Bamberg
Kinderbetreuung

Stadt Bamberg will beim Kita-Bau einen Zahn zulegen

Die Kritik von Eltern am Zuwachs der Kitakapazitäten in Bamberg hat offenbar gewirkt. Die CSU stellt einen Grundpfeiler der Kinderbetreuung in Frage.
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Wird hier der erste stadteigene Kindergarten gebaut?  Kirchweihplatz in Gaustadt  M.Wehner
Wird hier der erste stadteigene Kindergarten gebaut? Kirchweihplatz in Gaustadt M.Wehner

Erstmals könnte es sein, dass die Stadt Bamberg einen eigenen Kindergarten baut. Auch der Platz für eine solche Pioniereinrichtung steht bereits fest: Es soll der Ochsenanger in Gaustadt sein.

Bisher gibt es Kindergärten in Bamberg nach dem Subsidiaritätsprinzip nur in freier Trägerschaft. Grund für die Abkehr von der bisher geübten Praxis: Wenn die Stadt oder die Stadtbau GmbH selber Bauherr wären, könnten die in der Kita-Offensive versprochenen neuen Plätze schneller verwirklicht werden als dies bei einer Vielzahl von Mitwirkenden möglich ist.

Der Anstoß für diese Überlegung kommt von der Bamberger CSU-Fraktion. In einem Antrag fordert Helmut Müller, Bau und Einrichtung kommunaler Bamberger Kindergärten durch die Stadtbau und eine stadteigene Stiftung zu prüfen..

Im Stadtrat wird es im Mittwoch erstmals um den Bau eigener Kindergärten und die Neuordnung des "Neuen Ochsenangers in Gaustadt" gehen. Eine Rolle spielt nach dem Wunsch der CSU in diesem Zusammenhang auch die Natosiedlung in Bamberg. Entgegen dem noch im Februar gefällten Beschluss soll nun doch eine Betreuungseinrichtung im Bereich der Natosiedlung geschaffen werden, fordert die CSU. Dies hatten 30 Eltern und die GAL-Fraktion bereits im Februar im Rathaus gefordert, doch die Stadtratsmehrheit hatte damals anders entschieden.

Doch was sagt Bambergs OB Andreas Starke (SPD) zu diesem Vorschlag - und wie steht die SPD-Fraktion dazu? Das erfahren Sie hierim Premiumbereich von infranken.de

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