Bamberg

Was wird aus den Mieterinnen des Bamberger Ottoheims?

In der aktuellen Planungsvariante fehlen die Altenwohnungen, an deren rüstigen Bewohnerinnen die Ungewissheit nagt.
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Verena Sadri würde gerne wissen, wie es für sie weitergeht, wenn ein Teil des Ottoheims abgerissen und neugebaut wird. Foto: Barbara Herbst
Verena Sadri würde gerne wissen, wie es für sie weitergeht, wenn ein Teil des Ottoheims abgerissen und neugebaut wird. Foto: Barbara Herbst

Der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg will einen Teil des Ottoheims erneuern, um gesetzlichen Vorgaben gerecht zu werden, Barrierefreiheit zu gewährleisten und effizienteres Arbeiten zu ermöglichen. Allerdings hat sich mittlerweile ein Entwurf durchgesetzt, der einen dreigeschossigen Neubau vorsieht - ohne die derzeit angegliederten Wohnungen. Deren zehn Mieterinnen gelten nicht als Heimbewohnerinnen, sie versorgen sich noch weitgehend selbst. Seit einiger Zeit sorgen sich die Frauen um ihre Zukunft und werfen der Caritas mangelnde Information vor. "Wir stehen dem machtlos gegenüber", sagt die 88-Jährige Barbara Kremer, die vor sechs Jahren in die Wohnung eingezogen ist. "Wir werden für die Bewohnerinnen Lösungen suchen", verspricht hingegen Klaus-Stefan Krieger, der bei der Caritas für die Unternehmenskommunikation zuständig ist.

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