Bayreuth
Platznutzung

Bayreuth: Wie werden die ehemaligen Tennisplätze an der Scheffelstraße genutzt?

Der Jugendausschuss des Bayreuther Stadtrats wird sich in der kommenden Sitzung mit der zukünftigen Nutzung der ehemaligen Tennisplätze in der Scheffelstraße befassen. Es liegen mehrere Anträge zur Nutzung vor, von SPD, Bayreuther Gemeinschaft und CSU.
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Unterschiedliche Fraktionen aus Bayreuth können sich für die alte Tennisanlage eine Nutzung als Skatepark vorstellen. Symbolfoto: fancycrave1/pixabay
Unterschiedliche Fraktionen aus Bayreuth können sich für die alte Tennisanlage eine Nutzung als Skatepark vorstellen. Symbolfoto: fancycrave1/pixabay

Am Montag (16.09.) berät der Jugendausschuss des Bayreuther Stadtrats über die Nutzung der ehemaligen Tennisplätze in der Scheffelstraße. Vorschläge kommen von SPD, CSU und Bayreuther Gemeinschaft.

Flächen in städtischer Hand: Verwaltung schlägt legalisierte Flächen für Graffiti vor

Die Flächen der ehemaligen Tennisplätze waren jahrelang vom Post SV gepachtet. Mittlerweile sind sie wieder in städtischer Hand. Es gibt unterschiedliche Ideen für die Nutzung. Die Stadtverwaltung schlägt vor, legalisierte Flächen für Graffiti zur Verfügung zu stellen. Ähnlich wurde das schon 2015 an einigen Unterführungen, Radwegen und Straßen gemacht. Ein ehemaliger Kicker von der SpVgg Bayreuth spielt jetzt in der Europa League Fußball.

SPD für Freizeitsportbereich: Auch ein kleiner Skatepark soll entstehen

Die SPD wünscht sich einen generationenübergreifenden Freizeitsportbereich. Da bereits ein Bolzplatz und ein Beachvolleyballfeld bestehen, wünscht sich die Fraktion eine Ergänzung nach dem Vorbild des Areals am Röhrensee. "Kinder, Jugendliche, Bürgerinnen und Bürger der Stadtteile Altstadt und Kreuz würden davon in erheblichem Maße profitieren", schreibt die SPD in ihrem Antrag. Mit dabei sein soll auch eine kleine Skateranlage für "Anfänger oder Neueinsteiger".

CSU auch für Skatepark: Antrag bereits im Januar gestellt

Auch die CSU-Fraktion spricht sich in einem Antrag für eine Skaterbahn aus. Argumentiert wird, dass die anderen Skateparks am anderen Ende der Stadt lägen. Bereits im Januar stellte die Stadträtin Ingrid Heinritzi-Martin einen entsprechenden Antrag. Dieser wurde allerdings abgelehnt.

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