Bamberg
Richtfest

Neue Innenstadtmensa nimmt Form an - Richtfest in der Austraße

An der Innenstadt-Mensa der Universität Bamberg wurde am Freitag gefeiert.
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Rohbau und Dachstuhl der Innenstadt-Mensa sind nun fertiggestellt. Foto: Benjamin Herges/Universität Bamberg
Rohbau und Dachstuhl der Innenstadt-Mensa sind nun fertiggestellt. Foto: Benjamin Herges/Universität Bamberg
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Rohbau und Dachstuhl der Innenstadt-Mensa der Universität Bamberg sind fertiggestellt - Anlass für ein traditionelles Richtfest, unter anderem mit Gästen aus Politik, Wissenschaft und Handwerk. Am Freitag haben die Beteiligten auf der Baustelle in der Austraße 37 mit Richtschmaus und Richtfestbaum gefeiert. Für die neue Mensa haben das Studentenwerk Würzburg und das Staatliche Bauamt Bamberg 275 Sitzplätze im Innenbereich und etwa 100 Plätze im Außenbereich einkalkuliert, so dass täglich bis zu 1200 Mahlzeiten ausgegeben werden können.

"Es entsteht ein moderner Baukörper als Erweiterung des denkmalgeschützten Schwanenhauses, der künftig eine Cafeteria und Verwaltungsräume des Studentenwerkes Würzburg beherbergt", so Jürgen König, Leiter des Staatlichen Bauamtes Bamberg. "Besonders erwähnenswert ist, dass vom Speisesaal im 1. Stock ein direkter Zugang zur großen Terrasse auf der Südseite die Aufenthaltsqualität insgesamt deutlich verbessern wird."

Mit einem Richtspruch dankte Florian Eickhoff von der Baufirma Otto Heil dem Staatlichen Bauamt als Bauherr und der PeckDaam Architekten GmbH.

Uni Bamberg: 1981 rechnete man mit 250 Essen am Tag

Die vorherige Innenstadt-Mensa war im Jahr 1981 eröffnet worden und auf 250 Essen pro Tag ausgelegt. Weil die Studentenzahl auf etwa 13.000 gestiegen ist, war eine Generalsanierung mit Teilneubau nötig geworden.

Universitätspräsident Prof. Godehard Ruppert und Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) zeigten sich der Pressemitteilung der Hochschule zufolge erfreut über den modernen Baukörper, der sich harmonisch in die Altstadt mit ihren denkmalgeschützten Bauten einfüge. Studenten würden kurze Wege von den Universitätsgebäuden zur Mensa haben.

Eröffnung verzögert

Durch eine breite Fensterfront ist es in dem großzügig angelegten Gebäude taghell. Im Erdgeschoss werden zwei Ausgabe-Theken eingebaut: für ein Fleischgericht und für ein vegetarisches Gericht. Neu sind auch der Kaffee-Point und die Salatbar, so dass sich die Wartezeiten an den jeweiligen Theken verkürzen. Alt- und Neubau sind nun komplett barrierefrei und nach den neuesten Hygiene- und Arbeitsschutzstandards konzipiert. Im Kellergeschoss befinden sich die Kühlräume, im zweiten Obergeschoss die Technikanlagen. Insgesamt sind 1070 Quadratmeter Nutzfläche vorhanden.

Die Inbetriebnahme war ursprünglich für das Wintersemester 2019/20 geplant. "Nach einer Testphase beginnt der Mensabetrieb voraussichtlich zum Sommersemester 2020", prognostizierte Michael Ullrich, Leiter des Studentenwerks Würzburg. Wegen archäologischer Funde und Rücksichtnahme auf die Nachbargebäude verzögerte sich die Baumaßnahme um acht bis zehn Wochen. "Der Freistaat Bayern investiert ganz erheblich in Ausbau und Modernisierung unserer Hochschulen", sagte Melanie Huml (CSU), bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege. Allein für den Neubau der Innenstadt-Mensa in Bamberg stelle der Freistaat 11,25 Millionen Euro zur Verfügung.red

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