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Stadelhofen
Rededuell

Wer setzt sich durch auf dem Jura?

Vor der Stichwahl in Stadelhofen macht sich jeweils ein Fürsprecher für die beiden Kandidaten von ÜWG und CSU stark.
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Foto: Matthias Hoch
Foto: Matthias Hoch
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Die Entscheidung ums Stadelhofener Bürgermeisteramt fällt zwischen Volker Will (ÜWG) und Wolfgang Schrauder (CSU). Am vergangenen Sonntag kam der Vertreter der Überparteilichen Wählergemeinschaft auf 46,3 Prozent, der CSU-Mann auf 37,7 Prozent. Die Stichwahl verpasst hat hingegen der Drittplatzierte Christian Eberlein (Jura Wählergruppe Stadelhofen) mit knapp 16 Prozent der Wählerstimmen.

Volker Will lebt in Wölkendorf, der 44-Jährige ist Lagerleiter und gehört seit sechs Jahren dem Gemeinderat an. Der 58-jährige Wolfgang Schrauder war bislang Dritter Bürgermeister. Der Gast- und Landwirt gehört seit 1997 dem CSU-Ortsverband Steinfeld/Stadelhofen an und engagiert sich schon viele Jahre im Gemeinderat.

Wir haben nun im Rahmen unserer kleinen Serie zwei Unterstützer der beiden verbliebenen Konkurrenten um ihre Argumente gebeten, weshalb sie Will oder Schrauder für den richtigen Nachfolger von Ludwig Göhl (ÜWG) halten.

Die Stichwahl wird auch das künftige Kräfteverhältnis im Stadelhofener Gemeinderat definieren: Nach dem vorläufigen Ergebnis der Gemeinderatswahl kommen CSU und ÜWG auf jeweils fünf Sitze, die JWS auf zwei. Je nachdem, wer Bürgermeister wird, rückt aber für die CSU oder für die ÜWG noch ein weiterer Gemeinderat nach.

Otto Will: Für Wolfgang Schrauder spricht...

Ich wähle keine Partei, ich wähle den Menschen Wolfgang Schrauder. Wolfgang hat das Talent, dass er mit seiner charmanten Art bei jedermann sofort willkommen ist und Gehör findet.

Wolfgang bringt dadurch die Menschen zusammen. Das hat er am Fest "950 Jahre Steinfeld" mit Bravour bewiesen. Ich bin mir sicher, dass er mit seinem freundlichen und verbindlichen Auftreten ein würdiger Vertreter für unsere Gemeinde in der Öffentlichkeit und in der Zusammenarbeit mit den Behörden ist. Er war als einziger Gemeinderat bei den Eröffnungstagen des Ilek-Programms dabei. Wo war der Rest? Damals hat es anscheinend noch keinen interessiert, da stand auch noch keine Wahl vor der Tür.

Wolfgang setzt sich für Bürger in allen Ortsteilen ein. Gehör fanden zum Beispiel die Roßdorfer BürgerInnen bei der Versammlung. Wolfgang hat sofort die Initiative ergriffen und in der nächsten Gemeinderatssitzung einen Antrag auf eine fest installierte Verkehrsmessstation gestellt. Der Antrag wurde für Roßdorf sowie für Wotzendorf und Eichenhüll genehmigt. Auf Wolfgang ist eben Verlass!

Verantwortung übernehmen, Organisationstalent und die Bereitschaft, sich für andere einzusetzen, hat er von Kindesbeinen an gelernt und verinnerlicht. Was wären unsere Dörfer ohne ehrenamtliches Engagement? Das sind oft Aufgaben mit viel Arbeit und wenig Ruhm. Wolfgang ist sich dafür nicht zu schade und stellt seine Zeit zur Verfügung. Ich weiß, wovon ich spreche, ich habe zum Beispiel früher den Weihnachtsbaum im Dorf aufgestellt, jetzt macht es Wolfgang. Er führt Traditionen fort, das finde ich sehr gut. Als Selbstständiger ist Wolfgang immer schnell, jederzeit und unkompliziert erreichbar. Viele von uns wissen, dass egal für welche Belange, er immer ansprechbar ist. Das ist als Angestellter einfach nicht drin.

Aktuell ist die Frage, was ein Bürgermeister können oder mitbringen muss, dringlicher denn je. Es ist Zeit, zusammenzuhalten in der Bundespolitik und noch wichtiger in unseren Gemeinden.

Seine Erfahrung und sein gutes Netzwerk als Gemeinderat und 3. Bürgermeister werden uns hier von Vorteil sein.

Zeit für eine lange Einarbeitung wird nicht sein. Ich vertraue darauf, dass Wolfgang wie gewohnt anpacken und notwendige Entscheidungen besonnen treffen wird. Den Besten für alle, Wolfgang Schrauder, den wähle ich.

Martin Schmitt: Für Volker Will spricht...

iebe Bürgerinnen und Bürger, mein Name ist Martin Schmitt, bin 22 Jahre, komme aus Wotzendorf und möchte Sie heute davon überzeugen, warum Sie abermals Ihr Wahlrecht in Anspruch nehmen und Ihre Stimme für Volker Will abgeben sollten. Volker ist als junger, engagierter und vor allem bodenständiger Kandidat genau die richtige Person für das Bürgermeisteramt, gerade in der heutigen hysterischen Zeit. Durch seine offene und authentische Art bringt er die optimalen Voraussetzungen mit sich, um als Führungsperson die Geschicke der Gemeinde in den hoffentlich nächsten Amtsperioden zukunftsorientiert zu leiten.

Diese Führungsqualitäten zeigt er bereits seit geraumer Zeit, ob als Fußballtrainer, als Lagerleiter in einem gemeindeansässigen Betrieb oder als Gastwirt in seiner Wirtschaft in Wölkendorf. Durch seinen offenen und ehrlichen Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern hat er immer ein offenes Ohr und versucht stets alle Seiten zu betrachten und gerecht abzuwägen. Ich bin davon überzeugt, dass Volker nicht mit leeren Versprechungen wirbt, sondern klare und vor allem durchführbare Ziele verfolgt, sei es im Bezug auf die Förderung der Gewerbe- und landwirtschaftlichen Betriebe oder der Wahrung unserer vielfältigen Natur- und Kulturlandschaft. Hierzu zählt auch die Unterstützung der Vereine und Organisationen, die den Alltag unserer Gemeinde prägen und mit denen Volker bereits seit vielen Jahren tief verwurzelt ist.

Mir ist als jungem Bürger wichtig, in einer attraktiven Gemeinde zu leben, in der es sich lohnt, eine eigene Zukunft aufzubauen. Dazu gehört für mich eine gut ausgebaute Infrastruktur wie auch die Möglichkeit, sich als junge Familie in der Gemeinde niederzulassen, ohne dass das Wohnumfeld an Qualität verliert. Auch hier bin ich fest davon überzeugt, dass Volker sich für alle Generationen einsetzen wird, um die Lebensqualität in unserer schönen Gemeinde nicht nur aufrechtzuerhalten, sondern auch zu verbessern, ob durch den Erhalt der Schule und Kindertagesstätte oder die Unterstützung im Alter.

Alles in allem ist Volker meiner Meinung nach der optimale Bürgermeister, um unsere Gemeinde ehrlich, gerecht und vor allem bürgernah auf einen guten Weg zu leiten und die Gemütlichkeit und Schönheit unserer Jura-Gemeinde nicht nur zu erhalten, sondern auch auszubauen.

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