Creußen
Absturz

Kampfjet-Absturz bei Bayreuth: Kein Hydrazin im Trinkwasser

Nach dem Absturz eines US-Kampfjets bei Bayreuth gibt es nun positive Nachrichten vom Landratsamt Bayreuth. Das Wasser ist nicht verunreinigt worden.
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Zwischen Ausrüstungsgegenständen der US-Streitkräfte ist am 12.08.2015 in Engelmannsreuth (Bayern) eine Kiste mit der Aufschrift "Explosive" zu sehen. Bei Engelmannsreuth ist am 11.08.2015 ein F-16 Kampfjet der US-Streitkräfte in dem Waldstück abgestürzt. Die Bergungsarbeiten dauern an. Foto: Nicolas Armer/dpa
Zwischen Ausrüstungsgegenständen der US-Streitkräfte ist am 12.08.2015 in Engelmannsreuth (Bayern) eine Kiste mit der Aufschrift "Explosive" zu sehen. Bei Engelmannsreuth ist am 11.08.2015 ein F-16 Kampfjet der US-Streitkräfte in dem Waldstück abgestürzt. Die Bergungsarbeiten dauern an. Foto: Nicolas Armer/dpa
Nach dem Absturz eines US-Kampfjets an der Grenze zwischen Oberfranken und der Oberpfalz haben die Behörden Entwarnung für eine mögliche Verunreinigung des Wassers gegeben. Das sei nicht zu befürchten, sagte am Mittwoch eine Sprecherin des Landratsamts Neustadt an der Waldnaab.


Kein Hydrazin im Trinkwasser

Der Militärjet war in der Vorwoche bei einem Übungsflug nahe Creußen in ein Waldstück gestürzt - der Pilot hatte sich zuvor über den Schleudersitz retten können. Zuvor hatte er Ersatzkanister mit Kerosin abgeworfen. Diese waren wenige Tage später gefunden worden - einer war intakt, der andere beschädigt. "Die beiden Kerosintanks sind geborgen und das betroffene Erdreich bereits abgebaggert", sagte die Sprecherin.

Die Bundestagsabgeordnete Eva Bulling-Schröter (Die Linke) hatte Befürchtungen geäußert, das Trinkwasser im Gebiet des Absturzes könne durch Kerosin oder durch den Raketentreibstoff Hydrazin belastet werden. Die Sorge sei unbegründet, hieß es im Landratsamt.
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