Nach dem Absturz eines US-Kampfjets an der Grenze zwischen Oberfranken und der Oberpfalz haben die Behörden Entwarnung für eine mögliche Verunreinigung des Wassers gegeben. Das sei nicht zu befürchten, sagte am Mittwoch eine Sprecherin des Landratsamts Neustadt an der Waldnaab.


Kein Hydrazin im Trinkwasser

Der Militärjet war in der Vorwoche bei einem Übungsflug nahe Creußen in ein Waldstück gestürzt - der Pilot hatte sich zuvor über den Schleudersitz retten können. Zuvor hatte er Ersatzkanister mit Kerosin abgeworfen. Diese waren wenige Tage später gefunden worden - einer war intakt, der andere beschädigt. "Die beiden Kerosintanks sind geborgen und das betroffene Erdreich bereits abgebaggert", sagte die Sprecherin.

Die Bundestagsabgeordnete Eva Bulling-Schröter (Die Linke) hatte Befürchtungen geäußert, das Trinkwasser im Gebiet des Absturzes könne durch Kerosin oder durch den Raketentreibstoff Hydrazin belastet werden. Die Sorge sei unbegründet, hieß es im Landratsamt.