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Bayreuth
Prozess

Tödliches Ende eines Trinkgelages: Angeklagter schweigt vor Gericht

Zum Auftakt eines Prozesses um den gewaltsamen Tod eines 41 Jahre alten Mannes in Bayreuth hat der Angeklagte geschwiegen. Das Urteil wird am Mittwoch erwartet.
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Foto: Arne Dedert dpa/lhe
Foto: Arne Dedert dpa/lhe
Zum Auftakt eines Prozesses um den gewaltsamen Tod eines 41 Jahre alten Mannes in Bayreuth hat der Angeklagte geschwiegen. Die Staatsanwaltschaft warf dem 57-Jährigen am Montag vor, das Opfer nach einem Trinkgelage in seiner Wohnung erstochen zu haben.

Die beiden waren aneinandergeraten, weil sich der 41-Jährige über die Freundin des Angeklagten lustig gemacht haben soll. Als der Streit eskalierte, soll der Frührentner ihm ein Küchenmesser in den Oberkörper gerammt haben.

Zum Tatzeitpunkt hatten sich auch noch andere Bekannte in der Wohnung aufgehalten, Bier und Schnaps war nach Zeugenaussagen in Strömen geflossen. Das Opfer und der Angeklagte hatten mehr als drei Promille Alkohol im Blut.

Der 57-Jährige soll nach Angaben seiner Freundin am Tattag im Juni 2014 mehr als zehn Flaschen Bier getrunken haben. Ein Urteil vor dem Landgericht Bayreuth könnte am Mittwoch gesprochen werden.

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