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Buttenheim
Fasching

Trump und Barbie beim Umzug in Buttenheim

Den Buttenheimer Faschingsumzug besuchten 5000 Menschen. An ausgefallenen Kostümen und Konfetti wurde nicht gespart.
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Trump mit Bier von Milchviehhof Schwarzmann und Dienstleistungen Modschiedler Foto: Rebecca Ricker
Trump mit Bier von Milchviehhof Schwarzmann und Dienstleistungen Modschiedler Foto: Rebecca Ricker
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Links und rechts von der Marktstraße stehen die Menschen, applaudieren und lassen sich bereitwillig von Süßigkeiten beregnen. "Helau!" Es ist Fasching in Buttenheim. Auch dieses Jahr scheuen die treuen Faschingsanhänger keine Kosten und Mühen, um diesen Tag angemessen zu zelebrieren. "Von Montag bis Mittwoch ist hier kompletter Ausnahmezustand!", berichtet der Feuerwehrmann Günter Geiger.

"Man muss gar nicht nach Mainz oder Köln!" Insgesamt passieren etwa 36 Gruppen die Strecke von der Marktstraße über die überfüllte Hauptstraße bis zum Platz vor dem Feuerwehrhaus. "Erstaunlich, welches Ausmaß der Umzug in Buttenheim über die letzten Jahre angenommen hat", findet Geiger.

Während vor zwanzig Jahren der Umzug aus einer Handvoll Wägen bestanden habe, ist die Lage heute eine ganz andere. Sowohl Alt als auch Jung singen und tanzen auf den Anhängern. Seien es verkleidete Indianer, die auf der Straße ihre einstudierte Choreographie vorführen, oder die "Tussis im Wunderland" mit dem Spruch "Weg vom Tee, zurück zum Alkohol".

Mit Sprüchen wie "Plastik ist voll 90er" wird auch dieses Jahr das Thema Nachhaltigkeit wieder umgesetzt. Politisch wird es auf einem der letzten Wägen, auf dem Mexikaner durch eine Mauer von US-Soldaten und dem Biertrinkenden Trump getrennt ist. Letztes gemeinsames Ziel: das Feuerwehrhaus. Hier findet die große Abschlussfeier statt, bei der bis in die Nacht ausgelassen gefeiert wird. Anika Ferko

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