Pegnitz

Polizei filmt Raser-Mutter in Oberfranken - auf Rückbank sitzt ihre Tochter (9)

Eine Raserin auf der A9 bei Pegnitz sorgt für Fassungslosigkeit bei der Polizei. Am späten Samstagnachmittag hatte eine Zivilstreife die rücksichtslose Fahrerei der Mutter gefilmt. Auf der Rückbank des Autos saß die neunjährige Tochter.
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Auf der A9 bei Pegnitz hielt die Polizei am Samstagnachmittag eine Raserin an. Die Mutter hatte ihre Tochter im Auto. Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Auf der A9 bei Pegnitz hielt die Polizei am Samstagnachmittag eine Raserin an. Die Mutter hatte ihre Tochter im Auto. Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

A9-Raserin entsetzt Polizei: Nach rücksichtlosen Fahrmanövern auf der A9 bei Pegnitz stoppte die Polizei am späten Sonntagnachmittag (5. Januar 2020) ein Familienauto, teilt die Polizei mit. Hinter dem Steuer saß eine 47-jährige Mutter, auf der Rückbank war ihre Tochter, ein neunjähriges Mädchen.

Bei Bayreuth: Mutter überholt Polizei rechts

Die Raserin hatte bei der Einhausung Bayreuth eine Zivilstreife rechts überholt. Daraufhin nahm die Polizei die Verfolgung auf und filmte mit.

Die Mutter fuhr 65 km/h zu schnell (195 km/h bei erlaubten 130 km/h) und drängelte massiv. Bei einem Tempo von 180 km/h hängte sie sich an das Heck des Vordermanns und fuhr auf weniger als 16 Meter heran.

Nach Autobahn-Raserei: Diese Strafe erwartet die Mutter

Die Polizei stoppte die Raserin und war erstaunt, dass die kleine Tochter auf der Rückbank saß. Der Mutter wurde das aufgezeichnete Video ihrer Raserei gezeigt. Danach habe sie sich einsichtig gezeigt, so die Polizei. Trotzdem muss sie nun mit einer Strafe von 780 Euro und fünf Punkten in Flensburg rechnen.

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