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Bayreuth
Covid-19

"Schlechte Erfahrungen": Fränkisches Klinikum beschließt erneut grundsätzliches Besuchsverbot

Ab Dienstag, 19. Mai, gilt im Klinikum Bayreuth und der Klinik Hohe Warte wieder ein grundsätzliches Besuchsverbot. Alle Informationen im Live-Ticker von inFranken.de.
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  • Aktuell Infizierte: Landkreis Bayreuth 48, Stadt Bayreuth 24 (Stand: 18. Mai 2020)
  • Corona-Tote: 27 aus Landkreis Bayreuth, 10 aus Stadt Bayreuth (Stand: 18. Mai 2020)
  • Insgesamt 424 Corona-Fälle, davon 349 genesen (Stand: 18. Mai 2020)
  • Bayreuther Kliniken beschließen erneut grunsätzliches Besuchsverbot
  • Hotspots in Franken sind aktuell Fürth, Nürnberg, Würzburg und Bamberg. Dort wurden besonders viele Todesopfer registriert.

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen kann es vorkommen, dass die Zahlen nicht immer aktuell sind. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier. Aufgrund der unterschiedlichen Zählweise der Landratsämter, Landesämter und des Robert-Koch-Instituts kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

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Update vom 18.05.2020, 15.45 Uhr: Klinikum beschließt erneut grundsätzliches Besuchsverbot

Ab Dienstag (19.05.2020) gilt auf Empfehlung des Gesundheitsamtes im Klinikum Bayreuth und der Klinik Hohe Warte wieder ein grundsätzliches Besuchsverbot. Corona sei nicht vorbei – die Klinikum Bayreuth GmbH stehe angesichts der Entwicklung der vergangenen Tage vor der Aufgabe, Regelungen wieder zu verschärfen, heißt es in einer Pressemitteilung des Klinkums vom Montag (18.05.2020). Eine Rückkehr zum Regelbetrieb sei zudem bis nach den Pfingstferien nicht möglich.

„Wir waren in den vergangenen Wochen als Haus der maximalen Versorgungsstufe stark gefordert, um die medizinische Versorgung in der Region aufrecht zu erhalten“, sagt der Geschäftsführer der Klinikum Bayreuth GmbH, Dr. Thomas Jendges. Dies beziehe sich keineswegs nur auf Patienten, die an Covid-19 erkrankt sind oder bei denen Verdacht auf eine Infektion besteht. Auch zahlreiche Fälle, die keinen Corona-Bezug haben, seien behandelt worden, weil dies medizinisch notwendig gewesen sei. 

„Wir wissen, dass sich in diesen Tagen viele Menschen eine Rückkehr zur Normalität wünschen“, sagt Jendges. „Aber wir müssen die Priorität auf die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten sowie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legen.“ Deshalb werde es zumindest bis nach den Pfingstferien an der Klinikum Bayreuth GmbH keine Ausweitung der geplanten Behandlungen, Eingriffe und Operationen geben.

Klinikum-Geschäftsführer spricht von "schlechten Erfahrungen" und "unschönen Diskussionen"

Auf Empfehlung des Staatlichen Gesundheitsamtes nimmt die Klinikum Bayreuth GmbH ab Dienstag, 19. Mai 2020,  auch die Besuchsregelung für Kontaktpersonen von Patientinnen und Patienten wieder zurück. „Leider haben wir nach der Lockerung der Besucherregelung auch schlechte Erfahrungen machen und eine ganze Reihe von unschönen Diskussionen führen müssen“, erklärt Klinikum-Geschäftsführer Jendges. Um welche Vorkommnisse es sich hierbei genau handelte, geht aus der Pressemitteilung des Klinkums nicht hervor. Es gelte fortan erneut das grundsätzliche Besuchsverbot, den bisher registrierten Kontaktpersonen kann kein Zugang mehr gewährt werden.

Von dem grundsätzlichen Besuchsverbot sind ausgenommen:

  • Angehörige schwerstkranker und sterbender Patienten
  • Eltern/gesetzliche Vertreter von Kindern
  • Väter während der Geburt im Kreißsaal 

Aktuell sind im Landkreis Bayreuth 48 sowie in der Stadt Bayreuth 24 Menschen nachweislich mit dem neuen Coronavirus infiziert, berichtet das Landrastamt Bayreuth am Montag (18.05.2020). 
Seit Ausbruch der Pandemie wurden insgesamt im Landkreis 424 und in der Stadt Bayreuth 204 Personen positiv auf CoV-2 getestet. 27 Patienten aus dem Landkreis sowie zehn aus der Stadt Bayreuth sind bisher an den Folgen der Infektionskrankheit COVID-19 verstorben.

Als genesen gelten 349 Personen aus dem Landkreis und 170 aus der Stadt, darunter sowohl Personen, die mit typischer Symptomatik erkrankt gewesen waren, aber auch solche, bei denen trotz fehlender Krankheitszeichen ein positiver Test auf CoV-2 vorgelegen hatte.

Update vom 11.05.2020, 14.45 Uhr: Gelockerte Besuchsregelungen in Kliniken Bayreuth

Wegen der Corona-Pandemie gelten im Bayreuther Klinikum und im Krankenhaus Hohe Warte seit Samstag neue Besuchsregelungen. Um Patienten und Mitarbeiter gleichermaßen weiterhin vor einer Ansteckung zu schützen, gelten folgende Maßnahmen:

  • Im Klinikum Bayreuth dürfen sich nicht mehr als 60 Besucher/Kontaktpersonen gleichzeitig aufhalten. Im Krankenhaus Hohe Warte dürfen es nur bis zu 30 Kontaktpersonen gleichzeitig sein.
  • Besucher müssen sich einem kurzen medizinischen Check unterziehen
  • Besucher dürfen nicht länger als eine Stunde bleiben
  • Besuche sind an beiden Kliniken von Montag bis Sonntag zwischen 11 und 17 Uhr möglich

Patienten können vorab feste Kontaktpersonen angeben. Diese bekommen von den Kliniken eine Besuchsberechtigung ausgestellt, die zwei Wochen gültig ist und am Empfang abgeholt werden kann. Die Besuchsberechtigung ist nicht übertragbar und nur in Kombination mit dem Personalausweis des Besuchers gültig - dieser wird während des Besuchs auch einbehalten.

Laut Pressesprecher Frank Schmälzle diene der Personalausweis als Pfand. Das System laufe folgendermaßen: Wer das Krankenhaus nach einem Besuch verlässt, könne seinen Personalausweis am Empfang abholen und melde sich damit ab. Damit wisse man zu jeder Zeit die echten Besucherzahlen und könne besser auf die Obergrenze achten, so Schmälzle. 

Die Anzahl der Kontaktpersonen wird nahezu in Echtzeit auf der Internet-Seite des Klinikums veröffentlicht. Dies soll für Besucher ein Anhaltspunkt sein, ob die Zeit für einen Besuch gerade günstig ist. So könne man mögliche Wartezeiten vermeiden.

Update vom 06.05.2020, 14.30 Uhr: Landratsamt veröffentlicht Fallzahlen nach Gemeinden

Neue Zahlen aus Bayreuth: Das Landratsamt gab am Mittwoch (06. Mai 2020) die Coronaviruszahlen aus den einzelnen Gemeinden im Landkreis an. Am stärksten betroffen ist demnach Bindlach, dicht gefolgt von Pegnitz. In Aufseß hingegen gibt es nach wie vor keine Infizierten. 

Gemeinde Infektionen gesamt Genesene Aktuell Infizierte
Ahorntal 1 1 0
Aufseß 0 0 0
Bad Berneck 37 24 6
Betzenstein 22 20 0
Bindlach 58 37 15
Bischofsgrün 4 4 0
Creußen 17 15 2
Eckersdorf 13 11 2
Emtmannsberg 6 6  
Fichtelberg 4 3 1
Gefrees 26 19 6
Gesees 5 5 0
Glashütten 3 3 0
Goldkronach 12 8 3
Haag 2 2 0
Heinersreuth 4 3 1
Hollfeld 17 13 3
Hummeltal 5 5 0
Kirchenpingarten 5 4 0
Mehlmeisel 11 10 1
Mistelbach 5 5 0
Mistelgau 11 8 3
Pegnitz 53 42 9
Plankenfels 3 3 0
Plech 7 7 0
Pottenstein 33 31 2
Prebitz 1 1 0
Schnabelwaid 6 6 0
Seybothenreuth 2 2 0
Speichersdorf 19 15 4
Waischenfeld 2 1 0
Warmensteinach 2 1 1
Weidenberg 13 8 4
Gesamt 409 323 63

Die Tabelle ist vom 06. Mai 2020.

23 Menschen im Landkreis Bayreuth sowie neun aus der Stadt Bayreuth starben bisher im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Update vom 30.04.2020, 18.05 Uhr: Vier neue Todesfälle in Stadt und Landkreis

Derzeit sind im Landkreis Bayreuth 89 und in der Stadt Bayreuth 47 Personen nachweislich mit dem neuen Coronavirus infiziert. Dies teilte das Landratsamt am Donnerstag (30.04.2020) mit. 

Seit Ausbruch der Pandemie wurden insgesamt im Landkreis 409 und in der Stadt Bayreuth 195 Personen positiv auf CoV-2 getestet. 21 Patienten aus dem Landkreis sowie sieben aus der Stadt Bayreuth sind bisher an den Folgen der Infektionskrankheit COVID-19 verstorben. Das sind insgesamt vier Todesfälle mehr als zuletzt.

Als genesen gelten 299 Personen aus dem Landkreis und 141 aus der Stadt, darunter sowohl Personen, die mit typischer Symptomatik erkrankt gewesen waren, aber auch solche, bei denen trotz fehlender Krankheitszeichen ein positiver Test auf CoV-2 vorgelegen hatte.

Update vom 29.04.2020, 16.05 Uhr: Landratsamt bestätigt weiteres Todesopfer

Im Landkreis Bayreuth sind derzeit 94 und in der Stadt Bayreuth 47 Personen nachweislich mit dem neuen Corona-Virus infiziert, berichtet das Landratsamt. Seit Ausbruch der Pandemie wurden insgesamt im Landkreis 404 und in der Stadt Bayreuth 195 Personen positiv auf CoV-2 getestet.

