Scheßlitz
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Sturm fegt Spitze vom Kirchweihbaum in Scheßlitz

Der Wind trieb die Baumspitze in Richtung Zebrastreifen auf der Hauptstraße.
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Der "Schäätzer" Kirchweihbaum mit Sturmschaden Foto: Joseph Beck
Der "Schäätzer" Kirchweihbaum mit Sturmschaden Foto: Joseph Beck
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Der Sturm mit Gewitter und heftigen Regenschauern hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag die etwa sechs Meter lange Spitze des Scheßlitzer Kirchweihbaums abgebrochen. Sie war erst am vergangenen Samstag zur Kirchweih auf den 26 Meter langen Stamm aufgesetzt worden - von dem nun ebenfalls etwa eineinhalb Meter abbrachen.

Der Wind trieb die Baumspitze in Richtung Zebrastreifen auf der Hauptstraße gegenüber der Gastwirtschaft Krapp. Die Bewohner des Hauses vermuten, dass dies gegen 23.30 Uhr gewesen sein muss. Zum großen Glück wurde die Spitze nicht auf die Fahrbahn geschleudert und es befand sich niemand auf dem Gehweg oder dem Platz um den Brunnen an der Kirche.

Verantwortlich für den Baum ist "Scheßlitzer Vereine e.V." mit seinem Vorsitzenden Holger Dremel, zugleich Zweiter Bürgermeister der Stadt. Dremel: "Natürlich bin ich heilfroh, dass keine Personen zu Schaden gekommen sind. Der Baum wurde vor dem Aufstellen nochmals gründlich untersucht und auch bisher gab es noch nie Probleme.


Einlegen oder stehen lassen?

Wir werden bei einer Vorstandssitzung aber nochmals darüber diskutieren und beraten, ob der Baum eingelegt werden soll. Er sieht mit dem gebundenen Kranz und den vielen Zunftzeichen auch so noch sehr schön aus. Ich selbst werde aber auch dafür eintreten, weiterhin eine natürliche Spitze aufzusetzen und nicht etwa eine künstliche - wie es in einem Nachbardorf bereits einige Jahre praktiziert wird -, die vielleicht etwas leichter sein soll." Der Verein, so der Vorsitzende, habe außerdem eine allgemeine Haftpflichtversicherung, da man ja auch andere Veranstaltungen durchführe.

Auch Erster Bürgermeister Roland Kauper (CSU) atmete auf, als er hörte, dass das Ganze noch glimpflich ausgegangen ist: "Natürlich müssen wir umdenken und überlegen, ob die Höhe des Baumes so wichtig ist. Die Sicherheit hat oberste Priorität - bei Stürmen und mächtigen Gewittern wird aber immer eine Restgefahr bestehen, dagegen ist man nicht gefeit."
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