Bayreuth
Unfall

Zu schnell unterwegs: Porsche auf A9 bei Bayreuth prallt gegen Betonwand

Ein Mann ist am Donnerstag auf der A9 mit seinem Porsche unter einen Sattelzug geschleudert worden.
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Polizei - Symbolfoto: Christopher Schulz
Polizei - Symbolfoto: Christopher Schulz
Ein Unfall mit hohem Sachschaden hat sich am Donnerstagvormittag auf der A9 ereignet, teilte die Polizei mit. Es bildete sich ein bis zu fünf Kilometer langer Stau.

Kurz nach der Ausfahrt Bayreuth-Süd war ein 52-Jährige mit seinem 560 PS starken Porsche in Richtung Nürnberg unterwegs. Nachdem er auf regennasser Fahrbahn ein anderes Fahrzeug überholt hatte, beschleunigte er seinen Sportwagen so stark, dass das Heck ausbrach. Unkontrolliert prallte er zunächst in die Betonleitwand und schleuderte von dort über die Autobahn nach rechts. Hier krachte der Porsche mit der Fahrerseite unter den Auflieger eines Sattelzuges. Total beschädigt blieb das Wrack auf dem rechten Fahrstreifen liegen.

Der Fahrer war eingeklemmt und musste von der Feuerwehr Bayreuth aus dem Porsche geborgen werden.
Nachdem zunächst schlimmste Verletzungen vermutet wurden, ergaben die folgenden Untersuchungen, dass der Fahrer lediglich eine große stark blutende Platzwunde am Kopf und eine schwere Gehirnerschütterung hatte. Seine 49-jährige Ehefrau konnte nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 100.000 Euro. Die Feuerwehren Bayreuth und Laineck und das THW aus Bayreuth und Pegnitz sicherten die Unfallstelle und unterstützten bei der Bergung der Fahrzeuge.

Es bildete sich ein bis zu fünf Kilometer langer Stau. Nach seinem Krankenhausaufenthalt erwartet den Mann ein Bußgeldbescheid wegen nichtangepasster Geschwindigkeit.

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