17 Patienten aus dem Landkreis sowie sieben aus der Stadt Bayreuth sind bisher an den Folgen der Infektionskrankheit COVID-19 verstorben. Das ist ein Todesfall mehr als zuletzt. 

Als genesen gelten 292 Personen aus dem Landkreis und 141 aus der Stadt, darunter sowohl Personen, die mit typischer Symptomatik erkrankt gewesen waren, aber auch solche, bei denen trotz fehlender Krankheitszeichen ein positiver Test auf CoV-2 vorgelegen hatte.

Update vom 28.04.2020, 20.40 Uhr: Zahl der Todesfälle wächst erneut

Aktuell sind Im Landkreis Bayreuth 93 und in der Stadt Bayreuth 47 Personen nachweislich mit dem neuen Coronavirus infiziert. Dies meldete das Landratsamt Bayreuth am Dienstagnachmittag (28.04.2020). 

Seit Ausbruch der Pandemie wurden insgesamt im Landkreis 402 und in der Stadt Bayreuth 194 Personen positiv auf CoV-2 getestet. 17 Patienten aus dem Landkreis sowie sechs aus der Stadt Bayreuth sind bisher an der den Folgen der Infektionskrankheit COVID-19 verstorben.

Derzeit werden im Klinikum Bayreuth 34 COVID-19-Patienten stationär behandelt, 18 davon sind aus dem Landkreis, 15 aus der Stadt Bayreuth sowie ein weiterer externer Patient. In der Sana-Klinik in Pegnitz sind vier, jeweils zwei Patienten aus Stadt und Landkreis Bayreuth, in stationärer Behandlung.

Als genesen gelten 292 Personen aus dem Landkreis und 141 aus der Stadt, darunter sowohl Personen, die mit typischer Symptomatik erkrankt gewesen waren, aber auch solche, bei denen trotz fehlender Krankheitszeichen ein positiver Test auf CoV-2 vorgelegen hatte.

Update vom 24.04.2020, 16.40 Uhr: 21 Corona-Tote in Bayreuth und Landkreis

Das Landratsamt Bayreuth hat neue Zahlen zum Coronavirus herausgegeben. Demnach gibt es seit Beginn der Pandemie 587 Infizierte in Stadt und Landkreis, wobei 394 auf das Umland und 193 Fälle auf die Stadt aufgeteilt sind. Insgesamt sind 21 Patienten gestorben, davon kamen 15 aus dem Landkreis, sechs direkt aus Bayreuth. 

Update vom 22.04.2020, 16.14 Uhr: Covid-19 fordert bisher 19 Menschenleben im Raum Bayreuth

570 Infizierte im Raum Bayreuth: Seit Ausbruch der Pandemie haben sich im Landkreis 387 und in der Stadt Bayreuth 183 Personen mit dem neuen Coronavirus infiziert.

Insgesamt 19 Corona-Tote: 13 Patienten aus dem Landkreis sowie sechs aus der Stadt Bayreuth sind bisher an der den Folgen der Infektionskrankheit Covid-19 verstorben.

Die Quarantäne wieder verlassen konnten 241 Personen aus dem Landkreis und 123 aus der Stadt, darunter sowohl Personen, die mit typischer Symptomatik erkrankt gewesen waren, aber auch solche, bei denen trotz fehlender Krankheitszeichen ein positiver Test auf CoV-2 vorgelegen hatte.

Update vom 21.04.2020, 16.02 Uhr: Zahl der Infizierten steigt auf 557

Wie das Landratsamt Bayreuth am Dienstag (21. April 2020) mitteilt, steigt die Zahl der Corona-Infizierten noch immer an. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich insgesamt 557 Menschen aus Stadt und Landkreis Bayreuth mit dem Coronavirus infiziert. Davon stammen 178 Patienten aus der Stadt und 379 aus dem Landkreis. Zwölf Patienten aus dem Landkreis sowie fünf aus der Stadt Bayreuth sind bisher an der den Folgen der Infektionskrankheit Covid-19 verstorben, wie das Landratsamt weiter mitteilt. 349 Personen durften inzwischen die Quarantäne wieder verlassen und gelten als genesen. 

Update vom 20.04.2020, 21.00 Uhr: 17 Corona-Tote in Bayreuth

Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion im Raum Bayreuth steigt weiter an: Laut Angaben des Landeratsamtes sind es nun 17. 

Insgesamt sind demnach 552 Menschen in Stadt und Landkreis mit dem Virus infiziert. Allerdings konnten 341 davon die Quarantäne wieder verlassen. 

Update vom 19.04.2020, 16.20 Uhr: Landratsamt korrigiert Zahlenfehler - Kompostieranlagen ab Montag geöffnet

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie haben sich im Landkreis 372 und in der Stadt Bayreuth 177 Personen mit dem neuen Coronavirus infiziert, wie das Landratsamt mitteilt. Das Landratsamt korrigierte außerdem einen Fehler aus seiner Mitteilung vom 17. April. Dort war die Zahl der Infektionen in der Stadt Bayreuth falsch angegeben. Die richtige Anzahl waren 171 Personen.

Acht Patienten aus dem Landkreis sowie vier aus der Stadt Bayreuth sind bisher an der den Folgen der Infektionskrankheit Covid-19 verstorben. Die Quarantäne wieder verlassen durften 216 Personen aus dem Landkreis und 113 aus der Stadt.

Das Landratsamt Bayreuth teilt außerdem mit, dass die Kompostieranlagen Am Buchstein, Bindlacher Berg und in Pegnitz ab Montag (20. April 2020) wieder für Privatkunden geöffnet sind. Folgende Sicherheitsmaßnahmen werden getroffen: Mitarbeiter vor Ort begrenzen die jeweilige Anzahl der Anlieferer, Anlieferer müssen einen Mund-Nasenschutz tragen (auch ein Tuch oder Schal sind ausreichend), Einhaltung der empfohlenen Abstandsregelungen (1,50 bis zwei Meter). Vermutlich ist laut Landratsamt jedoch wegen des stark erhöhten Anlieferaufkommens mit längeren Wartezeiten zu rechnen.

Update vom 17.04.2020, 17.38 Uhr: Aktuell zwölf Corona-Tote sowie 544 Infiziere im Raum Bayreuth

Seit Ausbruch des Coronavirus im Raum Bayreuth haben sich im Landkreis 358 und in der Stadt 186 Personen infiziert, erklärt das Landratsamt am Freitagnachmittag (17.04.2020).  Acht Patienten aus dem Landkreis sowie vier aus der Stadt Bayreuth sind bisher an der den Folgen der Infektionskrankheit COVID-19 verstorben.

Die Quarantäne wieder verlassen konnten 186 Personen aus dem Landkreis und 98 aus der Stadt, darunter sowohl Personen, die mit typischer Symptomatik erkrankt gewesen waren, als auch solche, bei denen trotz fehlender Krankheitszeichen ein positiver Test auf das Coronavirus vorgelegen hatte.

Update vom 16.04.2020, 16.40 Uhr: Die Stadt Bayreuth sagt mehrere städtische Feste ab

Der Freistaat Bayern verbietet Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020 als Maßnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Aus diesem Grund sagt die Stadt Bayreuth mehrere städtische Veranstaltungen ab. Volksfest, Bürgerfest, Sommernachtsfest, Weinfest und der Flohmarkt auf dem Volksfestplatz werden dieses Jahr nicht stattfinden können. Gleiches gilt für Veranstaltungen dieser Größenordnung in privater Regie, wie etwa „St. Georgen swingt“.

Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe findet die Maßnahmen notwendig und erkennt den Ernst der Lage: „Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass die vorgenommenen Maßnahmen und Entscheidungen für viele Menschen in unserer Stadt wie auch für viele unserer Unternehmen wie beispielsweise Schausteller oder gastronomische Betriebe eine erhebliche Erschwernis bedeuten und die wirtschaftlichen Folgen alles andere als einfach zu bewältigen sind.", so Merk-Erbe.

"Wir alle jedoch wissen um die Notwendigkeit des Schutzes der Gesundheit. Die vorgenommenen Maßnahmen und Schritte können eine wichtige Etappe im Ringen mit dem Corona-Virus bedeuten. Auch vor diesem Hintergrund möchte ich nochmals alle bitten, Geduld zu bewahren und die Regeln, wie zum Beispiel die Abstandsregel einzuhalten.“

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich im Landkreis 343 und in der Stadt Bayreuth 167 Personen mit dem neuen Coronavirus infiziert, teilt das Landratsamt Bayreuth mit. Sieben Patienten aus dem Landkreis sowie vier aus der Stadt Bayreuth sind bisher an der den Folgen der Infektionskrankheit COVID-19 verstorben.

Die Quarantäne wieder verlassen konnten 182 Personen aus dem Landkreis und 96 aus der Stadt, darunter sowohl Personen, die mit typischer Symptomatik erkrankt gewesen waren, aber auch solche, bei denen trotz fehlender Krankheitszeichen ein positiver Test auf CoV-2 vorgelegen hatte.

Update vom 15.04.2020, 18.12 Uhr: 495 Infizierte im Raum Bayreuth, darunter Bewohner von Pflegeheimen

Im Raum Bayreuth sind bisher elf Menschen an den Folgen einer COVID-19-Infektion gestorben, erklärt das Landratsamt am Mittwoch (15. April 2020). Dazu zählen sieben älteren Patienten aus dem Landkreis sowie vier aus der Stadt. Eine Region in Mittelfranken ist aktuell der Corona-Hotspot  in Franken. Hier gibt es die meisten Corona-Toten.

In drei Pflegeheimen in Stadt und Landkreis Bayreuth haben sich inzwischen Bewohner und/oder Personal angesteckt. Die Infizierten befinden sich in Quarantäne. In einer Pflegeeinrichtung im Landkreis sind drei Bewohner verstorben.

Insgesamt wurden 495 Corona-Fälle gezählt. 254 vormals infizierte Personen, 170 aus dem Landkreis und 84 aus der Stadt Bayreuth, sind mittlerweile wieder genesen.

Update vom 15.04.2020, 15.00 Uhr: Teststation für mögliche Covid-19-Patienten in Bayreuth

Bereits am 30. März nahm die Corona-Teststation in dem Sportzentrum neben der Oberfrankenhalle in Bayreuth den Betrieb auf. Zusammen mit der Stadt und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) wird das Testzentrum vom Bayerischen Roten Kreuz betrieben. Die Testzeiten sind werktags von 13 bis 16 Uhr.

