Geiselwind
Unglück

Drama in Franken: Baby stirbt nach Unfall auf Autobahn

Polizei spricht "tiefes Mitgefühl" aus: Ein viermonatiges Baby starb am Sonntagmittag nach einem schweren Unfall auf der A3. Drei Autos waren am Morgen auf der Autobahn kollidiert, sieben Menschen erlitten Verletzungen, der Säugling wurde ins Krankenhaus geflogen, seine Verletzungen waren aber zu schwer.
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  • Baby nach A3-Unfall gestorben: Polizei drückt "tiefes Mitgefühl" aus
  • Unfallursache nach schwerem Crash auf A3 bekannt
  • Sieben Menschen bei Autobahn-Unfall verletzt, Säugling stirbt im Krankenhaus
  • Alle Informationen im Überblick:

 

Update, 18.18 Uhr: Polizei wendet sich an Angehörige

Nach dem tödlichen Unfall auf der A3 wendet sich die Polizei Unterfranken über Facebook an die Angehörigen des toten Babys. "Wir sind in Gedanken bei den Angehörigen des Säuglings und sprechen diesen unser tiefes Mitgefühl aus", schreibt die Polizei. Die Familie verlor am Sonntagmittag (25.08.2019) ihr viermonatiges Kind.

Update, 14.52 Uhr: Baby erliegt seinen Verletzungen

Die Polizei hat eine traurige Mitteilung erhalten: Der Säugling, der bei dem Unfall auf der A3 lebensgefährlich verletzt worden war, starb am Sonntagmittag (25.08.2019) im Krankenhaus. Das berichtet die Polizei am Nachmittag.

Update, 14.41 Uhr: Rettungshubschrauber fliegt Säugling ins Krankenhaus

Die Polizei erklärt am frühen Nachmittag, dass das viermonatige Baby beim A3-Unfall lebensbedrohlich verletzt wurde. Ein Rettungshubschrauber brachte den Säugling ins Krankenhaus. Nun ist auch klar, wie es zum dem furchtbaren Unfall am Sonntag (25.08.2019) kommen konnte.

Autofahrer übersieht Stauende auf Autobahn

Am Morgen fuhr gegen 7.50 Uhr ein 27-Jähriger mit seinem Audi Q7 auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt. Aus noch ungeklärter Ursache übersah er auf Höhe Schlüsselfeld das dortige Stauende und fuhr auf einen BMW aus dem Kreis Borken auf. Dieser wiederum wurde durch die Wucht des Aufpralls auf einen Ford Focus geschoben.

Der Audi Q7 war zum Unfallzeitpunkt mit fünf Personen im Alter von 10, 16, 27, 39 und 42 Jahren besetzt. Im BMW befanden sich zwei Personen im Alter von 19 und 24 Jahren sowie eine 17-jährige Mutter mit ihrem vier Monate alten Säugling.

Unfall mit drei Autos: Säugling nach Zusammenprall in Lebensgefahr

Mit Ausnahme des 27-jährigen Audi-Fahrers erlitten insgesamt sieben Fahrzeuginsassen zum Teil schwere Verletzungen. Der vier Monate alte Säugling wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Würzburger Krankenhaus geflogen. Die übrigen Verletzten mussten mit dem Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser transportiert werden. Die drei Insassen des niederländischen Ford

Focus blieben unverletzt.

A3 für viereinhalb Stunden voll gesperrt

Die Autobahn mussten in Fahrtrichtung Frankfurt für die Dauer der Unfallaufnahme für insgesamt viereinhalb Stunden voll gesperrt werden. Auch in Fahrtrichtung Nürnberg war die A3 für eine Stunde gesperrt.

Die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried wurde während der Unfallaufnahme durch die Feuerwehr aus Schlüsselfeld sowie die Autobahnmeisterei unterstützt.

Update, 13.10 Uhr: Sieben Verletzte bei Unfall auf A3

Die Polizei hat sich am Mittag zum schweren Unglück auf der A3 geäußert: Sieben Verletzte wurden verletzt, wie ein Polizeisprecher inFranken.de sagte. Zwei Menschen wurden schwer und sechs Menschen leicht verletzt. Unter den Schwerverletzten befindet sich auch ein Kleinkind. Unter den Leichtverletzten ein elfjähriges Mädchen.

