Bayreuth

Bauausschuss diskutiert Buslinienführung in der Innenstadt

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Bislang ist die Route über die Opernstraße, Maximilianstraße, Kanzleistraße und Friedrichstraße zum Jean-Paul-Platz als vorübergehend festgelegt.

Zwei Varianten zur Auswahl

Noch in diesem Jahr soll nun die Sanierung der Fußgängerzone Maximilianstraße zwischen Kanzleistraße und Sternplatz beginnen. Damit muss die Stadtbusroute endgültig festgelegt werden. Hierzu stehen zwei Varianten zur Auswahl: Zum einen die bisherige Route, zum anderen eine Linienführung vom Sternplatz über die Ludwigstraße zum Jean-Paul-Platz. Die Stadtverwaltung hat hierzu eine Befragung unter den Anliegern vorgenommen und über 450 Fragebögen verschickt. Das Interesse an der Befragung war überdurchschnittlich hoch, die Rücklaufquote betrug 41 Prozent. 66 Prozent der Befragten sprachen sich für die Fortsetzung der bisherigen Route aus und führten hierfür vor allem die gute Erreichbarkeit der Stadtkirche und der Innenstadt für eingeschränkt mobile und ältere Bürger an. Knapp 20 Prozent präferierten die zweite Route über die Ludwigstraße. Besonders wichtig war diesen Befragten eine durchgehende Fußgängerzone mit einer verbesserten Verkehrssituation an der Ecke Friedrichstraße/Kanzleistraße. Rund fünf Prozent der Befragten wollten sich für keine der beiden Routen entscheiden.

Ebenfalls auf der Tagesordnung der Sitzung steht der Fortgang der Bauleitplanverfahren für ein neues Mischgebiet Insel/Sophienkarree. Hier soll ein belebtes Mischquartier mit verschiedenen Nutzungen realisiert werden. Geplant sind aktuell ein Senioren-/Pflegeheim, mehrere Wohngebäude sowie nicht störendes Gewerbe und Anlagen für soziale und kulturelle Zwecke.

Sanierung der Schokofabrik

Weiterhin wird den Bauausschussmitgliedern die aktuelle Planung für die Sanierung der Schokofabrik vorgestellt. Hierzu hatte das Baureferat der Stadt bei der Fakultät Design/Studiengang Architektur der Hochschule Coburg eine Untersuchung in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse waren Anfang Februar im Rahmen einer Ausstellung im Rathaus präsentiert worden und sind nun in die weitere Planung eingeflossen.

Außerdem wird Baureferentin Urte Kelm den Ausschussmitgliedern die Planungen für den Neubau der Skateranlage in der Oberen Röth erläutern. Das Konzept, das in Zusammenarbeit mit einem externen Planungsbüro sowie Bayreuther Skatern erstellt wurde, besteht aus einer Mischung aus Street- und Flow-Elementen, Geländern, Mauern und organischen Rampen. Um die neue Anlage vor allem in den Wintermonaten länger nutzen zu können, soll sie eine sportspezifische Beleuchtung erhalten. Alles in allem soll eine moderne und zeitgemäße Anlage für den Trendsport Skateboarding entstehen.


Dieser Inhalt wurde erstellt von Stadt Bayreuth


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