Bis zu 100 Patienten pro Woche werden dort aktuell getestet. Das Konzept dahinter nennt sich "drive-through": Patienten fahren mit ihrem eigenen Auto dorthin und verlassen während des Abstriches nicht ihr Fahrzeug, sodass der direkte Kontakt zwischen Personal und Patient möglichst gering gehalten wird. Die medizinischen Mitarbeiter sind alle mit Schutzkleidung ausgestattet.

Um einen Test machen zu können, muss erst eine Einbestellung durch Ärzte, die KVB oder durch das Gesundheitsamt erfolgen.

Update vom 14.04.2020, 18.55 Uhr: Weiterer Mensch stirbt an Coronavirus

In Bayreuth ist ein weiterer Mensch wegen des Coronavirus gestorben. Das berichtet das Landratsamt am Dienstagabend. Auch die Zahl der Infizierten ist seit dem letzten Update gestiegen. Die liegt nun bei 477 gemeldeten Fällen (Stand: 18.55 Uhr).

Update vom 14.04.2020, 11.05 Uhr: Zehnter Todesfall in Stadt und Landkreis

In der Region Bayreuth haben sich bislang (Stand: 14.04.2020, 11.05 Uhr) insgesamt 462 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt. Derzeit gibt es zehn Todesfälle, die in Zusammenhang mit einer entsprechenden Infektion mit dem Erreger stehen. 

Auf die Stadt Bayreuth fallen dabei 154 Infizierte sowie vier Todesopfer, auf den Landkreis Bayreuth 308 Corona-Fälle sowie sechs Verstorbene. 

Update vom 13.04.2020, 18.05 Uhr: Fallzahl über Ostern gestiegen - Lob vom Landratsamt

Die Zahl derjenigen Personen, die in Stadt und Landkreis Bayreuth positiv auf das neue Coronavirus getestet wurden, steigt weiterhin an, informiert das Landratsamt.

Von Karfreitag bis Ostersonntag wurden 29 weitere Fälle bekannt. Damit hatten sich bis dahin seit Ausbruch der Pandemie im Landkreis 302 und in der Stadt Bayreuth 154 Personen infiziert und fünf Patienten aus dem Landkreis sowie vier aus der Stadt waren an der den Folgen der Infektionskrankheit COVID-19 verstorben.

Trotz der Zahlen: Das Landratsamt lobte ausdrücklich die "hervorragende Arbeit, die in unseren Kliniken gleistet wird", insbesondere in den Intensivstationen. Dies spiegele sich nicht zuletzt in den Erfolgszahlen der Therapieleistungen wider. So konnten bereits etliche ehemals intensivpflichtige Patienten wieder auf normale Stationen zurückverlegt werden und ehemals Infizierte geheilt das Krankenhaus verlassen. Ein positives Bild zeige sich auch hinsichtlich der Bettenversorgung. Zum derzeitigen Zeitpunkt sei es in der Region Bayreuth nicht nötig, Behelfskrankenhäuser aufzubauen, da in den Krankenhäusern und den Rehakliniken genügend Betten zur Versorgung der Bevölkerung zur Verfügung stünden.

Update vom 10.04.2020, 16.08 Uhr: Zwei weitere Covid-19-Patienten sterben

Die Menge der Corona-Infizierten in Stadt und Landkreis Bayreuth hat erneut zugenommen. Insgesamt wurden von Mittwoch auf Donnerstag 28 und bis Freitag nochmals 15 neue Fälle bekannt. Damit haben sich bisher im Landkreis 282 und in der Stadt Bayreuth 142 Menschen infiziert.

Insgesamt sind bislang vier Patienten aus dem Landkreis und vier aus der Stadt Bayreuth seit dem Ausbruch der Pandemie an den Folgen der Infektionskrankheit Covid-19 verstorben. Das sind im Vergleich zum Vortag zwei Todesfälle mehr.

Bisher konnten bereits 158 vormals infizierte Personen, davon 110 aus dem Landkreis und 48 aus der Stadt die 14-tägige häusliche Quarantäne wieder gesund verlassen.

Laut dem Landratsamt Bayreuth konnten bereits etliche ehemals intensivpflichtige Patienten wieder auf normale Stationen zurückverlegt werden und ehemals Infizierte geheilt das Krankenhaus verlassen. Ein positives Bild zeige sich auch hinsichtlich der Bettenversorgung. Zum derzeitigen Zeitpunkt sei es der Region nicht nötig, Behelfskrankenhäuser aufzubauen, da in den Krankenhäusern und den Rehakliniken genügend Betten zur Verfügung stehen.

Update vom 10.04.2020, 09.45 Uhr: Weiterer Anstieg der Corona-Infektionen 

Mittlerweile sind in Stadt und Landkreis Bayreuth 412 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Von Mittwoch auf Donnerstag wurden 28 neue Fälle bekannt. Insgesamt sind bislang sechs ältere Menschen an dem Virus verstorben, teilt das Landratsamt mit. 

152 Personen, die mit dem Virus infiziert waren konnten inzwischen die 14-tägige häusliche Quarantäne wieder gesund verlassen.

Update vom 08.04.2020, 16.10 Uhr: Anzahl der Corona-Infektionen steigt noch immer an

Die Zahl der Personen, die in Stadt und Landkreis Bayreuth positiv auf das neue Corona-Virus getestet wurden, steigt laut zuständigem Landratsamt immer noch an. Insgesamt wurden seit Dienstag (07.04.2020) 21 neue Fälle bekannt. Damit haben sich im Landkreis 253 Personen infiziert.

Insgesamt sind bislang drei ältere Menschen aus dem Landkreis Bayreuth seit Ausbruch der Pandemie an den Folgen der Infektionskrankheit Covid-19 verstorben.

Bisher konnten bereits 107 vormals infizierte Personen aus dem Landkreis die 14-tägige häusliche Quarantäne wieder gesund verlassen.

Update vom 07.04.2020, 19.15 Uhr: 27 neue Corona-Fälle

Die Zahl der Personen, die in Stadt und Landkreis Bayreuth positiv auf das neue Coronavirus getestet wurden, ist weiter angestiegen. Insgesamt wurden laut Landratsamt 27 neue Fälle bekannt. Damit haben sich bisher in der Stadt 123 und im Landkreis 232 Personen infiziert. Nicht mitgerechnet sind dabei die 27 Fälle aus anderen Regionen, die in Bayreuth getestet wurden.

Insgesamt sind bisher sechs ältere Menschen aus Stadt und Landkreis Bayreuth an den Folgen der Infektionskrankheit Covid-19 gestorben. 37 infizierte Personen aus Stadt und Landkreis Bayreuth sowie aus umliegenden Landkreisen werden derzeit stationär in den Krankenhäusern in Bayreuth und Pegnitz behandelt, davon 15 auf der Intensivstation des Klinikums Bayreuth.

Bisher konnten, wie das Landratsamt weiter mitteilt, 129 vormals infizierte Personen die vierzehntägige häusliche Quarantäne wieder gesund verlassen. 95 davon leben im Landkreis, 34 in der Stadt.

Update vom 07.04.2020, 15.30 Uhr: Bayreuther Krankenhaus-Mitarbeiter nähen Mundschutz 

Aufgrund der Corona-Krise ist Mundschutz in vielen Krankenhäusern und Pflegeheimen derzeit ein rares Gut. Die Mitarbeiter der Ergotherapie am Bezirkskrankenhaus Bayreuth haben deshalb eine Nähstube eingerichtet, in der sie Behelfsmasken für das Personal in Eigenregie herstellen. 

Schützen sollen die Masken Hygiene- und Pflegekräfte sowie Ärzte und das therapeutische Personal der Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken (GeBO). Zwei Stück soll jeder Mitarbeiter im Pflegedienst bekommen. Abends kann dann jeder seinen Mundschutz zu Hause selbst kurz abkochen, um Viren und Bakterien abzutöten. 

Rund 100 Masken schafft das Team laut einer GeBO-Pressemitteilung pro Tag. „Der erste Schwung geht voraussichtlich an die Mitarbeiterim Wohn- und Pflegeheim in Kutzenberg“, sagt Kristina Blum, Leiterin der Ergotherapie am Bezirkskrankenhaus Bayreuth.

Wollen Sie sich selbst einen Mundschutz nähen? Mit dieser Anleitung geht es ganz einfach.

Update vom 07.04.2020, 10.55 Uhr: Corona-Hotline auch über Ostern erreichbar

Die beim Landratsamt Bayreuth eingerichtete Hotline rund um die durch das neue Coronavirus verursachte Erkrankung Covid-19 ist zu medizinischen Fragen auch über die Osterfeiertage erreichbar. Von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag, ist die Hotline für medizinische Belange von 9 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 0921 / 728700 erreichbar.

Wer Krankheitssymptome zeigt oder nachweislichen Kontakt mit einer infizierten Person hatte, soll sich unbedingt telefonisch bei seiner Hausarztpraxis oder beim Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) melden. Keinesfalls sollte eine Praxis unangemeldet aufgesucht werden. Nur so lassen sich Ansteckungen vermeiden. Am Telefon werden Betroffene dann über weitere Maßnahmen informiert und gegebenenfalls wird ein Termin für einen Corona-Test vergeben, teilte das Landratsamt Bayreuth mit.

Update vom 06.04.2020, 19.45 Uhr: 59 neue Corona-Fälle in und um Bayreuth

Die Zahl der Personen, die in Stadt und Landkreis Bayreuth positiv auf das Coronavirus getestet wurden, ist weiter angestiegen. Insgesamt wurden seit Freitag (3. April 2020) 59 neue Fälle bekannt. Damit haben sich nach Angaben des Landratsamts Bayreuth bisher insgesamt 354 Personen mit dem Virus infiziert, wobei 26 davon aus den Nachbarlandkreisen oder aus anderen Regierungsbezirken stammen.

