Bayreuth
Tötung

Toter in Bayreuth: Haftbefehl wegen Totschlags und Sextat

Nach dem gewaltsamen Tod eines 43-jährigen Mannes in Bayreuth ist nun Haftbefehl wegen Totschlags und eines Sexualdelikts gegen den Verdächtigen ergangen.
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Fotos: News5/Fricke
Fotos: News5/Fricke


Update: Haftbefehl gegen Tatverdächtigen erlassen

Nach dem gewaltsamen Tod eines 43-jährigen Mannes in Bayreuth erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth Haftbefehl gegen den 26-jährigen Tatverdächtigen. Ihm werden Totschlag sowie ein Sexualdelikt vorgeworfen. Der Verdächtige befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt. Nach ersten Ergebnissen der rechtsmedizinischen Untersuchung starb das 43-jährige Opfer durch massive Gewalteinwirkung gegen den Körper.


Gewaltverbrechen in Bayreuth: Leichenfund am Faschingsdienstag

Der Eigentümer des Hauses in der Rathstraße, das derzeit saniert wird, entdeckte in den späten Nachmittagsstunden des Faschingsdienstags den leblosen Körper und informierte daraufhin die Polizei. Das berichtet die Polizei in einer Mitteilung.

Spezialisten des Fachkommissariats sowie der Leiter der Bayreuther Kripo kamen daraufhin sofort an den Tatort. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei dem Opfer um einen 43 Jahre alten Arbeiter. Der Mann und sein Arbeitskollege gerieten am Montagnachmittag offenbar in einen heftigen Streit, der dann eskalierte.


Festnahme am Dienstagabend

In der Folgezeit liefen die Ermittlungen und die Spurensicherung auf Hochtouren. Auch der Leiter der Staatsanwaltschaft Bayreuth und eine Rechtsmedizinerin aus Erlangen kamen im Rahmen der Ermittlungen an den Tatort. Die Polizei fahndete nach dem 26 Jahre alten Mann. Aufgrund vorangegangener Erkenntnisse war der Mann verdächtig, mit dem Tod des 43-Jährigen in Verbindung zu stehen.

Bei den umfangreichen Überwachungsmaßnahmen gelang es den Kriminalbeamten gegen 23 Uhr, den 26-jährigen wohnsitzlosen Mann in Bayreuth festzunehmen, noch bevor er im Ausland untertauchen konnte. Aufgrund der umfangreichen Ermittlungen machte der Tatverdächtige schließlich eine Aussage zu den Geschehnissen.


Rechtsmedizinische Untersuchung läuft

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth veranlasste die rechtsmedizinische Untersuchung des 43-Jährigen, um weitere Erkenntnisse insbesondere zur Todesursache zu erhalten.

Derzeit laufen zudem die rechtsmedizinischen Untersuchungen des Toten. Er sei aber nicht an einem Schlag oder einer Stichverletzung gestorben, hie ß es von Seiten der Polizei. "Es gibt aber Verletzungen, die auch auf ein Tötungsdelikt hindeuten", meinte Höfer weiter.

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