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Bayreuth
Wirtschaft

Mitarbeiter werden am Donnerstag informiert: Stellenabbau bei BAT in Bayreuth?

Am Donnerstag werden Mitarbeiter des Zigaretten-Herstellers BAT von der Geschäftsleitung über die Ergebnisse eines Werksvergleich informiert werden.
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RCHIV - Tausende Zigaretten der Marke Pall Mall liegen am Donnerstag (17.03.2011) in der Produktion bei British-American-Tabacco in Bayreuth (Oberfranken) in einem Stahlbehälter. Mit dem Rauchen aufzuhören ist ein beliebter Vorsatz fürs neue Jahr. Wer das nicht schafft, muss tiefer in die Tasche greifen. Denn große Zigarettenhersteller wollen mit der nächsten Steuererhöhung wieder die Preise erhöhen. Manche Marken kosten dann fünf Euro je Schachtel. Foto: David Ebener dpa/lby
RCHIV - Tausende Zigaretten der Marke Pall Mall liegen am Donnerstag (17.03.2011) in der Produktion bei British-American-Tabacco in Bayreuth (Oberfranken) in einem Stahlbehälter. Mit dem Rauchen aufzuhören ist ein beliebter Vorsatz fürs neue Jahr. Wer das nicht schafft, muss tiefer in die Tasche greifen. Denn große Zigarettenhersteller wollen mit der nächsten Steuererhöhung wieder die Preise erhöhen. Manche Marken kosten dann fünf Euro je Schachtel. Foto: David Ebener dpa/lby
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) sorgt sich um die 1400 Arbeitsplätze beim Zigaretten-Hersteller British-American Tobacco (BAT) am Standort Bayreuth. "Die Gerüchte über einen Personalabbau bei der British American Tobacco in Bayreuth nehmen immer mehr Form an", teilte BAT-Aufsichtsratsmitglied und NGG-Geschäftsführer für Oberfranken, Michael Grundl, am Mittwoch mit. Laut Grundl, der als Arbeitnehmervertreter in dem Gremium sitzt, sollen die Mitarbeiter an diesem Donnerstag (13.00 Uhr) von der Geschäftsleitung über die Ergebnisse eines Werksvergleichs informiert werden. Der Aufsichtsrat wurde bereits am Dienstagabend in Kenntnis gesetzt.

BAT hatte nach rückläufigem Tabakkonsum die Produktivität seiner Werke in Europa untersuchen lassen.
"Fest steht, dass eine Entscheidung gefallen ist", berichtete Grundl mit Blick auf den Standort Bayreuth, der weltweit zu den größten Werken des Zigaretten-Herstellers zählt. In Bayreuth kursieren Gerüchte, wonach 1000 Stellen wegfallen sollen oder das gesamte Werk geschlossen werden könnte.

Details will die Gewerkschaft allerdings erst nach der Mitarbeiterversammlung bekanntgeben. "Es ist nur anständig, dass die Geschäftsleitung ihre Beschäftigten aus erster Hand über deren Zukunft informiert", betonte Grundl. BAT plant einer Sprecherin zufolge noch im Juli einen Pressetermin am Standort Bayreuth. Details dazu wollte sie aber ebenfalls nicht nennen.