Insgesamt sind vier ältere Menschen aus Stadt und Landkreis Bayreuth und eine Patientin, die aus einem Nachbarlandkreis stammte, seit Ausbruch der Pandemie an den Folgen der Infektionskrankheit Covid-19 verstorben. 46 Personen mit Symptomen werden derzeit stationär in den Krankenhäusern in Bayreuth und Pegnitz behandelt, davon liegen 20 auf einer Intensivstation.

In einem Pflegeheim im Landkreis Bayreuth wurde ein älterer Bewohner als Kontaktperson positiv getestet. Er hat jedoch dem Landratsamt nach keine Symptome entwickelt und die Quarantäne inzwischen gesund überstanden.

Bei einer Pflegefachkraft einer Pflegeeinrichtung in der Stadt Bayreuth wurde das Virus ebenfalls nachgewiesen. Die Kontaktpersonen wurden ermittelt, Testergebnisse liegen noch nicht vor.

Bisher konnten bereits 93 vormals infizierte Personen die vierzehntägige häusliche Quarantäne wieder gesund verlassen, wie das Landratsamt weiter mitteilt. 63 von ihnen leben im Landkreis, 30 in der Stadt.

Update vom 06.04.2020, 12.30 Uhr: Die Stadt Bayreuth bietet Hilfe für Familien

Aktuell stehen viele Familien vor der Herausforderung, zu Hause bleiben zu müssen, ohne Angebote der Freizeitgestaltung. Zusätzlich sind sie durch den Unterricht zuhause belastet. Unter diesen erschwerten Bedingungen kann es innerhalb der Familie vermehrt zu Spannungen, Streitigkeiten oder gar häuslicher Gewalt kommen. 

Für Familien in solcher Not stehen das Amt für Kinder, Jugend, Familie und Integration und das Familienbündnis Bayreuth als Ansprechpartner zu Verfügung. Unter www.familien-in-bayreuth.de finden Interessierte unter der Rubrik „SERVICE – Bündnis für Familien viele Informationen und Hinweise auf weitere Ansprechpartner, die Unterstützung bieten können.

Update vom 03.04.2020, 15.53 Uhr: Polizeieinsatz in Bayreuther Supermarkt wegen fehlendem Sicherheitsabstand

In einem Bayreuther Supermarkt sind am Montag (30.03.2020) ein Kunde und ein Ladendetektiv in einen heftigen Streit geraten. Gegen 18.45 Uhr rückte die Polizei an.

Der Ladendetektiv (57) sollte Kunden darauf hinweisen, sich in der Coronavirus-Krise an den Sicherheitsabstand zu halten, berichtet die Polizei. Ein Kunde (36) soll dagegen verstoßen haben, und die Männer gerieten in Streit. Schließlich wurde die Polizei gerufen. Die Beamten sprachen mit den beiden und erteilten dem Kunden einen Platzverweis.

Detektiv: Kunde wollte Handy aus Hand treten

Danach erklärte der Ladendetektiv, dass er den 36-Jährigen gebeten habe, sich an den Abstand zu halten. Dann sei er beleidigt worden. Da er alles mit dem Handy gefilmt habe, sei er von dem Kunden attackiert worden. Mit dem Fuß habe der 36-Jährige versucht, das Handy aus seiner Hand zu treten. Die Polizei stellte das Video als Beweismittel sicher, die Polizei ermittelt nun wegen Beleidigung und versuchter Körperverletzung.

Entgegen von Medienberichten sei der Ladendetektiv weder angehustet noch angespuckt worden, betont die Polizei. In der aktuellen Corona-Krise nehme die Polizei Anhusten oder gar Anspucken sehr ernst und werde diese auch konsequent verfolgen.

Update vom 03.04.2020, 15.45 Uhr: Landratsamt meldet weiteren Todesfall

Am Freitag (03.04.2020) ist ein 79-jähriger Mann aus Pegnitz an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben, wie das Landratsamt Bayreuth mitteilte. Damit sind insgesamt vier ältere Menschen aus Stadt und Landkreis Bayreuth sowie eine Patientin, die aus einem Nachbarlandkreis stammte, seit Ausbruch der Pandemie an den Folgen der Infektionskrankheit ums Leben gekommen.

Seit Donnerstag wurden zudem 40 neue Corona-Fälle bekannt. Damit haben sich bisher insgesamt 295 Personen infiziert, wobei 23 davon aus den Nachbarlandkreisen oder aus anderen Regierungsbezirken stammen.

Update vom 02.04.2020, 17.25 Uhr: Anzahl der Covid-19-Erkrankten weiter steigend

Die Zahl derjenigen Menschen, die in Stadt und Landkreis Bayreuth positiv auf das neue Coronavirus getestet wurden, steigt weiterhin an. Seit Mittwoch (01.04.2020) wurden 37 neue Fälle bekannt. Damit haben sich bisher insgesamt 255 Personen infiziert, wobei 20 davon aus den Nachbarlandkreisen oder aus anderen Regierungsbezirken stammen. Vier ältere Menschen aus Stadt und Landkreis Bayreuth sind seit Ausbruch der Pandemie inzwischen an den Folgen der Infektionskrankheit Covid-19 verstorben.

44 Menschen mit entsprechenden Symptomen werden derzeit stationär in den Krankenhäusern in Bayreuth und Pegnitz behandelt, davon liegen 19 auf einer Intensivstation.

Bisher konnten bereits 48 vormals infizierte Personen die 14-tägige häusliche Quarantäne wieder verlassen, 32 davon leben im Landkreis, 16 in der Stadt Bayreuth.

Update vom 01.04.2020, 17.20 Uhr: Weiterer Todesfall, Zahl der Infektionen steigt auf 218

Im Landkreis Bayreuth gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Wie das Landratsamt mitteilt, ist am Mittwoch (01.04.2020) im Klinikum Bayreuth eine weitere hochbetagte Frau den Folgen dieser Virusinfektion erlegen.  Damit steigt die Zahl der Corona-Opfer auf vier. Seit Ausbruch der Epidemie sind drei ältere Menschen aus Stadt und Landkreis Bayreuth an den Folgen von Covid-19 verstorben.

Die Zahl derjenigen Personen, die in Stadt und Landkreis Bayreuth positiv auf das neue Corona-Virus getestet wurden, nimmt unterdessen weiter zu. Seit gestern wurden dem Landratsamt zufolge 21 neue Fälle bekannt. Damit haben sich bisher insgesamt 218 Personen angesteckt, wobei 20 davon aus den Nachbarlandkreisen oder aus anderen Regierungsbezirken stammen.

40 Personen mit Symptomen werden derzeit stationär in den Krankenhäusern in Bayreuth und Pegnitz behandelt, davon liegen 15 auf einer Intensivstation. Bisher konnten bereits 45 vormals infizierte Personen die 14-tägige häusliche Quarantäne wieder verlassen.

Update vom 31.03.2020, 16.55 Uhr: Zahl der Corona-Infizierten nimmt abermals zu

Die Zahl der Menschen, die in Stadt und Landkreis Bayreuth positiv auf das neue Corona-Virus getestet wurden, nimmt derzeit immer noch zu. Insgesamt wurden seit Montag (30.03.2020) 23 neue Fälle bekannt, wie das zuständige Landratsamt am Dienstagnachmittag (31.03.2020) mitteilte.  Damit haben sich bisher insgesamt 197 Personen angesteckt, wobei bisher 17 davon aus den Nachbarlandkreisen oder aus anderen Regierungsbezirken stammen.

Drei ältere Menschen sind seit Ausbruch der Epidemie inzwischen an den Folgen der Infektionskrankheit verstorben.

40 Personen mit Symptomen werden derzeit stationär in den Krankenhäusern in Bayreuth und Pegnitz behandelt, davon sind 15 intensivpflichtig.
Bisher konnten bereits 41 Personen die 14-tägige häusliche Quarantäne wieder verlassen.

Update vom 31.03.2020, 16.00 Uhr: Festspiele 2020 in Gefahr? Leitung äußert sich

Sämtliche Großveranstaltungen wurden aufgrund von Covid-19 abgesagt. Dieses Schicksal befürchten viele auch für die Bayreuther Festspiele 2020. Zahlreiche Gäste waren auf die Festivalleitung zugegangen und hatten nachgefragt.

Die Festspielleiterin Katharina Wagner sagte in einem öffentlichen Statement: „Momentan befinden wir uns in enger Abstimmung mit unseren Gremien und den zuständigen Behörden und werden Ihnen sobald als möglich Informationen auf unserer Website zukommen lassen. Selbstverständliche steht die Gesundheit unserer Gäste, aller Mitwirkenden und Mitarbeiter an erster Stelle“.

Ursprünglich sollen die Festspiele vom 25. Juli bis zum 30. August 2020 stattfinden. Ob das realisierbar ist, wird sich in nächster Zeit klären.

 

Update vom 30.03.2020, 18.10 Uhr: 23 neue Corona-Fälle - Zahl der Infizierten steigt auf 180

Die Zahl der Menschen, die in Stadt und Landkreis Bayreuth positiv auf das neue Coronavirus getestet wurden, nimmt – wenngleich etwas langsamer – weiter zu. Dies teilte das Landratsamt Bayreuth am frühen Montagabend (30.03.2020) mit. 

Insgesamt wurden seit Freitag  (27.03.2020) 23 neue Fälle bekannt. Damit haben sich bisher insgesamt 180 Personen angesteckt, wobei sieben davon aus den Nachbarlandkreisen oder in einem Fall aus einem anderen Bundesland stammen. Drei ältere Menschen sind seit Ausbruch der Epidemie inzwischen an den Folgen der Infektionskrankheit verstorben. 

31 Personen mit Symptomen werden demnach aktuell stationär in den Krankenhäusern in Bayreuth und Pegnitz behandelt - davon sind 15 intensivpflichtig, elf müssen beatmet werden.

Bisher konnten bereits 32 Personen die 14-tägige häusliche Quarantäne wieder verlassen.

Update vom 27.03.2020, 17.04 Uhr: Zwei Corona-Teststationen eröffnen im Raum Bayreuth

Coronavirus-Tests in Pegnitz und Bayreuth: In Bayreuth (Gaststätte Oberfrankenhalle) sowie in Pegnitz (Berufsfachschule der Hotelfachschule) eröffnen am Montag (30.03.2020) jeweils eine „Drive-Through“-Teststation, erklären die Stadt und das Landratsamt. Beide Stationen sind von Montag bis Freitag von 13 bis 16 Uhr besetzt. Bis Freitag (27.03.2020) hat das Landratsamt 157 Infizierte im Raum Bayreuth registriert.