Eine Frau musste durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr aus einem zerbeulten Wrack befreit werden. Rettungshubschrauber brachten zwei der Verletzten in die Würzburger Uniklinik. Die restlichen Verletzten kamen per Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser, wie zum Beispiel das Bamberger Klinikum.

Durch den Unfall entstand ein Gesamtschaden von 35.000 Euro. Die Vollsperrung der A3 wurde um 13 Uhr aufgehoben. Der Verkehr auf der Autobahn stockt allerdings noch.

Update, 11.30 Uhr: Zwölf Kilometer Stau auf A3

Derzeit kommt es weiterhin zu massiven Verkehrseinschränkungen auf der Autobahn. Ab der A3-Anschlussstelle Höchstadt-Nord staut es sich. Die Vollsperrung der A3 dauert höchstwahrscheinlich noch bis in die Mittagsstunden an.

Update, 09.23 Uhr: Weiterhin Vollsperrung - mehrere Verletzte

Rund um die Vollsperrung auf der A3 am Sonntagvormittag gibt es neue Informationen: Zunächst kam es gegen 8 Uhr zu einem Brand auf der Autobahn. Ein Wagen stand in Flammen, so die Polizei auf Nachfrage von inFranken.de. Deshalb bildete sich ein kilometerlanger Rückstau. Diesen Stau erkannte ein heranfahrender Autofahrer wohl zu spät und krachte in das Stauende. Dabei kollidierte der Wagen mit mehreren Fahrzeugen. Die Polizei spricht von mehreren Verletzten. News5 berichtet, dass es acht sein sollen. Auf diesen Unfall bezieht sich die Information eines eingeklemmten Autofahrers, der durch die Feuerwehr befreit werden muss.

Die Vollsperrung in Richtung Frankfurt besteht weiterhin. In Richtung Nürnberg wird der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sind von dieser A3-Seite in Fahrtrichtung Nürnberg an der Unglücksstelle. Deshalb kommt es auch dort weiterhin zu massiven Verkehrsbehinderungen.

Probleme bereiten andere Verkehrsteilnehmer im Stau auf der Autobahn, die im Stau wenden und auf dem Standstreifen in die entgegengesetzte Fahrtrichtung fahren. Im Gespräch verurteilte die Polizei solche Aktionen: "Das ist lebensgefährlich."

Erstmeldung zum Unfall: A3 vollgesperrt

Autobahn nach Unfall vollgesperrt: Am Sonntagmorgen hat sich auf der A3 zwischen Schlüsselfeld (Kreis Bamberg) und Geiselwind (Kreis Kitzingen) gegen 07. 45 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ersten Informationen der Polizei zufolge, wurde dabei ein Autofahrer eingeklemmt. Dies sagte ein Polizeisprecher zu inFranken.de.

Unfall: A3 in Richtung Frankfurt und Richtung Nürnberg vollgesperrt

Der Unfall ist laut der Polizei auf dem linken Fahrstreifen passiert. Die Feuerwehr ist aktuell vor Ort und versucht die eingeklemmte Person zu befreien. Die Autobahn ist derzeit (Stand: 08.30 Uhr) in beide Richtungen in diesem Bereich vollgesperrt. Der Unfall hat sich in Fahrtrichtung Frankfurt ereignet. Jedoch sind Wrackteile eines Autos auf die Fahrbahn in Richtung Nürnberg geschleudert, deshalb kommt es auch auf dieser Seite der A3 zur Sperrung. Es staut sich aktuell massiv auf der Autobahn. Autofahrer werden gebeten eine Rettungsgasse zu bilden, sodass der Rettungsdienst zur Unfallstelle kommt. Mehr in Kürze auf inFranken.de.

 

Video: So leisten Sie erste Hilfe

 

Auf der A3 ist es zuletzt zu einem Unfall gekommen. Ein Auto brannte dabei unterhalb einer Brücke aus. Die Autobahn wurde auch dort gesperrt.

tu

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