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Bamberg
Restaurierung

Zwei Varianten für Fassade im Rosengarten

Gemalte Säulen und Fensterbekrönungen: Die Fassade der Neuen Residenz im Rosengarten wird erneuert. Insgesamt kostet die Instandsetzung 21 Millionen Euro.
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Die Besucher im Rosengarten betrachten die zwei Gestaltungsentwürfe für die Fassade der Neuen Residenz. Foto: Sebastian Schanz
Die Besucher im Rosengarten betrachten die zwei Gestaltungsentwürfe für die Fassade der Neuen Residenz. Foto: Sebastian Schanz
Die Blicke der Besucher im Bamberger Rosengarten zieht es derzeit nicht nur auf die gelben, rosafarbenen und weißen Blüten, sondern zur Fassade der Neuen Residenz. Denn hier sind zwei verschiedene Anstriche zu sehen. Eine Vergleichsmöglichkeit, um der ursprünglichen Gestaltung möglichst nahe zu kommen. Heimatminister und oberster Hausherr Albert Füracker (CSU) spricht von einem "besonderen Highlight der Fassadengestaltung".
Um die Varianten an Ort und Stelle zu begutachten, wurden zwei Firmen mit zwei Ausarbeitungen beauftragt, es entstanden also die beiden Fassadenabschnitte. "Im Garten sichtbare Musterachsen waren ein wichtiger Bestandteil bei der Annäherung an ein authentisches, barockes Erscheinungsbild", so das Ministerium. Vom Domplatz aus gesehen, sind die Säulen und Giebel noch in realer Form zu bewundern. Sozusagen dreidimensional. Vom Rosengarten aus waren die Elemente auch früher schon nur malerisch verwirklicht. Die Dreiecksgiebel wechseln sich Fenster für Fenster mit runden Giebeln ab - so wie in der barocken Gestaltung typisch.
Derzeit arbeiten die Restauratoren daran, den Untergrund vorzubereiten, damit die detailreichen Gestaltungen an der Fassade beginnen können. Ende 2019 sollen die kompletten Außenarbeiten dann abgeschlossen sein. Die Bauleitung hat das Staatliche Bauamt Bamberg inne.
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