An der zentralen Teststelle werden ausschließlich Personen getestet, die im dringenden Verdacht stehen, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, und durch die und der Kassenärztlichen Vereinigung (KVB) vorab dort angemeldet wurden. 

Corona-Test nur nach Rücksprache möglich

Das Landratsamt Bayreuth appelliert nachdrücklich an die Bürger, nicht auf eigene Faust die Teststelle aufzusuchen. Prophylaktische Abstriche werden dort nicht genommen.

Bei Verdacht einer Infektion mit dem neuen Coronavirus wird empfohlen, sich zunächst telefonisch, keinesfalls persönlich, mit dem Hausarzt oder dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) in Verbindung zu setzen. Wenn seitens der Ärzte ein medizinisch begründeter Corona-Verdacht festgestellt wird, erfolgt eine Anmeldung der zu testenden Person bei der zentralen Teststelle. Dort selbst wird keine Untersuchung, sondern nur ein Abstrich aus dem Mundbereich vorgenommen. Die betroffenen Personen werden rechtzeitig vorher über ihren Termin bei der Teststation informiert. Wer daraufhin die Teststelle aufsucht, muss seine Krankenversicherungskarte vorzeigen.

Personen, die einen Termin erhalten haben, werden gebeten, sich mit ihrem Fahrzeug dorthin zu begeben. Die Abstriche werden dann über das geöffnete Autofenster entnommen.

Update vom 27.03.2020, 11.40 Uhr: Corona-Fall in der Stadtverwaltung

In einer kleinen Dienststelle der Stadtverwaltung Bayreuth ist eine Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet worden.
"In diesem Zusammenhang erscheint der Hinweis wichtig, dass sich die Kollegin seit 23.03.2020 zu Hause befindet und deshalb seit dieser Zeit keinen rathausinternen Kontakt hatte", heißt es vonseiten der Pressestelle der Stadt Bayreuth. 

Die Referate und Dienststellen werden dringend gebeten, die bekannten Hygiene- und Abstandsregeln untereinander zu beachten. Des Weiteren erhielten die Referate und Dienststellen den Rat, persönliche Termine mit Bürgern auf das unbedingt Erforderliche zu beschränken.

Update vom 26.03.2020, 16.30 Uhr: Über 130 Coronavirus-Infizierte in und um Bayreuth

Die Zahl der vom Coronavirus Infizierten in der Region Bayreuth nimmt weiter zu: Mittlerweile sind 138 Menschen betroffen, wie das Landratsamt mitteilt. Sechs davon stammen allerdings nicht aus der Region, sondern aus Nachbarlandkreisen oder anderen Bundesländern, halten sich jedoch in Bayreuth auf.

Im Krankenhaus werden derzeit 17 Betroffene behandelt. Zudem befindet sich das Personal von sechs Hausarztpraxen aktuell in Quarantäne. 

Die Planungen für zwei Teststationen in Bayreuth und in Pegnitz laufen auf Hochtouren. 

Update vom 26.03.2020, 10.55 Uhr: 14 neue Corona-Erkrankte im Raum Bayreuth

Das Coronavirus breitet sich im Raum Bayreuth weiter aus, teilt das Landratsamt mit. Die Behörden haben bisher 79 registrierte Fälle. Zwei Infizierte sind bisher verstorben. 15 Erkrankte müssen derzeit im Krankenhaus behandelt werden, 7 davon intensivpflichtig.

Das Personal von fünf Hausarztpraxen befindet sich weiter in häuslicher Quarantäne. Bisher konnten bereits acht Personen die 14-tägige häusliche Quarantäne wieder verlassen.

Update vom 25.03.2020, 12 Uhr: Maisel's Weissbierfest und Funrun abgesagt

Am Mittwochvormittag (24. März 2020) hat die Brauerei Maisel die Nachricht verkündet, dass das traditionelle Maisel's Weissbierfest in diesem Jahr leider ausfallen muss. "Schweren Herzens haben wir uns aufgrund der aktuellen Situation dazu entschieden, das diesjährige Maisel’s Weissbierfest vom 14. bis 17. Mai 2020 nicht stattfinden zu lassen", heißt es auf der Facebook-Seite der Brauerei. Auch der Funrun, der jedes Jahr am Weissbierfest-Sonntag stattfindet, ist in diesem Jahr abgesagt. 

Es wäre das 33. Fest seiner Art gewesen. Doch aufgrund der Corona-Krise mussten die Verantwortlichen den Schritt der Absage wählen. Wie in den vergangenen Jahren, hätte es auch in diesem Jahr wieder einige international bekannte Musikacts gegeben. Im Gespräch mit inFranken.de betont Brauerei-Chef Jeff Maisel, wie schwierig es jedes Jahr aufs Neue ist, die Künstler geheim zu halten. Jetzt muss Jeff Maisel sogar noch ein Jahr länger damit warten, die Künstler endlich Preis zu geben. Derzeit steht der Chef der Traditionsbrauerei in Verhandlungen mit den Künstlern für einen Auftritt im kommenden Jahr.

Denn: Das Weissbierfest findet 2020 definitiv nicht mehr statt. "Das Fest auf die nahe Zukunft zu verschieben, war keine Option für uns", sagt Jeff Maisel. In der aktuellen Situation könne man nicht in fröhliche Vorbereitungen gehen, um ein Fest zu planen, erklärte Maisel. "Das ist eine sehr kritische Situation für uns und die ganze Welt."

Der Maisel's Funrun, der eigentlich am Weissbierfest-Sonntag stattgefunden hätte, muss ebenfalls entfallen. Rund 3500 Teilnehmer hatten sich bereits angemeldet. Jedes Jahr sind die Startplätze schnell "ausverkauft". Über die Rückerstattung der Startgebühren machen sich die Verantwortlichen aktuell Gedanken. Die Teilnehmer sollen in den kommenden Tagen informiert werden. 

 

Update vom 24.03.2020, 17.17 Uhr: Bürgertelefon wird eingerichtet

Die Stadt Bayreuth bietet ab Mittwoch, 25. März, ein Bürgertelefon zur aktuellen Corona-Krise an. Es steht unter der Telefonnummer 0921/2525 montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12.30 Uhr zur Verfügung. Über das Bürgertelefon beantwortet die Stadt Fragen zu den von der Bayerischen Staatsregierung angeordneten Ausgangsbeschränkungen und Schließungen von Betrieben und Unternehmen.

Es werden keine medizinischen Fragen beziehungsweise Auskünfte oder Empfehlungen erteilt. Hierfür ist weiterhin der jeweilige Hausarzt, der ärztliche Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) oder das staatliche Gesundheitsamt zuständig.

Update vom 24.03.2020, 14.33 Uhr: Abfall von Corona-Patienten nicht in Bio-Tonne werfen

Schutzmaßnahmen für Müllmänner: Haushalte mit COVID-19-Patienten sollen ihren Abfall nicht mehr auf die herkömmliche Weise entsorgen, betont das Landratsamt Bayreuth. Müll, der möglicherweise mit Coronaviren kontaminiert ist, soll über den Restmüll entsorgt werden. Dazu zählen beispielsweise: Taschentücher, Mund-Nasen-Schutz sowie Hygieneartikel.

Der Abfall soll in verschlossenen Behältern im Haus gesammelt werden und dann in Tüten sicher verschlossen in der Restmülltonne landen. In der Müllverbrennung werden die Coronaviren dann bei rund 1000 Grad zerstört.

Für diese Haushalte gilt: Im Zweifelsfall alle mit Sekreten in Berührung gekommenen Abfälle über den Restmüll entsorgen. In Bio-, Papier und Gelben Tonnen haben diese Abfälle nichts verloren, betont das Landratsamt.

Mit dieser Maßnahme sollen die Müllwerker geschützt werden. Zudem wird gebeten, mindestens 1,5 Meter Abstand zu den Mitarbeitern zu halten. Alle übrigen Haushalte entsorgen ihren Abfall wie bisher, auch um die Müllverbrennungsanlage nicht unnötig zu belasten.

Update vom 24.03.2020, 10.46 Uhr: Ausgangsbeschränkungen in Kraft - Videobotschaft von OB Merk-Erbe

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, gelten inzwischen auch in der Stadt Bayreuth weitreichende Ausgangsbeschränkungen. Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe wendet sich vor diesem Hintergrund in einer weiteren Video-Botschaft an die Bevölkerung. „Ich bitte Sie alle nochmals dringend die Vorschriften und Hinweise zu beherzigen. Unsere Situation ist über alle Maßen schwierig und um erfolgreich zu sein, ist unser aller Vernunft und Akzeptanz der Maßnahmen gefragt“ so Merk-Erbe.

Das Video und weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Stadt Bayreuth.

Update vom 20.03.2020, 16:30 Uhr: Acht neue Infizierte im Raum Bayreuth

In Stadt und Landkreis Bayreuth sind seit gestern acht weitere Coronavirus-Fälle nachgewiesen worden. Damit steigt die Zahl der bisher mit dem Virus infizierten Personen auf 26. Bei fünf der positiv getesteten Personen ist die Inkubationszeit abgelaufen und der Erreger inzwischen nicht mehr nachweisbar. Alle infizierten Personen sind Erwachsene zwischen 22 und 58 Jahren.

Update vom 19.03.2020, 17.30 Uhr: Klinikum Bayreuth erklärt grundsätzliches Besuchsverbot

Das Bayreuther Klinikum hat weitere Schutzmaßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus getroffen. Fortan gilt im Krankenhaus ein generelles Besuchsverbot. Auch die Klinik Hohe Warte ist davon betroffen. Seit Donnerstag (19.03.2020) um 15 Uhr sind grundsätzlich keine Besuche in den beiden Betriebsstätten Klinikum Bayreuth und Klinik Hohe Warte mehr möglich. „Wir schützen damit unsere Patientinnen und Patienten“, sagt der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Thomas Rupprecht. „Und wir tun dies auch, um selbst gesund und handlungsfähig zu bleiben.“ 

Laut Pressemitteilung ist der Zugang zu den beiden Betriebsstätten der Klinikum Bayreuth GmbH inzwischen eingeschränkt. Personen, die nicht bei der Klinikum Bayreuth GmbH beschäftigt sind, stehen am Klinikum ausschließlich der Haupteingang und der Eingang zur Kinderklinik offen. An der Klinik Hohe Warte ist ausschließlich der Haupteingang geöffnet. Die Notaufnahmen der beiden Häuser bleiben geöffnet. Nur Patienten in akuten Notlagen seien hier richtig, so die Klinikum Bayreuth GmbH weiter. Vorsorgliche Corona-Tests würden indes nicht angeboten.

