Bamberg

Streit um geplante Lüpertz-Fenster in Bamberg

Um die Gestaltung der Kirchenfenster in St. Elisabeth zu Bamberg durch Markus Lüpertz hat sich ein Streit entwickelt. Die Stadt hat als Eigentümerin des Gotteshauses andere Vorstellungen als ein Initiativkreis aus der Gemeinde. Damit sah sich der Künstler am Dienstag Abend konfrontiert und brach seinen Bamberg-Besuch darauf hin ab.
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Betretene Gesichter: Mitglieder der Privatinitiative für Lüpertz-Fenster stehen am Dienstag Abend einigermaßen ratlos vor der Kirche St. Elisabeth im Sand, nachdem Markus Lüpertz den Ortstermin vorzeitig verlassen hat. Foto: Barbara Herbst
Betretene Gesichter: Mitglieder der Privatinitiative für Lüpertz-Fenster stehen am Dienstag Abend einigermaßen ratlos vor der Kirche St. Elisabeth im Sand, nachdem Markus Lüpertz den Ortstermin vorzeitig verlassen hat. Foto: Barbara Herbst
Er komme sich ein bisschen veralbert vor, sagte Markus Lüpertz am Tag nach seinem jüngsten Bamberg-Besuch. Der lief ganz anders ab, als es sich der Bildhauer vorgestellt hatte. Statt mit einem Vertrag nach Berlin zurück zu kehren, der ihn mit der künstlerischen Gestaltung der Kirchenfenster für St. Elisabeth im Sand beauftragt, sah er sich damit konfrontiert, dass das Vorhaben noch lange nicht entscheidungsreif scheint.

Lüpertz verließ daraufhin am Dienstagabend einen Ortstermin in dem kleinen Gotteshaus vorzeitig und ließ die Gastgeber des Initiativkreises, die von ihm eine "Predigt in Glas" haben möchten, einigermaßen ratlos zurück.

Sie wirkten selbst überrascht von den Ideen und Vorstellungen, mit denen der städtische Finanzreferent bei der nichtöffentlichen Veranstaltung in der Kirche aufwartete.


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