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Bamberg
Corona-Krise

Bosch, Schaeffler & Co.: Tausende Bamberger Mitarbeiter gehen in Kurzarbeit

Die großen privatwirtschaftlichen Firmen in und um Bamberg reagieren auf die Corona-Krise - viele planen Kurzarbeit oder haben bereits umgestellt. Ein Überblick.
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In der Stadt Bamberg müssen rund 1000 Arbeiter in Kurzarbeit gehen. Auf diesem Bild sehen Sie die Firma Bosch in Bamberg. Foto: Bosch
In der Stadt Bamberg müssen rund 1000 Arbeiter in Kurzarbeit gehen. Auf diesem Bild sehen Sie die Firma Bosch in Bamberg. Foto: Bosch

Bambergs größter Arbeitgeber Bosch plant Betriebsreduzierungen ab dem kommenden Mittwoch, je nach Bedarf. Maßnahmen werden am 7000 Mitarbeiter starken Standort Bamberg mit dem Betriebsrat erarbeitet.

Die Sozialstiftung, Bambergs zweitgrößter Arbeitgeber, ist als Träger des Klinikums und einiger Pflegeeinrichtungen aktuell im Notfallmodus und kein privates Unternehmen.

Brose verhandelt

Bambergs drittgrößter Arbeitgeber Brose ist in Verhandlungen, wie Schaden von der Firma abgewendet werden kann. Auch dabei wird Kurzarbeit eine Option sein.

Schaeffler, hinter der Stadt Bamberg fünftgrößter Arbeitgeber, hat in Hirschaid schon auf Kurzarbeit umgestellt.

Laut IG Metall Bamberg sind weitere Firmen bereits in Kurzarbeit oder planen entsprechende Maßnahmen, darunter Wieland (Bamberg) oder Valeo (Ebern).

Für den Bereich der IG Metall Bamberg - der Ebern im Norden und Forchheim im Süden mit umspannt - bedeutet das: "Wir reden hier von Firmen mit insgesamt bis zu 8500 bis 9500 Beschäftigten in der Region Bamberg. Noch ohne Bosch", wie Bevollmächtigter Matthias Gebhardt betont.

Welche weiteren Firmen auf Kurzarbeit setzen und welche weiteren Instrumente zur Verfügung stehen, um der Krise zu trotzen, lesen Sie im Premiumbereich auf inFranken.de

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