Von dem Besuchsverbot, das Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens überwachen, sind Angehörige schwerstkranker Patienten, Eltern von Kindern, Väter oder Partner von Frauen, die entbinden oder gerade entbunden haben, ausgenommen. Ausgenommen sind auch Patientinnen und Patienten, die einen vereinbarten Termin in einer Klinik oder einem Medizinischen Versorgungszentrum der Klinikum Bayreuth GmbH wahrnehmen.

Update vom 18.03.2020, 13.30 Uhr: "Wir spielen mit dem Leben" - Oberbürgermeisterin mit dringender Bitte

Die Oberbürgermeisterin von Bayreuth hat ihr absolutes Unverständnis ausgedrückt, wenn Bürger die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus nicht ernst nehmen. Darüber berichtet die Deutsche Presseagentur. „Wir spielen mit dem Leben von Menschen“, betonte Brigitte Merk-Erbe (FW/BG) in einer eindringlichen Videobotschaft am Mittwoch. Das Gesundheitssystem drohe ohne die Maßnahmen zusammenzubrechen. 

„Ich möchte Sie alle dringend bitten: Bleiben Sie, wenn es irgend möglich ist, zuhause“, sagte die Oberbürgermeisterin mit Nachdruck. Auf jeden Besuch solle verzichtet werden. „Achten Sie auf Ihre Kinder und erläutern Sie Ihnen auch kindgerecht die notwendigen Maßnahmen.“

„Unsere Situation ist bedrohlich“, hieß es weiter. Sie dulde keine Leichtfertigkeit. Die Stadtverwaltung arbeite daran, dass niemand allein gelassen werde. 

Um die „über alle Maßen problematische Situation“ zu bewältigen, werde sie auf Wahlkampf verzichten. In der Stichwahl am 29. März tritt die amtierende Oberbürgermeisterin gegen den langjährigen zweiten Bürgermeister Thomas Ebersberger (CSU) an.

Update vom 18.03.2020, 12 Uhr: Weitere Coronavirus-Fälle in Stadt und Landkreis Bayreuth

Neben der medizinischen Fachangestellten des MedCenters Bayreuth gibt es weitere Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Positiv getestet wurden ein 47-Jähriger Mann aus Pegnitz und ein 46-Jähriger Bayreuther. Beide hatten sich in Südtirol aufgehalten. Die Männer zeigen keine Krankheitssymptome. Eine 41-Jährige aus Pottenstein ist ebenfalls an dem Virus erkrankt. Die Frau zeigt leichte Symptome und befindet sich in häuslicher Quarantäne. Damit haben sich insgesamt zwölf Personen im Raum Bayreuth mit dem Virus infiziert.

Update vom 18.03.2020: Alle Ärzte im MedCenter in Quarantäne 

Das MedCenter für Orthopädie und Chirurgie kann keine Patienten mehr behandeln . An "zentraler Stelle" hat sich eine dort tätige Person mit dem Coronavirus infiziert, sodass alle Kontaktpersonen nun in Quarantäne gehen müssen. Dies betrifft laut MedCenter auch alle tätigen Ärzte des MedCenters, so dass an allen Standorten (Bayreuth, Hof, Pegnitz, Kemnath) keinerlei Behandlung mehr möglich ist. Die Quarantäne-Anordnung entspricht laut Mitteilung einer faktischen Betriebsschließung.

Die Anordnung gilt für mindestens 14 Tage. Das MedCenter bleibt an allen Standorten telefonisch erreichbar und wird durch nicht betroffenes Personal auch besetzt. Das MedCenter schreibt weiterhin: "Durch einen glücklichen Umstand sind nur 41 Patienten unter den Kontaktpersonen, die jetzt umgehend informiert werden. Es ist hier von keinem hohen Ansteckungsrisiko auszugehen."

Update vom 17.03.2020: Stadtkirche lädt zum stillen Gebet ein - Gottesdienste entfallen

Aufgrund der staatlichen Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus in Bayern entfallen bis auf Weiteres sämtliche Veranstaltungen der Stadtkirchengemeinde Bayreuth. Darunter fallen Gottesdienste, Andachten, Konzerte und Gruppensitzungen.

"Mit großem Bedauern aber auch mit einer bewussten Verantwortung in unserer Stadt setzen wir diese Maßnahmen ab sofort um. Unsere Stadtkirche ist täglich von 9 bis 18 Uhr für ein stilles Gebet und das Anzünden einer Kerze geöffnet. Bitte beachten Sie die allgemein gebotenen Schutzregelungen aus eigenem Interesse und aus Rücksicht auf besonders gefährdete Mitmenschen", hieß es in einer Pressemitteilung der Stadtkirche Bayreuth vom Dienstag (17.03.2020)

Update vom 15.03.2020, 18.45 Uhr: Mann im Bayreuther Klinikum infiziert

In Bayreuth gibt es eine neue Infektion mit dem Coronavirus: Betroffen ist ein Mann, der aktuell leicht Symptome zeigt. Laut Angaben des Bayreuther Klinikums handelt es sich um einen Patienten. Damit sind jetzt insgesamt sechs Personen aus dem Landkreis Bayreuth positiv getestet.

 

"Es besteht sicherlich Anlass zur Vorsicht und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Situation. Aber es gibt nach wie vor keinen Anlass zur Beunruhigung", erklärt Thomas Rupprecht, ärztlicher Direkt am Klinikum. Die Klinik ruft dazu auf, Besuche einzuschränken: "Ein Besucher pro Patient und Tag - für eine Stunde", heißt es von Seiten des Krankenhauses.

Update vom 13.03.2020, 14,45 Uhr: Stadt verbietet alle Veranstaltungen

Nachdem der Freistaat Bayern die Schließung sämtlicher Schulen und Kindertagesstätten mit Blick auf die Bekämpfung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) angeordnet hat, sieht sich auch die Stadt Bayreuth nach eigener Aussage in der Pflicht, weitere Maßnahmen zu ergreifen. So werden unter anderem sämtliche städtische Einrichtungen ab Montag, 16. März, bis voraussichtlich einschließlich 19. April geschlossen.

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Dazu zählen zum Beispiel das RW21 inklusive Stadtbibliothek und Volkshochschule, die städtische Musikschule, die Bürgerbegegnungsstätte, die Museen in der Stadt Bayreuth, die städtischen Sportstätten inklusive städtischem Eisstadion sowie das vereinseigene SVB-Hallenbad. Nach Auskunft von Dr. Roland Dietrich, kaufmännischer Leiter der Stadtwerke Bayreuth, werden die Lohengrin Therme und das Stadtbad ebenfalls geschlossen.

"Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht", sagt Jürgen Bayer, Geschäftsführer der Stadtwerke Bayreuth. Dennoch wirbt er um Verständnis für den Schritt, "da der Gesundheitsschutz oberste Priorität für uns hat." Wann Lohengrin Therme und Stadtbad wieder öffnen können, ist abhängig von der weiteren Entwicklung.

Darüber hinaus wird die Stadtverwaltung noch am heutigen Freitag eine Allgemeinverfügung erlassen, die alle öffentlichen Veranstaltungen - unabhängig von der Anzahl der Besucherinnen und Besucher - ab Montag, 16. März, untersagt. Die Gotteshäuser sind von dieser Allgemeinverfügung nicht betroffen.

"Ich bin überzeugt davon, dass die Menschen in unserer Stadt das Maßnahmenpaket akzeptieren. In einer Situation wie dieser ist großer gesellschaftlicher Zusammenhalt gefordert. Die Menschen in unserer Stadt haben bei vielen ganz unterschiedlichen Herausforderungen immer wieder gezeigt, dass sie gemeinsam auch schwierigste Aufgaben bewältigen können", so Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe.

Update vom 13.03.2020, 11.06 Uhr: Fabrik Bayreuth stellt Club-Betrieb ein

Wegen der aktuellen Gefahr, die von dem Coronavirus ausgeht, stellt die Fabrik Bayreuth bis auf Weiteres ihren Betrieb ein. Das teilt der Geschäftsführer Ahmad Kord Bacheh über Facebook mit.

Mit dieser Maßnahme will der Geschäftsführer die Gesundheit seiner Mitarbeiter, der Gäste sowie der Künstler schützen. "Der ein oder andere mag denken, dass diese Vorsichtsmaßnahme übertrieben und unnötig scheint, denn gerade bei jüngeren Menschen verläuft die Krankheit nach einer Infektion eher undramatisch und milde. Selbiges kann man jedoch nicht für ältere und gesundheitlich weniger fitte Menschen sagen", erklärt er.

Deshalb sei es jetzt gerade wichtig, die Ausbreitung von SARS-CoV-2 einzudämmen und damit eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. "Und an diesem Punkt sind wir alle gefragt, zusammenzuhalten, rational zu handeln und größere Menschenmengen zu meiden, ohne dabei in Panik zu verfallen und sich zu Hause zu verschanzen", erklärt der Geschäftsführer. "Wir, die Fabrik Bayreuth, sehen uns in der Verantwortung, Vorsicht statt Nachsicht walten zu lassen und schließen den Clubbetrieb vorübergehend."

Die Fabrik Bayreuth stehe in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt Bayreuth. "Wir hoffen, dass wir uns schon bald mit positiveren Neuigkeiten bei euch melden können und wünschen euch bis dahin vor allem eins: Gesundheit."

Landkreis Bayreuth untersagt Großveranstaltungen

Von Freitag (13.03.2020) bis einschließlich Sonntag (19.04.2020) verbietet der Landkreis Bayreuth alle Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern. Das soll dabei helfen, eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

 

 

Update vom 12.03.2020, 11.15 Uhr: Basketball-Weltverband setzt ab Freitag alle Wettbewerbe aus - Medi Bayreuth betroffen

Der Basketball-Weltverband (FIBA) hat entschieden, aufgrund der Coronavirus-Pandemie ab Freitag (13. März 2020) alle Wettbewerbe bis auf Weiteres zu unterbrechen. Von der Entscheidung betroffen sind unter anderem die Champions League und der FIBA Europe Cup, in dem sich Bundesligist medi Bayreuth erst am Mittwochabend für das Halbfinale qualifiziert hatte.

