Bamberg
Brose-Arena

Verkehr vor Brose-Baskets-Spiel: Stau, aber kein Chaos

Das erwartete Verkehrschaos vor dem Heimspiel der Brose-Baskets am Freitagabend ist ausgeblieben. Dennoch mussten Zuschauer Geduld mitbringen. Denn auch Leibesvisitationen wurden am Einlass der Brose Arena durchgeführt.
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So stellte sich die Situation am Freitag kurz nach 19 Uhr am Berliner Ring dar: Die Basketball-Fans mussten zur Brose Arena über den Münchner Ring fahren.  Foto: Ferdinand Merzbach
So stellte sich die Situation am Freitag kurz nach 19 Uhr am Berliner Ring dar: Die Basketball-Fans mussten zur Brose Arena über den Münchner Ring fahren. Foto: Ferdinand Merzbach
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Geschäftsführer Rolf Beyer hat sich vor dem Spiel in einem Video auf der Facebook-Seite der Brose Baskets zu Wort gemeldet. Es ging nur am Rande um das Spiel der Basketballer, vielmehr um die Situation für die 6800 Zuschauer, die am Freitagabend zum Euroleague-Spiel der Brose Baskets gegen Unicaja Malaga zur Brose Arena wollten.

"Wir haben zwei kleine Engpässe, die wir überbrücken müssen", sagte Beyer. Zum einen sprach er die Baustelle am Berliner Ring an, die derzeit die Einmündungen Forchheimer Straße und Nürnberger Straße blockiert. Zur Arena kommen die Fans derzeit nur noch über den Münchner Ring.


Taschenkontrollen am Einlass

Zum anderen empfahl Beyer den Zuschauern, auch deshalb früher an der Halle zu sein, weil die Sicherheitskontrollen am Einlass aufgrund der Ereignisse in Paris und Hannover "leicht erweitert" wurden. So wurden die Zuschauer vor dem Betreten der Arena abgetastet, auch die Taschen der Fans wurden kontrolliert.

Brose-Baskets-Mediendirektor Thorsten Vogt fürchtete im Vorfeld des Spiels sogar, dass durch diese beiden Engpässe viele Fans erst nach dem "Jump" in der Brose Arena sein könnten.

Er sollte nicht Recht behalten. Das Spiel begann pünktlich um 20 Uhr und die Halle war wie immer voll.
Die Fans hatten wohl die Worte von Beyer gehört und waren früher zur Arena geströmt. Auch die Polizei vor Ort sprach davon, dass es gut lief. Zwar staute sich der Verkehr am Berliner Ring, doch das Chaos an der Arena blieb aus. Wohl auch weil die Grünphasen der Ampel an der Forchheimer Kreuzung zum Münchner Ring verlängert worden waren. Die Anlage hat laut Staatlichem Bauamt Bamberg ein "Arena"-Programm, das entsprechend geschaltet werden kann.

Geschäftsführer Beyer empfahl in seiner Videobotschaft außerdem, den Shuttle-Service der Stadtwerke von den P+R-Parkplätzen am Heinrichsdamm und der Kronacher Straße so wie vom ZOB zu nutzen. Auch dieser Service funktionierte vor dem Spiel: "Im Busverkehr lief alles reibungslos", bilanzierte Stadtwerke-Sprecher Jan Giersberg kurz nach Spielbeginn.

Bleibt abzuwarten, wie sich die Verkehrssituation am Samstag, 21. November, darstellt: Um 20 Uhr tritt Rapper Sido in der Arena auf. Allerdings werden nur 2500 Zuschauer erwartet. Dennoch lautet der Rat von der Geschäftsführung der Arena-Betriebsgesellschaft, mehr Zeit einzuplanen oder den Shuttle-Bus zu nutzen. Gleiches gilt, wenn die Brose Baskets am Montag, 23. November, gegen Hagen spielen.
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