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Trockau
Auffahrunfall

A9: Erneut Baustellenanhänger total zerstört - Fahrer ignoriert Vorankündigung und rast ungebremst in Gespann

Der Totalschaden liegt bei rund 110.000 Euro: Erneut wurde ein Warnleitanhänger bei einem Auffahrunfall total zerstört. Wieder auf der A9. Und wieder, weil ein Verkehrsteilnehmer die Vorwarnung übersehen hatte.
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Auf der A9 bei Trockau wurde erneut ein Baustellenanhänger total zerstört. Symbolbild: pixabay.com
Auf der A9 bei Trockau wurde erneut ein Baustellenanhänger total zerstört. Symbolbild: pixabay.com

Wie die Verkehrspolizei Bayreuth in ihrer Mitteilung schreibt, wurde erneut ein Warnleitanhänger, der eine Baustelle der Autobahnmeisterei absicherte, am Mittwochvormittag total zerstört. Zwischen den Ausfahrten Trockau und Pegnitz war das Sicherungsfahrzeug zur Sperrung des linken Fahrstreifens nach mehrfacher Vorankündigung und Geschwindigkeitsbeschränkung, eingesetzt. Erst am Dienstagabend ist ein Sattelzug in ein Baustellenfahrzeug gekracht.

Ungebremst und mit hoher Geschwindigkeit

Ein 43-jähriger Autofahrer aus dem Raum Bad Staffelstein übersah all diese Vorankündigungen und krachte mit seinem BMW ungebremst mit hoher Geschwindigkeit auf das Sicherungsfahrzeug und zerstörte den Anhänger total. Der stark beschädigte BMW schleuderte weiter und prallte anschließend in die vor dem Sicherungsgespann befindliche Arbeitsmaschine.

110.000 Euro Schaden

Der 43-Jährige brach sich beim Aufprall den Arm und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der Schaden am Fuhrpark der Autobahnmeisterei und dem BMW beträgt etwa 110.000 Euro. Der Unfallverursacher darf sich auf einen Bußgeldbescheid einstellen.