Update vom 11.03.2020, 21.30 Uhr: Medi Bayreuth feiert größten Erfolg auf europäischer Ebene ohne Publikum

Vor leeren Rängen haben die Basketballer von medi Bayreuth ihren größten Erfolg auf europäischer Ebene eingefahren. Durch den 100:87-Heimerfolg im Rückspiel gegen den rumänischen Pokalsieger U-BT Cluj-Napoca stehen die Oberfranken im Halbfinale des FIBA Europe Cups. Das Hinspiel hatte Bayreuth noch mit 82:83 verloren.

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus und des ausgesprochenen Verbots von Großveranstaltungen der bayerischen Staatsregierung fand das Duell in der Oberfrankenhalle am Mittwochabend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das störte Bayreuth allerdings nicht. Nach einem starken Auftakt fiel die Entscheidung im dritten Viertel, als die Gastgeber einen 46:48-Halbzeitrückstand drehten. Zeitweise lagen sie mit 16 Punkten Vorsprung in Führung (79:63/29.). Im Schlussviertel kam Cluj noch einmal heran, die Wende gelang den Gästen jedoch nicht mehr.

Bester Werfer war Darryl Leon Peak Jr. mit 23 Punkte. Für die Hausherren legten Andreas Seiferth, Nate Linhart und James Woodard jeweils 15 Punkte auf. In der Runde der besten vier Mannschaften trifft der Bundesligist auf den türkischen Vertreter Pinar Karsiyaka.

Update vom 11.03.2020, 15.00 Uhr: Alle Lehrveranstaltungen an der Uni Bayreuth abgesagt

"Alle Lehrveranstaltungen der Universität Bayreuth entfallen", heißt es in einem Statement der Bayreuther Universität. Davon betroffen sind auch Prüfungen. Die Universitätsleitung will anstehende Examina und Prüfungen verschieben: Hintergrund dieser Maßnahme ist eine Anordnung des Wissenschaftsministeriums. Bis voraussichtlich 20. März 2020 wird der Betrieb an allen bayerischen Universitäten eingestellt.

Davon nicht betroffen sind die Universitätsverwaltung und die Bibliothek. Die Universität betont, dass es aktuell keinen Coronavirus-Fall auf dem Campus gibt.

Update vom 10.03.2020, 20.30 Uhr: Geisterspiel für Medi Bayreuth

Medi Bayreuth wird sein Heimspiel gegen U-BT Cluj-Napoca im "FIBA Europe Cup" unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestreiten. Das gab der Verein am Dienstagabend bekannt.

Erstmals kann sich der Basketball-Bundesligist für das Halbfinale eines europäischen Wettbewerbs qualifizieren. Das Hinspiel in Rumänien endete für die Oberfranken mit einer knappen Niederlage. "Wir hätten unserem Team in diesem Spiel natürlich die volle Unterstützung durch unsere Fans gewünscht. Genau dafür haben wir schließlich in der zweiten Gruppenphase Spiel für Spiel auch gekämpft", sagt Bayreuths Geschäftsführer Björn Albrecht.

Hintergrund des Geisterspiels ist das von der bayerischen Staatsregierung verhängte Verbot für Großveranstaltungen. Konkret geht es dabei um Events, an denen mehr als 1000 Menschen teilnehmen.

Update vom 10.03.2020, 16.30 Uhr: Keine Großveranstaltungen in Bayreuth

Da der bayerische Landtag am Dienstag (10. März 2020) entschieden hat, alle Großveranstaltungen in Bayern vorerst zu untersagen, finden auch in Bayreuth keine Veranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern statt. Deshalb finden folgende Events nicht statt:

  • Bayreuther Frühlingsfest
  • Verkaufsoffener Sonntag "Autofühling"
  • Gewerbliche Messen in der "Oberfrankenhalle"
  • "Große Bayreuther Partynacht"

 

Sportveranstaltungen im Fußball, Basketball oder Eishockey müssen als Geisterspiele ausgetragen werden.

Update vom 09.03.2020, 18.10 Uhr: Weitere Frau infiziert - weitere Schule geschlossen

Eine Lehrerin der Grund- und Mittelschule Eckersdorf im Landkreis Bayreuth hat sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die Frau hielt sich zuletzt in einer später zum Risikogebiet erklärten Region auf, wie das Landratsamt am Montag mitteilt. Die Lehrerin zeigt "leichtere Krankheitssymptome, die einen häuslichen Aufenthalt ermöglichen", heißt es in der Mitteilung. Für direkte Kontaktpersonen wurde häusliche Quarantäne angeordnet.

Die Grund- und Mittelschule in Eckersdorf wurde in der Folge vorübergehend geschlossen. Im Landkreis Bayreuth ist das mittlerweile die dritte vorsorgliche Schulschließung. Einen Überblick über alle Schulen in Franken sehen Sie hier. Darüber hinaus wurden auch die Kindertagesstätten in Kirchenbirkig, Elbersberg und Pottenstein in Absprache mit den Schulbehörden und Trägern bis auf weiteres geschlossen. In der Zwischenzeit werden die Einrichtungen gereinigt und desinfiziert, um eine Ansteckungsgefahr auszuschließen.

Update vom 08.03.2020, 18.01 Uhr: Familienvater aus Pegnitz mit Coronavirus infiziert

Nach einem Skiurlaub in Südtirol wurde ein Familienvater aus Pegnitz (Kreis Bayreuth) positiv auf SARS-CoV-2 getestet. In der Faschingswoche war der Mann mit seiner Frau und den vier Kindern in den Urlaub nach Italien gefahren.

 

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Mit milden Symptomen ging der Vater am Freitag zum Arzt. Dort wurde bei ihm das Coronavirus nachgewiesen, inzwischen weist der Mann keine Krankheitssymptome mehr auf. Seine Ehefrau zeigt ebenfalls keine Symptome.

Ehefrau des Erkrankten ist Lehrerin an Grund- und Mittelschule

Allerdings arbeitete die Frau nach dem Skitrip als Lehrerin an der Grund- und Mittelschule Pottenstein und ihr Mann nahm an einem Elternabend der Realschule Pegnitz teil und hatte dort auch Kontakt mit Lehrern. Daher hat das Bayreuther Gesundheitsamt nun entschieden, dass beide Schulen vorerst geschlossen bleiben. Im Kreis Hof besuchte eine infizierte Mutter ebenfalls ein Elterngespräch - die entsprechende Schule bleibt am Montag (09.03.2020) auch geschlossen.

Alle Teilnehmer am Elternabend in der Realschule Pegnitz sind aufgefordert, die 14-tägige häusliche Quarantäne einzuhalten, erklärt das Landratsamt. In den kommenden Tagen werden alle Teilnehmer vom Gesundheitsamt Bayreuth zuhause auf das Virus getestet.

Infizierter war auf Wahlkampfveranstaltung - Gaststätte muss schließen

Wie inzwischen bekannt wurde, hatte die positiv getestete Person am letzten Donnerstagabend auch an einer Wahlveranstaltung der Pegnitzer Gemeinschaft in der Gaststätte Gebhardt im Pegnitzer Ortsteil Buchau teilgenommen. Sofort nach Bekanntwerden des neuen Falls hat Wolfgang Nierhoff von der Pegnitzer Gemeinschaft die Gesundheitsbehörden bei der Ermittlung der Besucher der Wahlveranstaltung unterstützt und begonnen diese zu informieren. Die Gaststätte bleibt bis auf weiteres geschlossen.

Die Besucher der Wahlveranstaltung werden aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben und sich beim Landratsamt Bayreuth, Fachbereich Gesundheitswesen unter der Telefonnummer 0921 / 728 229 (ab 09.03.2020 Vormittag) zu melden. Alle direkten Kontaktpersonen werden in den nächsten Tagen vom Gesundheitsamt kontaktiert und einer Testung unterzogen.

Update vom 06.03.2020, 12.15 Uhr: Coronavirus-Verdacht - Kita wartet auf Testergebnis von Mitarbeiterin

Die zwei positiv getesteten Coronavirus-Infizierten aus Goldkronach (Landkreis Bayreuth) weisen derzeit keine Krankheitssymptome auf. Dies teilte das Landratsamt Bayreuth am Freitagvormittag (6. März 2020) mit. Auch im Umfeld aller bisher getesteten Kontaktpersonen konnte das Virus bislang nicht nachgewiesen werden.

In der vorsichtshalber geschlossenen Kindertagesstätte in Goldkronach liegt inzwischen ein unauffälliges Testergebnis einer Angestellten vor. Von einer weiteren Mitarbeiterin wird das Ergebnis am Wochenende erwartet. Die Entscheidung, wann die Kindertagesstätte wieder geöffnet wird, hängt vom Ergebnis dieses Tests ab.

Die Mitarbeiter der Hausarztpraxis Dr. med. Klinkisch in Goldkronach, in der die beiden später positiv getesteten Personen behandelt wurden, weisen ebenfalls ein unauffälliges Testergebnis auf. Für eine Wiedereröffnung der Arztpraxis ist zunächst allerdings die zweiwöchige Inkubationszeit abzuwarten, wie das Landratsamt Bayreuth mitteilte.

Mit Ausnahme der beiden bereits bekannten Patienten wurde das Coronavirus bisher bei keinen weiteren Personen im Landkreis Bayreuth nachgewiesen.

Update vom 05.03.2020, 17.50 Uhr: Arztpraxis-Team aus Goldkronach wird negativ auf Corona getestet

Weil bei zwei Patienten das Coronavirus nachgewiesen worden war, musste die Arztpraxis von Dr. Matthias Klinkisch in Goldkronach vorübergehend schließen. Es war unklar, ob sie auch das Personal mit Corona angesteckt hatte.

Am Donnerstag (05.03.2020) erhielt das Team nun ein erstes Ergebnis, berichtete Dr. Matthias Klinkisch dem Nordbayerischen Kurier. Demnach sei das Arztpraxis-Team nicht mit dem Coronavirus infiziert. Im Hinblick auf die Inkubationszeit bleibe die Praxis aber bis zum Freitag, 13.03.2020, geschlossen. Vor der Wiedereröffnung soll das Team erneut getestet werden.

Wegen der Engpässe an Desinfektionsmitteln stellt indes eine Bayreuther Apotheke selbst Desinfektionsmittel her.

Update vom 04.03.2020, 10.45 Uhr: Große Nachfrage nach selbsthergestelltem Desinfektionsmittel

Die Desinfektionsmittelproduktion aus Bayreuth geht weiter. Insgesamt vier Apotheken versorgt die Bayreuther "Rathaus Apotheke" mit ihrem selbst hergestellten Desinfektionsmittel. Wie die Apotheke gegenüber inFranken.de mitteilte, sei die Nachfrage nach dem Hygieneprodukt deutlich höher als erwartet, sodass auch die selbsthergestellten Bestände immer weniger werden.

Um Hamsterkäufe zu vermeiden, verkaufen die Apotheken die Desinfektionsmittel nur in begrenzten Mengen. "Bei uns kann niemand zehn Desinfektionsmittel auf einmal kaufen. Wir verkaufen nicht mehr als zwei 100 ml Fläschchen pro Person."

Von der Selbstherstellung daheim rät die Apotheke ab: "Wer sein Desinfektionsmittel selbstherstellen möchte kommt am ende teurer weg, als wenn man es fertig gemischt bei uns in der Apotheke kauft." Außerdem könne jeder Kunde sichergehen, dass die Hygieneprodukte aus der Apotheke vorschriftsgemäß nach Richtlinien der "WHO" hergestellt wurden.

Auf die Frage, wie ernst die Lage rund um den Coronavirus ist, gibt die "Rathaus Apotheke" Entwarnung: "Die nötige Aufmerksamkeit ist wichtig, aber die ganze Hysterie ist übertrieben. Wichtig ist eine gewisse Disziplin der Bevölkerung, um eine explosionsartige Ausbreitung zu verhindern. Dazu gehört beispielsweise das regelmäßige Händewaschen. Die Ausbreitung des Virus muss sehr langsam erfolgen, damit sich unser Gesundheitssystem richtig daran anpassen kann."

Update vom 03.03.2020, 17.00 Uhr: Bayreuther Apotheke stellt eigenes Desinfektionsmittel her

Die "Rathaus Apotheke" in Bayreuth reagiert auf die Engpässe bei Lieferungen von Desinfektionsmitteln und stellt nun eigenes her. Dabei greift die Apotheke auf eines von "WHO" veröffentlichtes Rezept zurück: So gelingt das selbst hergestellte Desinfektionsmittel.

 

Die Apotheke teilt via Facebook mit, dass man aktuell wieder lieferfähig sei. Zudem warnt das Geschäft vor Verharmlosungen des Coronavirus: "Es geht hier nicht allein um Euch, sondern auch um den Schutz der Euch umgebenden Bevölkerung. Wenn alle sich an unsere bereits geposteten Regeln halten, fällt es dem Virus schwerer, sich unkontrolliert zu vermehren. Wenn somit weniger Menschen infiziert sind, können Ärzte, Krankenhäuser und Gesundheitsämter die Infizierten behandeln, ohne wegen Überlastung zu kollabieren. Das hilft dann auch den Menschen, für die der Virus tatsächlich tödlich sein kann, denn gute, professionelle Betreuung steigert deren Überlebenschance deutlich", heißt es darin.

Update vom 03.03.2020, 11.30 Uhr: Coronavirus-Infizierter aus Oberfranken in Isolation

Wie inzwischen bekannt worden ist, handelt es sich bei einem der beiden Corona-Infizierten aus Goldkronach (Landkreis Bayreuth) um den Mitarbeiter einer Baufirma-Niederlassung in Marktredwitz. Das bestätigte die Firmenleitung der Frankenpost.

Der Betroffene befindet sich demnach aktuell in häuslicher Isolation. In Absprache mit dem Gesundheitsamt Wunsiedel wird nun das weitere Vorgehen abgestimmt. Zahlreiche Mitarbeiter des Mannes stehen zwei Wochen unter Quarantäne.

Update vom 02.03.2020, 20.40 Uhr: Gastwirtschaft reagiert "negativ" auf Coronavirus-Test

Die Gastwirtschaft "Becher Bräu" in Bayreuth stand zuletzt wegen eines Infektionsverdachts des Coronavirus im Fokus. Am Montag (2. März 2020) stellt der Wirt klar: "Wir sind NEGATIV". Das teilte das Unternehmen via Facebook mit.

Der Betreiber des Wirtshauses war mit seiner Familie während der Faschingsferien in der vergangenen Woche im Tropical Island in Brandenburg. Dort hielt sich bekanntlich über mehrere Tage ein mit dem Coronavirus infizierter Mann aus Nordrhein-Westfalen auf.

Das Lokal hat seit vergangenem Freitag geschlossen, soll am Mittwoch jedoch wieder öffnen.

Update vom 02.03.2020, 18.20 Uhr: Kindergarten bleibt wegen Coronavirus zu

Wie das Landratsamt Bayreuth am Montagnachmittag (2. März 2020) bestätigte, haben sich zwei Menschen in Goldkronach im Landkreis Bayreuth mit dem Coronavirus infiziert. Sie weisen derzeit nur leichte Krankheitssymptome auf.

Beide hatten bei einem Aufenthalt in Nordrhein-Westfalen während der Faschingstage Kontakt zu einer später positiv getesteten Person, heißt es. Für zwei weitere Menschen, die im Haushalt wohnen - darunter ein Kind -, liegt das Testergebnis noch nicht vor.

Um weitere Personen vor Ansteckung zu schützen hat das Landratsamt Bayreuth bis auf Weiteres die Schließung des Kindergartens Goldkronach angeordnet. Auch die Hausarztpraxis, in der die betroffenen Personen behandelt wurden hat aus Sicherheitsgründen geschlossen.

Für weitere, unmittelbare Kontaktpersonen wurde vom Gesundheitsamt am Landratsamt Bayreuth ebenfalls häusliche Quarantäne angeordnet. Das Gesundheitsamt sieht keinen Anlass zur Beunruhigung. Die Krankheitsverläufe würden genau beobachtet und gegebenenfalls eine Behandlung im Krankenhaus eingeleitet. In Oberfranken gibt es mittlerweile eine dritte Coronavirus-Infektion.

Update vom 02.03.2020, 15.15 Uhr: Coronavirus im Landkreis Bayreuth: Arztpraxis muss schließen

Im Landkreis Bayreuth bleibt eine Arztpraxis vorübergehend geschlossen, weil bei zwei Patienten das Coronavirus nachgewiesen worden ist.

Im oberfränkischen Goldkronach (Landkreis Bayreuth) stehen Patienten einer Arztpraxis seit Montag (2. März 2020) vor verschlossenen Türen. Der Grund: Weil zwei Patienten positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, muss die Praxis auf Veranlassung des Gesundheitsamts vorerst geschlossen bleiben.

Die allgemeinmedizinische Praxis von Dr. med. Matthias Klinkisch in der Bachgasse 24 in Goldkronach bleibt bis voraussichtlich 13. März zu. "Auf Grund von 2 positiv auf das Coronavirus getesteten Patienten muss die Praxis auf Veranlassung des Gesundheitsamts leider bis voraussichtlich 13.03.2020 geschlossen bleiben!" heißt es in der entsprechenden Ansage auf dem Anrufbeantworter der Arztpraxis.

Patienten werden gebeten, sich im Vertretungsfall zunächst telefonisch an die umliegenden Arztpraxen in Goldkronach, Bad Berneck, Weidenberg und Bindlach zu wenden - oder gegebenenfalls die Bereitschaftsdienstzentrale unter der Telefonnummer 116 117 anzurufen.

inFranken.de hat diesbezüglich die Regierung von Oberfranken kontaktiert. Ein Sprecher der Regierung verwies in diesem Zusammenhang auf eine am Montagnachmittag veröffentlichte Mitteilung des Bayerischen Gesundheitsministeriums.

In dieser ist von zwei weiteren bestätigten Coronavirus-Fällen in Bayern die Rede. Die beiden neuen Fälle seien aus dem Landkreis Bayreuth gemeldet worden. Die Gesundheitsbehörden ermittelten aktuell sowohl mögliche Kontaktpersonen als auch Zusammenhänge zu bislang bekannten Fällen. Zudem seien erforderliche Infektionsschutzmaßnahmen eingeleitet worden, heißt es vonseiten des Ministeriums.

 

Ursprüngliche Meldung vom 28.02.2020: Corona-Verdacht: Wirt aus Bayreuth schließt vorsorglich Gasthaus

Ein Bayreuther Wirt unter Verdacht sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben. Darüber berichten mehrere Medien übereinstimmend. Ein Testergebnis stehe allerdings noch aus. Der Betreiber des Wirtshauses Becher Bräu war offenbar mit seiner Familie während der Faschingsferien in der vergangenen Woche im Tropical Island in Brandenburg. Dort hielt sich bekanntlich über mehrere Tage ein mit dem Coronavirus infizierter Mann aus NRW auf.

Wie der Bayreuther Lokalsender Radio Mainwelle berichtet, zeigte die Frau des Wirts Symptome, ähnlich einer Erkältung. So suchte vorsorglich die ganze Familie umgehend einen Arzt auf. Mit einem Testergebnis sei am Montag oder Dienstag zu rechnen. Der Betreiber hat sein Wirtshaus, das Becher Bräu, vorsorglich vorübergehend geschlossen. Solange bleibt die Familie zuhause unter Quarantäne.

Bei den zwei bestätigten Infizierten aus Franken handelt es sich um einen 36-jährigen Mann aus Nürnberg sowie einen Hautarzt der Erlanger Uniklinik. Beide Männer befinden sich aktuell in Isolation. Alle neuen Entwicklungen zum Coronavirus lesen Sie auch in unserem News-Ticker.

Auch interessant: Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus gibt es nur eine Option: Schulen und Kindergärten schließen, und zwar jetzt. Das ist nicht "drastisch", sondern vernünftig - ein Kommentar.