Bamberg
Gesundheit

Ozon-Alarm in Bamberg: Wer sich jetzt schützen sollte

Aufgrund des heißen Sommerwetters ist die Ozonbelastung in Oberfranken angestiegen. In Bamberg wurde ein erster Grenzwert überstiegen. Empfindliche Personen sollten sich schützen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Ozonbelastung hat in Oberfranken den Grenzwert überschritten. Empfindliche Personen sollten sich schützen. Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Die Ozonbelastung hat in Oberfranken den Grenzwert überschritten. Empfindliche Personen sollten sich schützen. Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Ozonbelastung in Bamberg: Aufgrund der hohen Temperaturen ist die Ozonbelastung im Bamberger Stadtgebiet angestiegen. Der maximale Stundenmittelwert betrug am Dienstag (25. Juni 2019) 172 Mikrogramm pro Kubikmeter und wird am Mittwoch voraussichtlich noch übertroffen, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Bei Überschreitungen von 160 Mikrogramm pro Kubikmeter wird die Bevölkerung informiert.

Entstehung von Ozon

Bei hohen Temperaturen und Sonneneinstrahlung entsteht bodennahes Ozon aus dem Sauerstoff der Luft und Stickstoffoxid. Am Nachmittag kann die Ozonbelastung besonders ansteigen. In Bamberg werden die städtischen Ozonwerte in der Ludwigstraße als Hintergrundbelastung erfasst.

So kann man sich schützen

Die Ozonbelastung kann bei empfindlichen Personen zu Reizungender Schleimhäute, Kopfschmerzen, Husten oder tränenden Augen führen. Sobald der Wert allerdings die Alarmgrenze von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter überschreitet, können die Symptome bei allen Bevölkerungsgruppen auftreten. Empfindliche Personen sollten daher auf Ausdauersport verzichten. Zudem sollte die Benutzung von Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotoren auf das unbedingt notwendige Maß eingeschränkt werden, auch im Sinne der Stickoxid-Belastung in Franken: Stickoxid-Grenzwerte 2018 vielerorts überschritten - auch in einer fränkischen Stadt

Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren