185 - kann die Ludwigshöhle gut auf eigene Faust erkundet werden.

 

Der Plecher Höhlenwanderweg
Die Höhlenwandertour beginnt am Kirchplatz in Plech. Der 13,4 Kilometer lange Rundweg führt an insgesamt sechs Höhlen unterschiedlicher Größe vorbei, die allesamt ohne Führung besichtigt werden können. Für die Strecke sollte man etwa viereinhalb Stunden einplanen. Wichtig: Taschenlampe nicht vergessen!

 

 

 



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