Bayreuth
Unfall

Fahrer eines Transporters stirbt auf der A9 bei Bayreuth

Der Fahrer eines Transporters ist am Montagmorgen auf der A9 an der Anschlussstelle Bayreuth Süd in Richtung Berlin ums Leben gekommen. Ein Sattelzug war gegen sein Fahrzeug geprallt. Die Autobahn musste mehrere Stunden gesperrt werden. Den ganzen Vormittag über kam es zu Behinderungen.
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Der Fahrer eines Kleintransporters ist am Montagmorgen auf der A9 bei Bayreuth bei einem schweren Unfall ums Leben gekommen.  Fotos: News5 / Fricke
Der Fahrer eines Kleintransporters ist am Montagmorgen auf der A9 bei Bayreuth bei einem schweren Unfall ums Leben gekommen. Fotos: News5 / Fricke
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Auf der A9 hat sich am Montagmorgen gegen 5.40 Uhr auf Höhe Bayreuth Süd in Fahrtrichtung Berlin ein schwerer Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen ereignet, bei dem ein 52-Jähriger ums Leben gekommen ist.

Wie die Polizei Oberfranken mitteilt, war aus noch ungeklärter Ursache der 52 Jahre alte Mann mit seinem Kleintransporter gegen einen vor ihm fahrenden Lkw mit Anhänger gestoßen. Der Kleintransporter stellte sich durch den Zusammenprall quer zur Fahrbahn.

Der Fahrer wollte daraufhin aussteigen, übersah jedoch einen Sattelzug, der von hinten kam. Der Lkw prallte auf den Transporter - der 52 Jahre alte Kastenwagen-Fahrer wurde eingeklemmt. Jede Hilfe kam zu spät. Der Notarzt, der schnell an der Unfallstelle war, konnte nur noch den Tod des Kleintransporter-Fahrers feststellen. Der 56 Jahre alte Fahrer des Sattelzuges verletzte sich bei dem Zusammenstoß und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.

Eine große Anzahl Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Polizei, Feuerwehr und Technischem Hilfswerk eilte an die Unfallstelle. Laut Angaben einer Polizeisprecherin kam auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bayreuth auch ein Sachverständiger an die Unfallstelle, der zusammen mit Beamten der Verkehrspolizei Bayreuth die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufnahm.

Die Autobahn war ab Trockau bis zur Anschlussstelle Bayreuth Süd in Richtung Berlin gesperrt. Eine Umleitung war ab Pegnitz eingerichtet. Die Sperrung wurde erst nach mehreren Stunden gegen 9.45 Uhrwieder aufgehoben. Das Technische Hilfswerk kümmerte sich während der Sperrung um die Ausleitung des Verkehrs bei der Anschlussstelle Pegnitz.

Insgesamt gab es nach Polizeiangaben zeitweise ein Rückstau von etwa 30 Kilometern. Es entstand ein Gesamtschaden von zirka 55 000 Euro.

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